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recht.de • Thema anzeigen - Änderung von bestandener Prüfung auf "nicht bestanden"
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BeitragVerfasst: 22.06.15, 21:22 
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Beiträge: 1
Guten Tag zusammen,

wie der Titel schon sagt bezieht sich meine Frage darauf ob es an einer Universität bzw. Fachhochschule rechtens ist, wenn eine Klausur online als bestanden bekannt gegeben wurde, sie
dann nachträglich auf "nicht bestanden" geändert wird. Dem Professor ist aufgefallen, dass er dem Studenten die falsche Note gegeben hat, z.B. durch verrutschen in der Zeile bei den Noten.
Der Student hatte zunächst nur bestanden wegen des Fehlers des Professors.

Also ist eine nachträgliche Verschlechterung erlaubt oder nicht?
Ist es von der jeweiligen individuellen Hochschulprüfungsordnung der Universität abhängig?
Wie ist die Rechtslage?

LG
Der Student


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BeitragVerfasst: 23.06.15, 19:50 
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Beiträge: 552
In diesem Fall muss ich wohl alle Hoffnung nehmen. Wenn der Student klar durchgefallen ist und das Bestehen nur durch einen "formalen" Fehler verursacht wurde, dann hat der Student keinen Anspruch auf Korrektur. Woraus sollte der sich auch ableiten? Bin ja oft sehr kreativ in meiner Argumentation, aber hier sehe ich keine Chance.

DerStudent hat geschrieben:
Also ist eine nachträgliche Verschlechterung erlaubt oder nicht?

Das sogenannte Verschlechterungsverbot gibt es nur bei Fällen der Remonstration, also wenn man der MEinung ist, dass man eigentlich eine bessere Note verdient hat. Hier soll der Studierende geschützt werden, damit man ihn nicht aufgrund der bloßen Rechtsmittelanwendung schlechter stellt, z.B. "Was, sie sind mit meiner BEwertung nicht zufrieden? Na dann müssen sie wohl die ganze Arbeit nochmal schreiben, denn nun sind sie durchgefallen."

DerStudent hat geschrieben:
Ist es von der jeweiligen individuellen Hochschulprüfungsordnung der Universität abhängig?


Grundsätzlich nicht. So eine Ausnahme müsste einem schon ins Auge springen.


Genau kann das alles natürlich nur ein Anwalt sagen.


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