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recht.de • Thema anzeigen - Bewusste Manipulation der Kinder
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 Betreff des Beitrags: Bewusste Manipulation der Kinder
BeitragVerfasst: 11.09.17, 10:55 
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Registriert: 11.09.17, 09:59
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Hallo,
ich bin seit Sommer 2014 von meinem Mann getrennt, zuerst auf Anraten meiner Psychotharapeutin, im Nachhinein eindeutig nötig. Ich wurde Ende letzten Jahres mit PTBS an einer Uniklinik diagnostiziert.
Mein Mann war nicht wirklich handgreiflich, aber manipulativ und forderte seine Wünsche mit Nachdruck.
Ich war seit meinem 17. Lebensjahr mit ihm zusammen. Er ist knapp 12 Jahre älter. Mit 20 habe ich ihn geheiratet. Danach 3 Kinder mit ihm bekommen. Meine Berufswünsche konnte ich nicht nachkommen, obwohl ich mit Fachabitur mehrfach versucht habe ein Studium oder Ausbildungen in unserer Ehe zu absolvieren. Schicksalsschläge habe ich immer abgefangen und als gute Ehefrau und Mutter ihm den Rücken gestärkt und freigehalten.
Er hat mich oft betrogen, hintergangen, übervorteilt und schlecht über mich geredet, wenn ich nicht mit seinen Wünschen mithalten konnte. Dennoch war mein Wunsch mit ihm unsere Familie mit ihm als Vater und meiner großen Liebe weiterzuführen Anlass dazu, dass wir lange zusammenblieben und auch sehr schöne Zeiten hatten.
Als ich 2014 ging, hatte ich einen neuen Mann kennengelernt, der mich sehr in der Trennungszeit unterstützt hat. Meinem Mann habe ich so gut es ging Unterstützung gegeben, bin zu Beratungen und habe ihn zur psychologischen Tagesklinik begleitet. (Mein Leid hat er ausgelebt.)
Wir hatten Ende 2011 zusammen ein Haus gekauft, dass ich ihm auf sein Bitten überschrieben habe. Da ich damals nicht wusste, was aus mir wird, ich keine richtige Berufsausbildung hatte, noch einen Job trotz tausender Berwerbungen fand, bin ich in die winzige Wohnung meiner Eltern gezogen (sie selbst waren nicht da) und bin der Bitte meines Mannes nachgekommen, ihn nicht zu ruinieren, wenn ich ihm die Kinder wegnehme. Ich wollte meinen Kindern Hartz4 nicht antun, sie sollten stabil im gewohnten Umfeld in der Schule bleiben dürfen, ich willigte ein, dass sie weiterhin bei ihm wohnen sollten, wenn sie es wollten. Um den Kindern ihr zu Hause zu erhalten habe ich auf sie und auf Trennungsgeld verzichtet. Nur so war es möglich, dass ich von ihm wegkomme und als Start bis ich einen Job fand Hartz4 beantragen konnte.
Mein Mann machte mir das Leben jedoch sehr schwer. Er sorgte durchbüble Nachrede dafür, dass sich unsere gemeinsamen Freunde sich größtenteils von mir abwanden, das Jugendamt mich völlig verachtend behandelte und ich nur noch Angst hatte in meinem Landkreis rauszugehen. Die Kinder manipulierte er ebenso soweit, dass sie mich als böse Mutter verstehen mussten, mein ältester Sohn nimmt mir alles sehr krumm und wendet sich komplett von mir ab. Es ging ihm immer um materielle Werte und als ich ihm verweigerte für ihn Steuerbetrug zu begehen und er dadurch einige 100 Euro zurückzahlen musste, habe ich dies das erste Mal wirklich begriffen.
Ich bin mittlerweile im letzten Jahr meines Studiums Sozialer Arbeit und gehe täglich durch die Hölle, weil ich meine Kinder aus dem Klima holen möchte.
Die neue Lebensgefährtin meines Mannes hatte er bereits ein halbes Jahr später und sie zog im Frühjahr fest bei ihm ein. Auch sie spricht schlecht vor den Kindern über mich. Die Scheidung läuft über seine Anwältin, er hat trotz eines guten Gehalts Beihilfe in 2. Instanz bekommen. Ich verdiene als studentische Hilfskraft zu wenig, um Unterhalt zahlen zu können. Durch unsere vorherige Absprache wollten wir unsere Sachen so regeln, dass ich aus unserer Ehe nichts mitnehme, ihm meine Hälfte des Hauses für die Kinder überschreibe, kein Trennungsgeld verlange, die Kinder bei ihm lasse, weil er sonst finanziell ruiniert wäre. Im Gegenzug wollte ich ein Studium abschliessen, selbst versuchen wieder Boden unter den Füßen zu kriegen und die Kinder durch die Endphase der Schule und dann ein Studium boxen.
Nun hat er Unterhaltsvorschuss durch das Jugendamt beantragt, ich bin in Verzug gesetzt worden, die Kinder bekommen trotzdem nicht genug, weil er von dem Geld das Haus weiter ausbaut, dass er mittlerweile zum Teil seiner neuen Lebensgefährtin überschrieben hat.
Er droht den Kindern, wenn sie mich besuchen wollen, ich trage die Bahnkosten und kaufe ihnen benötigte Kleidung. Er setzte das Gerücht in die Welt ich würde viel mehr Geld haben und ihm nichts überweisen,...
ich bin völlig fertig und weiss nicht wie und wo ich anfangen soll.
Wie ist die Rechtslage?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewusste Manipulation der Kinder
BeitragVerfasst: 11.09.17, 12:21 
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Registriert: 24.07.07, 09:47
Beiträge: 4827
Wohnort: Rhein/Ruhrgebiet
Hallo und willkommen hier im Forum!
Hier im Forum wird regelmäßig auf die rechtlichen Fragen eingegangen. Der Text ist sehr lang und die "Rechtlichen Fragen" sind nicht klar herausgestellt und die Themengebiete die berührt werden könnten sind umfassend und breit aufgestellt.
Ich befürchte dass Ihnen so erst einmal niemand weder hier noch sonst wo im Internet eine geeignete Hilfestellung zu ihrer "Lebenslage" geben kann. Da ist meines Erachtens die von ihnen aufgesuchte "Psychotherapeutin" die bessere Adresse.
Grundsätzlich sollte einem selbst klar sein, was man selbst will. Danach schaut man, ob das was man will auch "durchsetzen" kann. Das "rechtliche" kann u.U. helfen, dass man sich den Wünschen anderer nicht verbiegen muß.
Oder man nutzt das "rechtliche" um sein "recht" welches vielleicht verwehrt wird zu beanspruchen.

Zitat:
ich bin völlig fertig und weiss nicht wie und wo ich anfangen soll.
Wie ist die Rechtslage?

Wo Sie (zuerst!) ansetzen wollen, das hängt von den Dingen ab, die für Sie am Akutesten sind. Es sollte aber m.E. etwas strukturiert ablaufen. Man könnte ja beispielsweise hingehen und alle kleinen und große Ziele auf Papier bringen und anschließend überlegen wie man welches Ziel (wie, mit wem, womit) am besten erreichen könnte. Und dann fragt man im einzelnen nach beispielsweise die aktuelle Gesetzeslage oder schaut wie bis dato die Rechtsprechung war.
Das war jetzt vielleicht nicht die erhoffte Antwort hier, hoffe aber dennoch ein Stückchen weit weitergeholfen zu haben.
Alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewusste Manipulation der Kinder
BeitragVerfasst: 11.09.17, 12:26 
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Registriert: 02.04.14, 07:01
Beiträge: 2055
Dem Rat von Zafilutsche, sich doch weiter an die Psychotherapeutin zu halten, kann ich mich in Anbetracht des langen Beitrages und der beklagten Umstände nur anschließen. Des weiteren gebe ich zu bedenken, dass die Haltung "mein Mann hat zwar eigentlich nichts verbrochen, aber es wäre doch schön, ihn irgendwie dranzukriegen" ziemlich deutlich durchschimmert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewusste Manipulation der Kinder
BeitragVerfasst: 11.09.17, 22:17 
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Registriert: 16.11.13, 14:23
Beiträge: 4724
Ava E. hat geschrieben:
...
Wir hatten Ende 2011 zusammen ein Haus gekauft, dass ich ihm auf sein Bitten überschrieben habe. ... Um den Kindern ihr zu Hause zu erhalten habe ich auf sie und auf Trennungsgeld verzichtet. Nur so war es möglich, dass ich von ihm wegkomme und als Start bis ich einen Job fand Hartz4 beantragen konnte.

Eigentum zu verschenken und auf Trennungsunterhalt zu verzichten dürfte aber nicht wirksam gewesen sein, wenn man sich damit hilfebedürftig macht.


Ava E. hat geschrieben:
ich bin völlig fertig und weiss nicht wie und wo ich anfangen soll.
Wie ist die Rechtslage?


zur Rechtslage, Sicherung eigener Rechte, den vielen Vereinbarungen zu Lasten der Ehefrau und der Allgemeinheit und vor dem Hintergrund, dass man seine Rechte nicht gut wahren kann, sollte man sich dringend an einen Anwalt vor Ort wenden.


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