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recht.de • Thema anzeigen - Beamter im vorzeitigen Ruhestand will noch1Ausbildung machen
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BeitragVerfasst: 13.07.16, 06:54 
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Natürlich darf er eine Ausbildung machen oder Arbeiten gehen. Jedoch muss er das seiner Ruhestandbehörde angeben, denn es kann sich auf die Zahlungen, die er erhält, auswirken.


Er könnte sogar wieder einen Antrag stellen, untersucht werden und wenn er gesund wäre, eventuell, in seinen alten Job zurück. Kann aber auch sein, dass das nicht geht.


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BeitragVerfasst: 15.07.16, 20:52 
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mecki111 hat geschrieben:
Nach über 5 Jahren im Ruhestand muss er nicht mehr von einer Reaktivierung ausgehen.


Wo hast du denn die Info her? Das ist imho längst überholt...

Ich bin schon länger als zehn Jahre in DDU und werde seit 2013 alle zwei Jahre zur Reaktivierungsuntersuchung eingeladen...


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BeitragVerfasst: 22.07.16, 10:40 
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Sandra71 hat geschrieben:
Ich bin schon länger als zehn Jahre in DDU und werde seit 2013 alle zwei Jahre zur Reaktivierungsuntersuchung eingeladen...


Darf ich mal fragen was VOR 2013 war? Keine Untersuchungen und dann auf einmal doch wieder?

Bei mir ist es nämlich genau umgekehrt: bis 2012 wurde ich JÄHRLICH zur Untersuchung einbestellt (seit 2008) und seitdem habe ich keinen Pieps mehr von der ZMU gehört.


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BeitragVerfasst: 24.07.16, 20:01 
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mondbein hat geschrieben:
Darf ich mal fragen was VOR 2013 war? Keine Untersuchungen und dann auf einmal doch wieder?


Genau. Man ist wohl auf mich aufmerksam geworden, weil ich eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausübe...allerdings ist das bereits seit 2009 der Fall, und ich habe die Nebenbeschäftigung damals ordnungsgemäß bei meinem Versorgungscenter angezeigt.


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BeitragVerfasst: 22.10.16, 05:26 
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Sandra71 hat geschrieben:
Niemand2000 hat geschrieben:
Er könnte sich nämlich die Frage stellen, warum du nicht in der Lage bist, Dienst in seiner Behörde zu verrichten, wenn du eine Ausbildung machen kannst, die i.d.R. ja auch in Vollzeit stattfindet.
ich habe jetzt recht viele Ausschreibungen für Ausbildungen gesehen, die sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit "angeboten" werden.
mecki111 hat geschrieben:
Der Ruhestandsbeamte ist versicherungsfrei, wenn er nicht freiwillig in der gesetzlichen KV versichert ist. Einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen KV tritt auch nicht durch die neue Tätigkeit ein.
Gibt es eine Quelle zum Nachlesen, nach der die Beihilfe und die private Krankenversicherung sich auch auf die zusätzliche Tätigkeit (Ausbildung), welche dann Lohnsteuerklasse 6 wäre, erstreckt und nicht nur für die Pension gilt? Würde es dann bei Beihilfe (Bund) 70 % und PKV 30 % bleiben oder würde sich das verändern?


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BeitragVerfasst: 23.10.16, 08:25 
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Niemand2000 hat geschrieben:
ich habe jetzt recht viele Ausschreibungen für Ausbildungen gesehen, die sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit "angeboten" werden.


Das ändert nichts am Sachverhalt. Auch eine Ausbildung in Teilzeit könnte deinen Dienstherrn auf den Plan rufen. Es ist ja nicht so, dass du zwingend in Vollzeit dienstfähig sein musst, um reaktiviert werden zu können...


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BeitragVerfasst: 25.10.16, 07:06 
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Sandra71 hat geschrieben:
Auch eine Ausbildung in Teilzeit könnte deinen Dienstherrn auf den Plan rufen. Es ist ja nicht so, dass du zwingend in Vollzeit dienstfähig sein musst, um reaktiviert werden zu können...
Dies ist mir klar, wobei ich ja meiner Pensionsbehörde ja nur angeben muss, bei wem ich, wie viel verdiene, aber nicht für was, wobei die Pensionsbehörde selbstverständlich Belege anfordern darf. Eine Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle in Teilzeitform hätte andere Gründe, und zwar, könnte ich, sofern die Voraussetzungen für Teilzeit verlägen und ich in meinem "hochbetagten" Alter überhaupt zum Zug käme, zusätzlich kostenfreie Englischkurse belegen, was ansonsten nur ginge, wenn die Berufsschule Blockunterricht anböte oder bei der Teilzeitberufsschule, also wenn diese nur ein oder zwei mal in der Woche stattfände und ich danach nicht mehr in das Ausbildungsunternehmen zurückkehren müsste.
Momentan beschäftigt mich eher die Frage nach der privaten Krankenversicherung.
Niemand2000 hat geschrieben:
Gibt es eine Quelle zum Nachlesen, nach der die Beihilfe und die private Krankenversicherung sich auch auf die zusätzliche Tätigkeit (Ausbildung), welche dann Lohnsteuerklasse 6 wäre, erstreckt und nicht nur für die Pension gilt? Würde es dann bei Beihilfe (Bund) 70 % und PKV 30 % bleiben oder würde sich das verändern?

mecki111 hat geschrieben:
Der Ruhestandsbeamte ist versicherungsfrei, wenn er nicht freiwillig in der gesetzlichen KV versichert ist. Einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen KV tritt auch nicht durch die neue Tätigkeit ein. Er ist in der neuen Beschäftigung jedoch pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung.


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BeitragVerfasst: 26.10.16, 06:21 
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Hallo Sandra71,
Die Versicherungsfreiheit ergibt sich aus § 6 Abs. 1 Nr. 6 SGB V.
Wenn dir das nicht reicht, stell die Frage doch mal in einem Forum zur Sozialversicherung oder direkt bei einer Krankenkasse.
Gruß
mecki111


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BeitragVerfasst: 26.10.16, 06:34 
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mecki111 hat geschrieben:
Hallo Sandra71,
Die Versicherungsfreiheit ergibt sich aus § 6 Abs. 1 Nr. 6 SGB V.
Wenn dir das nicht reicht, stell die Frage doch mal in einem Forum zur Sozialversicherung oder direkt bei einer Krankenkasse.
Gruß
mecki111
vielen lieben Dank, ich werde, wenn ich wieder am PC gleich alles nachlesen


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BeitragVerfasst: 27.10.16, 22:24 
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So ich habe mir jetzt noch mal in Ruhe diesen § durchgelesen, welchen mecki111 genannt hat https://www.vdek.com/vertragspartner/mi ... 2.2014.pdf und jetzt weiß ich, dass ich Betrag X hinzuverdienen darf, ohne dass es eine Kürzung der Pension geben wird, wobei ich natürlich bei der Pensionsbehörde angeben muss, bei wem ich wie viel hinzuverdiene, wobei ich natürlich nicht angeben muss für was, wobei die aber Belege anfordern dürfen. Außerdem weiß ich jetzt, dass ich für diesen Zuverdienst keine separate Krankenkasse benötige. Wenn es mit der Ausbildung nicht klappen sollte, dann ausschließlich wegen meines Alters.


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