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recht.de • Thema anzeigen - Gläubigerkonto und Adresse falsch
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 Betreff des Beitrags: Gläubigerkonto und Adresse falsch
BeitragVerfasst: 23.05.17, 16:44 
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Herr K. (Alleinerziehender Vater) hat die Privatinsolvenz beantragt und lebt mit Kind-A in einem Haushalt, geschieden von Frau F., gemeinsames Kind ist Kind-A.

Ein Gläubiger Frau F. hat ihre Forderung an Herr K. herangetragen und steht nun mit der Adresse von Frau F. im Gläubigerverzeichnis beim Erstantrag bei Gericht.
Frau F. ist die geschiedene Frau von Herr K. und macht titulierte Altunterhaltsrückstände für das gemeinsame Kind-A geltend.
Das Kind-A lebt jetzt bei Herr K.

Der Insolvenzverwalter von Herr K. prüft mit herrn K. die Gläubigerliste und Herrn K. ist aufgefallen, dass sich das Gläubigerverzeichnis von Frau F. geändert hat. Hier steht nun nicht mehr Frau F. sondern die gemeinsame Tochter Kind-A im Verzeichnis.

Hinweis: Herr K. möchte in einem aktuellen Gerichtsverfahren den Mindestkindesunterhalt von Frau F. für gemeinsames Kind-A

Herr K. bittet den insolvenzverwalter das Gläubigerverzeichnis insofern abzuändern, dass die Adresse von Kind-A nicht die der Frau f. ist, sondern die aktuelle Adresse des Lebensmittelpunktes bei Herrn K. Desweiteren bittet herr K. den insolvenzverwalter um Abänderung des von Kind-A angegebenen Bankkonto, da Herr K. vermutet, dass Frau F. das Bankkonto von Frau F. angegeben hat und nicht von Kind-A. Herr K. möchte hierrüber Auskunft.
Der Insolvenzverwalter lehnt die Adressänderung des Gläubigers ab (=gemeinsame Tochter von herr K. und Frau F., Lebensmittelpunkt bei Herrn K.). Auch die Abänderung des Gläubigerkontos lehnt der Insolvenzverwalter ab.

Da Herr K. auch die Vermögensfürsorge inne hat, müsste Herr K. dch von dem insolvenzverwalter Auskunft erhalten über das angegebene Gläubigerkonto von Kind-A ?

Wie könnte man den Sachverhalt angehen? erklären?


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BeitragVerfasst: 24.05.17, 11:29 
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Beiträge: 82
Ich würde den Sachverhalt dem Insolvenzgericht vorlegen.


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BeitragVerfasst: 24.05.17, 21:39 
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Beiträge: 2286
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Aber vorher vielleicht etwas besser sortieren damit das Gericht überhaupt versteht worum es genau geht.

_________________
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.


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BeitragVerfasst: 25.05.17, 01:53 
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Vielen Dank an Euch zwei.

Scheint das sinnvollste zu sein, dem insolvenzverwalter und dem Insolvenzgericht dies vorzutragen, somit sollte Herr K. auf der sicheren Seite sein, falls Frau F. hier querschießt.


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BeitragVerfasst: 25.05.17, 01:55 
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Registriert: 23.05.17, 16:26
Beiträge: 9

Themenstarter
RGSilberer hat geschrieben:
Ich würde den Sachverhalt dem Insolvenzgericht vorlegen.


Muss herr K. dies in einer bestimmten Form und Weise dem insolvenzgericht verkünden?


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BeitragVerfasst: 02.06.17, 07:28 
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Beiträge: 1370
Der Sachverhalt ist m. E. unvollständig und ungenau. Die Fragestellung scheint mir aber ohnehin mehr ins Familienrecht denn ins Insolvenzrecht zu gehören. Bin kein Familienrechtler, daher bloß mal ein paar lose Überlegungen:

Wer darf was für wen geltend machen?
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1626a.html
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1629.html

"Da Herr K. auch die Vermögensfürsorge inne hat," Hat K das alleinige Sorgerecht?
Und was will K eigentlich (wirklich) erreichen?

Meines Erachtens ist K Bock (Insolvenzschuldner) und Gärtner (Mit-/Allein?-Vertreter des Kindes) zugleich. Das ist schon vom Ansatz her nicht bekömmlich fürs Kind(eswohl).
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1666.html

Wenn K bei Gericht auf kritische Mitbürger stößt, wird womöglich die Bestellung eines Beistands oder Ergänzungspflegers für das Kind als Insolvenzgläubiger bestellt.


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BeitragVerfasst: 02.06.17, 10:39 
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Registriert: 23.05.17, 16:26
Beiträge: 9

Themenstarter
idem hat geschrieben:
....

Wenn K bei Gericht auf kritische Mitbürger stößt, wird womöglich die Bestellung eines Beistands oder Ergänzungspflegers für das Kind als Insolvenzgläubiger bestellt.



Was wäre daran schlimm? bzw. was soll der Ergänzungspfleger denn machen? Ein Konto fürs das Kind pflegen oder eröffnen?


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BeitragVerfasst: 07.06.17, 13:55 
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Registriert: 19.08.13, 10:44
Beiträge: 82
insolvenzler2017 hat geschrieben:
RGSilberer hat geschrieben:
Ich würde den Sachverhalt dem Insolvenzgericht vorlegen.


Muss herr K. dies in einer bestimmten Form und Weise dem insolvenzgericht verkünden?


Eine bestimmte Form ist hier nicht vorgeschrieben.

Sauber und klar gegliedert damit der Empfänger es auch versteht.


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