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recht.de • Thema anzeigen - Unstimmigkeiten in Gemeinschaftseigentum
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BeitragVerfasst: 21.08.17, 17:12 
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Registriert: 10.03.05, 00:54
Beiträge: 230
Hallo,
in folgender Geschichte geht es um eine Ferienimmobilie, eine sehr kleine Hütte, welche durch "wilde Vererberei" mittlerweile 6 Parteien gemeinsam gehört.

A, B, C und D gehört jeweils 1/8
E und F gehört jeweils 1/4
A hat noch auf einen Teil der Hütte ein Sondernutzungsrecht

Es gibt keine Verträge oder schriftlichen Abmachungen zwischen den Beteiligten.

Die Immobilie ist nicht in Wohneinheiten oder ähnliches zu trennen. Alles sehr klein, sehr exklusiv, nicht teilbar.

Die laufenden Kosten werden nach den Eigentumsanteilen aufgeteilt. Die Kosten für den Teil der Hütte, welcher vom Sondernutzungsrecht betroffen ist, wird von A getragen.

Aktuell wird die Hütte von allen Teilhabern benutzt. Jeder Teilhaber hat 3x im Jahr die Hütte für sich "alleine", die restliche Zeit können theoretisch alle gleichzeitig die Hütte nutzen.




Nun die Fragen:

1. Wenn Dinge zur Abstimmung kommen, wird dann nach Miteigentumsanteil abgestimmt, also haben E und F ein gewichtigeres Stimmrecht? Bisher wurde gehandhabt, dass jede Stimme gleich zählt.

2. Wenn eine größere Reparatur ansteht und die Mehrheit der Parteien dies durch eine Firma erledigen lassen will, eine Partei (bzw. die Minderheit in einer Abstimmung) dies aber nicht möchte - was passiert dann? Muss die Partei zahlen? Wenn ja, was, wenn sie nicht kann?

3. Was, wenn eine Partei aus der Gemeinschaft aussteigen will, niemand aber zu dem vorgeschlagenen Preis den Anteil kaufen möchte? Kann der Teileigentümer dann eine Auflösung verlangen? Wenn ja - kann er theoretisch einen absurd hohen Preis verlangen, um eine Auflösung zu erzwingen?

4. Vorausgesetzt man könnte die Anzahl der Teilhaber auf 4x 1/4 reduzieren. Wäre es möglich rechtskräftig einen Vertrag abzuschließen, um zu verhindern dass jemals wieder durch Teilung Anteile kleiner 1/4 entstehen? Könnte man so etwas evtl. im Grundbuch verankern?


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