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recht.de • Thema anzeigen - Ist das seriös?
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 Betreff des Beitrags: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 11:58 
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Registriert: 08.11.16, 11:52
Beiträge: 7
Hallo zusammen,
ich habe mich hier heute angemeldet, weil ich einen konkreten Fall habe, der mich beschäftigt und zu dem mich die Meinungen interessieren würden. Es geht mir vor allem um die Vorgehensweise des Rechtsanwaltes:

Ich habe im Sommer meine Doppelhaushälfte verkauft.
Kürzlich bekam ich ein Schreiben vom Anwalt im Auftrag des neuen Besitzers. Dort wird mir vorgeworfen, ich hätte über die Grundstücksgröße falsche Angaben gemacht. Meine Aussage, dass das Grundstück mit der Einfriedung, einem Zaun endet, würde nicht den Tatsachen entsprechen. Ein Nachbar habe behauptet, dass das Grundstück bereits auf halber Strecke endet. Somit sei er getäuscht worden. Die Differenz betrüge „rund“ 100 qm und bei einem Bodenwert von „rund“ 200 Euro hätte ich nun 20.000 Euro Schadensersatz plus Anwaltskosten zu bezahlen. Man hat mir eine Frist von knapp 2 Wochen gesetzt. Falls ich nicht zahle, würde er seinem Mandanten empfehlen Strafanzeige wegen Betruges zu erstatten.
Nun zu den Fakten: Ich habe mir daraufhin die Flurkarte nochmal genauer angesehen. Dort geht die Grundstücksgrenze bis zum Bach (also sogar noch bis hinter den Zaun!). Um sicher zu gehen, habe ich mir das ganze nochmal vom Katasteramt bestätigen lassen.
Ganz offensichtlich besteht hier keinerlei Grundlage für diese Forderung. Was ich einfach nicht begreife: Wie kann man eine solche Forderung aufgrund einer Aussage des Nachbarn stellen??? Ich würde das doch als erstes überprüfen, ob der Nachbar recht hat. Und wie kann sich ein Anwalt zu sowas hinreißen lassen? Der muss doch gefragt haben, ob die Angaben des Nachbarn geprüft wurden? Auch diese Angaben „rund 100qm“ alles nur so pi mal Daumen, und der Bodenwert stimmt nicht mal! Tatsache ist auch, dass er die qm, die im Kaufvertrag, auch bekommen hat. Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist, dass ihm vielleicht nicht klar war, dass er Miteigentümer eines Gemeinschaftgrundstücks ist. Dies ist aber im Kaufvertrag klar beschrieben. Das macht eigentlich auch keinen Sinnn….
Ich muss doch hier davon ausgehen, dass das ein ganz mieser Versuch ist, mir Geld aus der Tasche zu leiern, in dem man mich so sehr einschüchtert , dass ich bezahle.
Wie seht ihr das? Ist das nicht auch ein sehr unprofessionelles Vorgehen seitens des Anwalts?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 12:03 
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Beiträge: 16795
Wohnort: Daheim
Einzig entscheidend ist, was im notariellen Kaufvertrag festgehalten wurde. Stimmt das, ist alles OK.
Hörensagen eines Dritte als Grundlage zu nehmen, bringt hier den fordernden Anwalt sicher nicht weiter.

_________________
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Nehmt das ihr Cookies:Blondine, Bikini, Strand, Insel, Hawaii, Palme, Cocktail.
Und unsere Hooligans grüße ich mit einem freundlichen "AHOI" :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 12:11 
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Registriert: 05.11.12, 13:35
Beiträge: 7327
Hallo,

ich würde den Käufer mal anrufen, was der dazu sagt. Oder erstmal überprüfen, ob es den angeblichen Anwalt überhaupt gibt. Bzw. von diesem Anwalt die Vollmacht des Käufers anfordern. Nachher ist das ganze Schreiben ein Fake und nur der Versuch, Ihnen 20.000€ aus der Hüfte zu leiern und der Käufer hat überhaupt nichts damit zu tun.

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 13:30 
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Registriert: 17.01.14, 09:25
Beiträge: 3171
Und unabhängig vom Fall, beim Umgang mit gegnerischen Anwälten ist folgendes zu bedenken.
Ein Anwalt ist ein Dienstleister. Der lebt davon das er im Auftrag Dritter, die ihn im Zweifel selber bezahlen müssen, deren Rechte einfordert. Ob die Rechte zu 100% bestehen, kann und afaik muss er auch nicht prüfen. Da ist der Anwalt voll auf die Angaben seines Auftraggebers angewiesen.
Und wenn nötig wird ein Anwalt alles bestreiten, auch seine eigene Existenz, was nötig ist um die Interessen seiner Auftraggeber zu vertreten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 14:24 
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Registriert: 28.11.05, 20:19
Beiträge: 5657
ExDevil67 hat geschrieben:
Und wenn nötig wird ein Anwalt alles bestreiten, auch seine eigene Existenz, was nötig ist um die Interessen seiner Auftraggeber zu vertreten.

OMG, laß das bloß nicht @Name4711 lesen! :shock:

_________________
SusanneBerlin hat geschrieben:
Im Forum darf jeder seine unqualifizierte Meinung oder Erfahrungswerte schreiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 15:04 
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Registriert: 31.05.15, 07:19
Beiträge: 1627
Kobayashi Maru hat geschrieben:
ExDevil67 hat geschrieben:
Und wenn nötig wird ein Anwalt alles bestreiten, auch seine eigene Existenz, was nötig ist um die Interessen seiner Auftraggeber zu vertreten.

OMG, laß das bloß nicht @Name4711 lesen! :shock:



zu spät :mrgreen:

Ich hab keine Ahnung warum es so ein Tabubruch ist einzufordern, was eigentlich ja im Gesetz normiert ist:

Es macht, was die Verwerflichkeit (oder auch Rechtswidrigkeit) angeht keinen Unterschied wahre Tatsachen zu bestreiten oder Unwahre zu behaupten.

Auch wenn die Schutzbehauptung "man glaube nur dem Mandanten" (obwohl man selbst dennoch positive Kenntnis der Unwahrheit hat) oft Gehör findet, weil die Absprache zwischen Anwalt und Mandant hält, ändert daran was jemand ist nichts.

Daran ändert auch nichts, dass der Anwalt wissentlich falsche Rechtsauffassungen vortragen darf - nur an den Tatsachen darf er sich nicht vergreifen.

Seine eigene Existns bestreiten ginge also insofern schon mal vorbei. Ich habe das Gefühl - und deshalb habe ich hier auch immer die Auseinandersetzungen - das nicht wenige der Zunft für sich ablehnen sich an die Gesetze halten zu müssen, sondern dazu übergehen, es als ausreichend zu empfinden sich nicht erwischen zu lassen.

Das ist nur ein unhaltbarer Zustand.

Richtig schlimm wird es, wenn es so weit geht, dass sich das soweit einbürgert, dass derjenige, der sich an die Gesetze hält solange einen Nachteil erfährt, bis er sein Verhalten anpasst.
Der nächste Schritt ist dann, wenn es dann erst alle betreiben, dass auch der aufgeflogene Lügner keine Konsequenzen mehr zu erwarten hat, weil der Korpsgeist aus der Flasche springt und das Verhalten nach ungeschriebenen Regeln gutheißt.

----------------------------->

Beim geschilderten Fall liegt die Sache aber wohl nochmal anders.

Da wird wohl die Behauptung des Mandanten mit den 100qm dankbar angenommen worden sein - wo ja auch kein zwingender Grund zur Recherche besteht, das kann man wirklich glauben - und sich der Sache schnell annehmen:

Für den Gegner ist das ja hier weniger ärgerlich als für den Käufer. Der bekommt mit Sicherheit eine ordentliche Gebührenrechnung. :mrgreen:

Insofern auch Vorsicht im Umgang mit dem eigenen Anwalt :lachen:


Zuletzt geändert von Name4711 am 08.11.16, 15:15, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 15:13 
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Danke für die bisherigen Antworten.
Die Vollmacht für alle rechtlichen Schritte lag dem Schreiben bei! Wahrscheinlich einmal mehr, um mich einzuschüchtern. Ich kann es mir einfach nciht anders erklären.
Im Kaufvertrag ist alles korrekt geregelt.
Er will sich ja darauf berufen, dass ich ihn arglistig getäuscht, oder wie er so schön schreibt, betrogen hätte. Hierbei scheint die Tatsache, dass das Grundstück auch wirklich so groß ist, wie im Kaufvertrag angegeben keine Rolle zu spielen, sondern die Tatsache, dass es in seiner Vorstellung bis zum Zaun geht und das nun, laut Nachbarn, doch nicht so ist.
So verstehe ich das zumindest

Ich komme da nur einfach nicht drüber, dass es dem Anwalt offensichtlich nicht wichtig ist, wie fundiert die Angaben sind. Klar die 20.000 sind ein netter Streitwert, aus dem eine Rechnung von 1.400 Euro resultierte, die dem Schreiben ja auch beilag mit der Aufforderung an mich, diese zu bezahlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 15:31 
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Beiträge: 1627
Im allgemeinen kann das dem Anwalt ja egal sein, denn der bekommt seine Aufwendungen ja so oder so bezahlt. Denke nicht, dass dem hier etwas vorzuwerfen ist :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 15:38 
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Beiträge: 248
Interessant wäre es doch, wie der Verkäufer sich nun wohl verhalten sollte ?

-Dem Gegnerischen Anwalt schreiben, dass die Forderung bestritten wird ? ( und weiter nix)
oder
- Dem Gegnerischen Anwalt schreiben, dass die Forderung bestritten wird und
auf das Liegenschaftskataster verweisen ?
oder
- Gar nichts tun und ggf. eine Klage abwarten die man, so wie der Fall beschrieben ist,
anscheinen ja nicht verlieren kann ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist das seriös?
BeitragVerfasst: 08.11.16, 16:01 
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Registriert: 08.11.16, 11:52
Beiträge: 7

Themenstarter
Ich habe mich für die zweite Option entschieden. Geschrieben und auf die Flurkarte, bzw. die Aussage des Katasteramts verwiesen und betont, dass ich die Forderung für vollkommen gegenstandlos halte.


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 Betreff des Beitrags: Es droht Strafanzeige wegen Betrugs
BeitragVerfasst: 30.11.16, 21:17 
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Registriert: 08.11.16, 11:52
Beiträge: 7

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Hallo zusammen,
als Hintergrundinformation ist es hilfreich, hier nachzulesen:
viewtopic.php?f=4&t=271626
Ich hatte da noch im allgemeinen Forum gepostet, da es mir anfangs weniger um die Sache sondern mehr um die Frage der Seriösität des Anwalts ging.
Nun ist die Sache leider nicht ausgestanden. Ich war zunächst beruhigt, da ich mich in meiner Annahme besätigt fühlte, dass das Grundstück bis zum BAch geht (und somit noch über die Zaungrenze hinaus und nicht, wie vom neuen Eigentümer behauptet, bereits vor dem Zaun endet) und damit die Forderung des neuen Eigentümers und die drohende Anzeige wegen Betrugs gegenstandslos sei.
Jetzt kam heute ein neues Schreiben (in einem ziemlich aggresiven Ton) von dem Anwalt. Hierin werde ich aufgeklärt, dass der besagte BAch ca 1999 offenbar nach hinten verlegt wurde und somit die Grundstücksgrenze tatsächlich weiter vorne liegt, da der Bach nicht mehr da ist, wo er mal war. Offensichtlich zeigt die mir vorliegende Flurkarte noch den alten Bachverlauf. Der Vor-Vorbesitzer hat wohl auf Nachfrage ausgesagt, dass er mich damals, als ich das Haus kaufte ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass das Grundstück vorher endet. Ich kann mich daran jedoch nicht erinnern und habe das Haus in dem Glauben gekauft, dass das Grundstück mit dem Zaun endet. Umso erschrockener war ich über den Brief heute, da ich ja wirklich davon ausging, dass das Grundstück bis zum heutigen Bach geht.
Nun, es scheint also tatsächlich so zu sein, dass das Grundstück bereits vor dem Zaun endet (was aber auch die Nachbarn nicht davon abhält es komplett, zu nutzen und sogar ein Gartenhaus dorthin gebaut haben...). Dennoch habe ich ja nicht bewusst falsche Angaben gemacht. Er möchte mich nun wegen Betrugs anzeigen und fordert Schadenersatz in Höhe von 20.000 (Hintergründe hierzu im o.g thread), den ich bis zum 9. Dezember zahlen soll. Man muss wohl auch dazu sagen, dass es aber von den im Kaufvertrag angegebenen qm schon die richtige Größe hat, also er hat nicht weniger bekommen, als er bezahlt hat. Er hatte lediglich eine falsche Vorstellung von der Grundstücksgröße, aber die hatte ich ja auch.
Wie stehen seine Chancen, dass er damit vor Gericht durchkommt? Kann das jemand hier einschätzen?
Ich wäre für Antworten sehr sehr dankbar!!!
Viele Grüße
mokka2016


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BeitragVerfasst: 30.11.16, 21:55 
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Beiträge: 3171
So weit ich weiß ist Kaufgegenstand das Grundstück xy Eintragen im Grundbuch Entenhausen Flurnummer schießmichtot. Das hat er ja auch unstrittig bekommen, und im Zweifel hätte er ja auch vorher nachmessen können.
Und die Drohung mit der Strafanzeige, würde ich entspannt sehen. Anzeige kann zunächst jeder gegen jeden wegen allem (un)möglichen erstatten. Was hinterher rauskommt ist was anderes, zumal die ihm keinen Cent bringt.


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BeitragVerfasst: 01.12.16, 05:46 
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Registriert: 02.05.09, 18:01
Beiträge: 5241
Wohnort: Leverkusen
Ergänzend zum Vorbeitrag:
In Kaufverträgen wird regelmäßig eine Haftung für eine bestimmte Größe und Bodenbeschaffenheit des Grundstücks ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht bei Vorsatz und Arglist.

_________________
Ich habe meine Aktivitäten in diesem Forum zum 10.02.2017 eingestellt.
Gruß
khmlev


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BeitragVerfasst: 01.12.16, 06:12 
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Registriert: 05.07.07, 07:27
Beiträge: 16795
Wohnort: Daheim
Ist denn im Kaufvertrag die Eigenschaft "Grundstück geht bis zum Zaun/Bach zu finden?
Vermutlich doch wohl nicht.
Dort dürften die Eigenschaften wie FlurstückNr., Gemarkung, Große, Belastungen lt. Grundbuch zu finden sein.
Mängel wegen Flächenmaß, Beschaffenheit, Verwendbarkeit und Ertrag werden idR. sogar ausdrücklich ausgeschlossen.

_________________
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BeitragVerfasst: 01.12.16, 15:33 
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Interessierter

Registriert: 08.11.16, 11:52
Beiträge: 7

Themenstarter
khmlev hat geschrieben:
Ergänzend zum Vorbeitrag:
In Kaufverträgen wird regelmäßig eine Haftung für eine bestimmte Größe und Bodenbeschaffenheit des Grundstücks ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht bei Vorsatz und Arglist.


Genau das versucht er mir ja nun zu unterstellen.

Tastenspitz hat geschrieben:
Ist denn im Kaufvertrag die Eigenschaft "Grundstück geht bis zum Zaun/Bach zu finden?
Vermutlich doch wohl nicht.
Dort dürften die Eigenschaften wie FlurstückNr., Gemarkung, Große, Belastungen lt. Grundbuch zu finden sein.
Mängel wegen Flächenmaß, Beschaffenheit, Verwendbarkeit und Ertrag werden idR. sogar ausdrücklich ausgeschlossen.


Nein im Kaufvertrag steht nur die Grundstücksgröße. Vom Zaun ist dort nicht die Rede.

Ich frage mich außerdem, warum die Flukarte dann niemals aktualisiert worden ist. Selbst im Internet scheint noch die alte Karte zu sein. Dort geht das Flurstück nämlich eindeutig bis zum Bach. Wie kann das denn sein, dass sowas nicht aktualisiert wird? Die BAchverlegung ist 17 Jahre her! Und kann ein Bach einfach so verlegt werden?? Fragen über Fragen...


Zuletzt geändert von mokka2016 am 01.12.16, 17:21, insgesamt 2-mal geändert.

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