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recht.de • Thema anzeigen - Prüfungskommision - Krankmeldung
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BeitragVerfasst: 22.03.16, 21:22 
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Data45000 hat geschrieben:
Es kann nicht sein, dass ein Abrbeitnehmer geschützt ist und ein Student nicht ich dachte es gilt gleiches Recht für alle.

Ich habe schon mal versucht zu erklären: Ein AN ist nicht besser geschützt. Ein AN der jedesmal krank ist, wenn ein wichtiges Meeting ansteht oder jedesmal wenn er seine Arbeitsergebnisse präsentieren soll, der nie eine Aufgabe fertig macht weil er immer am Tag der Fertigstellung krank ist, wird ebenfalls Probleme bekommen und letztendlich den Job verlieren, denn so einen Arbeitnehmer kann niemand brauchen. Und er wird ebenfalls gefragt werden, wieso er immer an den Tagen krank ist, wo man die Arbeitsergebnisse sehen will und ob es eine Erklärung dafür gibt.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 22.03.16, 21:53 
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Beiträge: 14404
Ja dann leg halt endlich das Attest vor. Kostet 5,36 Euro.


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BeitragVerfasst: 22.03.16, 22:22 
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Beiträge: 9288
Zitat:
Die PK akzeptiert das nicht, will mit dem Arzt nicht reden,

Die Prüfungskommission muss nicht mit dem Arzt reden und wozu denn auch? Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne Diagnose hat die PK ja bereits.
Soll der Arzt jetzt einen Schwur ablegen "Ja, der Patient war wirklich krank. Nein, ich darf Ihnen nicht sagen was er hat." -> Das steht schon in der AU.

Was die PK jetzt haben will, ist ein qualifiziertes Attest.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 22.03.16, 23:20 
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Data45000 hat geschrieben:
Meiner Meinung nach zeigen diese Artikel, dass es hier noch einige rechtliche Unklarheiten gibt.
Es kann nicht sein, dass ein Arbeitnehmer geschützt ist und ein Student nicht ich dachte es gilt gleiches Recht für alle.



Gilt auch- wurde mehrfach erklärt. Wobei ein Student eben kein Arbeitnehmer ist, so dass nicht alle Rechte und Pflichten gleich gelten (können).

Zitat:
Aber okay. Die PK akzeptiert das nicht, will mit dem Arzt nicht reden, und nun sieht es so aus, als wäre mein Studium vorbei


wenn dem Studenten die Nichtdarlegung der Gründe des ständigen Fehlens bei Prüfungen (Attest) wichtiger ist, als das Studium, dann scheint das die Konsequenz zu sein.
Welche Alternative sieht denn der Student, wenn er immer im März und August und genau zu den Prüfungen erkrankt?


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BeitragVerfasst: 23.03.16, 17:44 
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Beiträge: 19

Themenstarter
Mein Attest hat 15 Euro gekostet und das hat der Uni wieder nicht ausgereicht. AU und Attest reichen denen nicht aus.

winterspaziergang hat geschrieben:
Data45000 hat geschrieben:
wenn dem Studenten die Nichtdarlegung der Gründe des ständigen Fehlens bei Prüfungen (Attest) wichtiger ist, als das Studium, dann scheint das die Konsequenz zu sein.
Welche Alternative sieht denn der Student, wenn er immer im März und August und genau zu den Prüfungen erkrankt?


Ich sagte nicht dass es immer der Fall ist, nur ist die Wahrscheinlich, dass in der Zeit, in der generell alle Menschen häufiger krank sind, ein Mensch auch erkrankt höher.

Was die PK ja machen kann ist, mich zu einem Amtsarzt bei Zweifel zu schicken, aber das wollen sie ja anscheind auch nicht machen.

Natürlich ist mir klar, dass einem Arbeitgeber, wenn er immer Fehlt irgendwann geküdtigt werden kann.

In meinen Fall habe ich ja im Semester mehrere Leistungen erbracht und war ja gesund an diesen Prüfungstagen. Es ist ja nicht so, dass ich immer nur dann krank bin - wenn Klausuren anstehen. Ich war sogar bereit einen Nachschreibetermin zu erbeten, aber das wird auch nicht gemacht, weil das Ungerecht sein könnte.


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