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recht.de • Thema anzeigen - Insolvenz und Aufwandsentschädigung
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 Betreff des Beitrags: Insolvenz und Aufwandsentschädigung
BeitragVerfasst: 13.04.17, 18:46 
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Interessierter

Registriert: 09.04.17, 08:10
Beiträge: 12
Hallo

Im Juni habe Ich jetzt 2 1/2 Jahre meiner Insolvenz hinter mir!
Im November 2015 bin Ich in die direkte Nähe vom Nürburgring gezogen. Motorsport
und der Ring ist mein großes Hobby.
Dieses Jahr hat es dann endlich geklappt, daß Ich als Marschall tätig sein kann. Wie gesagt
Ich mache das nur zum Spaß am Motorsport.
Für diese Sache bekomme Ich KEINEN Lohn, sondern eine Aufwandsentschädigung, durchschnittlich
ca. 40 Euro pro Tag. Natürlich habe Ich monatlich verschiedene Einsätze, mal 3, mal 7-8.
Muss Ich das jetzt beim Insolvenzverwalter angeben, evtl. einen Betrag abgeben?

H.T.


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BeitragVerfasst: 03.06.17, 18:06 
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Registriert: 27.03.06, 22:59
Beiträge: 5936
Wohnort: Dortmund
BGH, Beschluss vom 6.4.2017 – IX ZB 40/16 hat geschrieben:
Eine unpfändbare Aufwandsentschädigung liegt dann vor, wenn nach der vertraglichen Vereinbarung oder der gesetzlichen Regelung der Zweck der Zahlung ist, tatsächlichen Aufwand des Schuldners auszugleichen. Dies hat der Schuldner darzulegen. Keine Aufwandsentschädigung ist gegeben, wenn die Tätigkeit des Schuldners selbst vergütet werden soll.

_________________
"My English is not the yellow from egg, but I can German!"


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BeitragVerfasst: 14.06.17, 07:02 
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Registriert: 02.03.16, 15:55
Beiträge: 528
TollAhr hat geschrieben:
Hallo

Im Juni habe Ich jetzt 2 1/2 Jahre meiner Insolvenz hinter mir!
Im November 2015 bin Ich in die direkte Nähe vom Nürburgring gezogen. Motorsport
und der Ring ist mein großes Hobby.
Dieses Jahr hat es dann endlich geklappt, daß Ich als Marschall tätig sein kann. Wie gesagt
Ich mache das nur zum Spaß am Motorsport.
Für diese Sache bekomme Ich KEINEN Lohn, sondern eine Aufwandsentschädigung, durchschnittlich
ca. 40 Euro pro Tag. Natürlich habe Ich monatlich verschiedene Einsätze, mal 3, mal 7-8.
Muss Ich das jetzt beim Insolvenzverwalter angeben, evtl. einen Betrag abgeben?

H.T.


Angeben müssen Sie es natürlich. Immerhin befinden Sie sich in der Wohlverhaltensphase.
Daraus folgt, das es sich nicht um Ihr Geld handelt!

Es könnte allerdings sich um unpfändbare Entschädigungen nach § 850 a Nr. 3 ZPO handeln.


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BeitragVerfasst: 15.06.17, 14:12 
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Registriert: 17.02.05, 08:29
Beiträge: 1215
Wohnort: Im sonnigen Süden
Zitat:
Immerhin befinden Sie sich in der Wohlverhaltensphase.
Daraus folgt, das es sich nicht um Ihr Geld handelt!


:shock: :?: woraus folgt das?

_________________
Das Böse bringen in der Regel nicht böse Menschen in die Welt, sondern dumme.


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