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recht.de • Thema anzeigen - Kosten private KV Kind nach Trennung
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BeitragVerfasst: 09.08.17, 11:53 
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Pylones hat geschrieben:
[

Leider ist das nicht möglich - bei der privaten Krankenversicherung könnte die Mutter zwar einreichen, die Überweisung ginge dann aber auf das Konto des Vaters. Und - da Vater = Beamter, muss auch bei der Beihilfe eingereicht werden, dies kann ausschließlich der Vater tun (Rückerstattung ebenfalls nur auf das Konto des V).


gemeint war, die Rechnungen an den Versicherungsnehmer Vater senden, ohne sie vorher zu bezahlen

Zitat:
Daher die Überlegung der Mutter in die private Krankenversicherung zu wechseln und das Kind dann über sich zu versichern (als Versicherungsnehmer).


s.o.

Zitat:
Die Frage stellt sich dann aber immer noch - zahlt dann die Mutter den Beitrag für das Kind oder teilen sich das beide Eltern.


daher der Hinweis, dass das wohl nicht weiterhilft

Zitat:
Und muss die Mutter haften für die Arztrechnungen, die der Vater nicht einreicht, weil er sich weigert?


Wie gesagt: Sie beansprucht eine Leistung und sie ist der Vertragspartner des Arztes bzw. in Vertretung für das Kind.
Was kann der Arzt dafür, dass die Eltern sich uneinig sind?


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 11:55 
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Beiträge: 3697
Pylones hat geschrieben:
Und muss die Mutter haften für die Arztrechnungen, die der Vater nicht einreicht, weil er sich weigert?

Formal müsste das sogar das Kind sein. Das schließt ja den Behandlungsvertrag mit dem Arzt. Da aber die Mutter als Vertreterin des Kindes handelt, dürfte das zivilrechtlich auch auf sie zurückfallen.

Kann man mal den Vater fragen was er davon hält wenn das eigene Kind noch keine 18 ist aber schon hochverschuldet mit ruinierter Schufa dasteht.

winterspaziergang hat geschrieben:
gemeint war, die Rechnungen an den Versicherungsnehmer Vater senden, ohne sie vorher zu bezahlen

Dürfte nix bringen, der Vater hat ja keinen Vertrag mit dem behandelnden Arzt unterschrieben.


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 12:00 
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winterspaziergang hat geschrieben:
Pylones hat geschrieben:
Leider ist das nicht möglich - bei der privaten Krankenversicherung könnte die Mutter zwar einreichen, die Überweisung ginge dann aber auf das Konto des Vaters. Und - da Vater = Beamter, muss auch bei der Beihilfe eingereicht werden, dies kann ausschließlich der Vater tun (Rückerstattung ebenfalls nur auf das Konto des V).

gemeint war, die Rechnungen an den Versicherungsnehmer Vater senden, ohne sie vorher zu bezahlen


Der Vater erhält die Rechnungen bereits - er weigert sich, diese einzureichen.

Zitat:
Daher die Überlegung der Mutter in die private Krankenversicherung zu wechseln und das Kind dann über sich zu versichern (als Versicherungsnehmer).

s.o.


Dann wäre es aber Aufgabe der Mutter die Rechnungen einzureichen und somit losgelöst vom Vater.

Zitat:
Und muss die Mutter haften für die Arztrechnungen, die der Vater nicht einreicht, weil er sich weigert?

Wie gesagt: Sie beansprucht eine Leistung und sie ist der Vertragspartner des Arztes bzw. in Vertretung für das Kind.
Was kann der Arzt dafür, dass die Eltern sich uneinig sind?


Die Mutter kann die Krankenversicherung des Kindes nicht nutzen, weil der Vater dies blockt und muss - obwohl Versicherungsschutz besteht - die Rechnungen privat tragen. Ist das die logische Konsequenz?


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 12:08 
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Beiträge: 3697
Pylones hat geschrieben:
Die Mutter kann die Krankenversicherung des Kindes nicht nutzen, weil der Vater dies blockt und muss - obwohl Versicherungsschutz besteht - die Rechnungen privat tragen. Ist das die logische Konsequenz?

Im ersten Moment ja. Wobei gefühlt dürfte die Mutter gute Chancen haben wen sie anschließen den Vater auf Erstattung des Geldes verklagt.


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 12:09 
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Beiträge: 10

Themenstarter
ergänzend zur Thematik - wenn es einen Behandlungsvertrag gibt (bspw. beim Kinderarzt) der ursprünglich vom Vater unterzeichnet wurde, gilt dieser dann für alle Behandlungen über die Zeit nach der Unterschrift?

Wenn der Vater seit 3 Jahren die Vorgehensweise akzeptiert und die Rechnungen eingereicht hat, kann man dann davon ausgehen, dass er der Behandlung zugestimmt hat (mit Überweisung der Rechnungen)? Und gilt dies dann auch für alle nachträglichen Behandlungen bei diesen Ärzten?

Und - wenn die Mutter vor der Familiengericht zugesprochen bekommt, das Kind über sich privat zu versichern - werden dann die Kosten geteilt, zahlt die Mutter alleine oder zahlt der Vater alleine, da er dies heute auch schon tut und die Änderung des Versicherungsnehmers durch seine Weigerung durchgeführt werden muss?


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 14:04 
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Registriert: 16.11.13, 14:23
Beiträge: 4724
Pylones hat geschrieben:

Die Mutter kann die Krankenversicherung des Kindes nicht nutzen, weil der Vater dies blockt und muss - obwohl Versicherungsschutz besteht - die Rechnungen privat tragen. Ist das die logische Konsequenz?


die logische Konsequenz, wenn man eine Leistung nutzt, ist, dass man zahlt. Dass hier ein anderes Rechtsgebiet betroffen ist, steht schon in Antwort 1.
Dass man danach einen Anspruch an den Vater stellen kann, ist ein anderes Thema.

Im Übrigen sollte man nicht jedes Mal unnötige Vollzitate machen.

Zitat:
Und - wenn die Mutter vor der Familiengericht zugesprochen bekommt, das Kind über sich privat zu versichern - werden dann die Kosten geteilt, zahlt die Mutter alleine oder zahlt der Vater alleine, da er dies heute auch schon tut und die Änderung des Versicherungsnehmers durch seine Weigerung durchgeführt werden muss?


sinnvollerweise sollte man das gleich mit klären lassen


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