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recht.de • Thema anzeigen - Frage zu Unterhalt
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 Betreff des Beitrags: Frage zu Unterhalt
BeitragVerfasst: 24.10.17, 08:28 
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Registriert: 24.10.17, 08:18
Beiträge: 2
Hallo zusammen,



ich habe eine Frage für eine bekannte von mir. Sie muss bald wegen Krankheit (Mobbing am Arbeitsplatz) die Privatinsolvenz ansteuern da sie nicht mehr die vollen Kredit raten und restlichen Schulden aufbringen kann.

Sie lebt mit ihrer Erwachsenen Tochter zusammen die keine Staatlichen Leistungen bezieht. Die Mutter gewährt ihr aber Unterhalt in Form von Essen und Miete.

Das wurde auch vom Finanzamt anerkannt mit Unterhaltsaufwendungen nach §33a Abs. 1 EstG.

Wie sieht das in der Insolvenz aus? Sie muss nun die Pfändungsfreigrenze hochsetzen lassen. Kann der Unterhalt auch mitberechnet werden, oder bleibt der Mutter dann nur die übliche Pfändungsgrenze von 1130,xx?


Ich bedanke mich im voraus.

Liebe grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Unterhalt
BeitragVerfasst: 24.10.17, 09:02 
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Beiträge: 9745
Hallo,

ist die Tochter in Ausbildung, Geringverdienerin, erwerbsunfähig, oder macht sie einfach "nichts" und wird von der Mutter durchgefüttert?

Verpflichtet ist die Mutter nur dann, Unterhalt zu gewähren, wenn die Tochter studiert oder eine Ausbildung macht. Fraglich ob der Insolvenzverwalter es auch so sieht, dass die Faulheit der Tochter zu unterstützen vorgeht statt ihre Schulden zu bezahlen.

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Unterhalt
BeitragVerfasst: 24.10.17, 10:59 
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Registriert: 24.10.17, 08:18
Beiträge: 2

Themenstarter
Sie ist "Hausfrau" und kümmert sich um alles da ihre Mutter ja schwer erkrankt ist (Depressionen). Die Tochter war über einen langen Zeitraum Ausbildungssuchend gemeldet. Sie wurde auch in ihrer Kindheit sexuell Missbraucht, und hat seitdem noch körperliche Probleme (Fettsucht).

Bei der Schuldnerberatung (LRA) sagte man ihr, dass man sie als unterhaltspflichtige mit rein nehmen kann. Ein paar Tage später kam ein Brief mit dem Argument dass sie ALG2 beziehen könnte, und somit auch krankenversichert wäre.

Deshalb die Frage wegen dem Paragraph des Finanzamtes da sie dort anerkannt ist. Spielt das eine Rolle?

Ich Netz fand ich das hier, wo auch Erwachsene Unterhalt erwerben können.

http://www.schuldnerberatung-diskret.de ... ngsrechner

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Unterhalt
BeitragVerfasst: 24.10.17, 11:12 
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Registriert: 27.01.05, 02:00
Beiträge: 13438
Wohnort: Internet
Zitat:
Sie wurde auch in ihrer Kindheit sexuell Missbraucht, und hat seitdem noch körperliche Probleme (Fettsucht).

Die Kausalität leuchtet unmittelbar ein...

_________________
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Unterhalt
BeitragVerfasst: 24.10.17, 12:56 
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Registriert: 16.11.13, 14:23
Beiträge: 4835
Aponi hat geschrieben:
Sie ist "Hausfrau" und kümmert sich um alles da ihre Mutter ja schwer erkrankt ist (Depressionen).

Eine behandelbare Krankheit dürfte nicht zu einer amtlich bestätigten, schweren Pflegebedürftigkeit der Mutter reichen, außerdem widerspricht sich das mit dem Umstand, dass die Tochter von der bislang erwerbstätigen Mutter, versorgt wurde, weil sie sich jetzt um deren schweren Depression kümmert.


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