Angabe von Privatfahrt-Leistung bei Leasingfahrzeug

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Kannichtklagen
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Angabe von Privatfahrt-Leistung bei Leasingfahrzeug

Beitrag von Kannichtklagen » 18.08.14, 11:44

Hallo Zusammen,

ich hatte noch nie einen Firmenwagen. Jetzt bekomme ich einen. In der Dienstwagenvereinbarung steht drin, dass ich den Wagen privat nutzen darf, auch von dem Ehepartner.

Jetzt fragt mich der neue AG wie viele KM ich denn jährlich privat fahren möchte, wegen dem Leasingvertrag. Die Strecke zur Arbeit x 220 Arbeitstage ist schnell errechnet. Nur was gebe ich Privat an? Was ist realistisch ohne unverschämt zu wirken? Ich stehe jetzt auf der einen Seite da, zuviel anzugeben (was schnell unverschämt wirken könnte), gebe ich zu wenig an, zahle ich am Ende drauf.

Auch wenn die Frage in diesem Kontext blöd klingt: Wie ist die Rechtslage?

Tastenspitz
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Re: Angabe von Privatfahrt-Leistung bei Leasingfahrzeug

Beitrag von Tastenspitz » 18.08.14, 11:48

Rechtslage? Der AG wird einfach wissen wollen, wie er den Leasingvertrag in Sachen Gesamtfahrleistung zu gestalten hat.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Rubin

Re: Angabe von Privatfahrt-Leistung bei Leasingfahrzeug

Beitrag von Rubin » 14.09.15, 08:03

Der Firmenwagen darf privat genutzt werden - darum rechnet sich in der Regel doch ein Firmenfahrzeug für den AN. Dass der Firmenwagen zusätzlich auch von deiner Frau genutzt werden darf ist ein großzügiges Entgegenkommen, das nicht selbstverständlich ist! Und dann denkst du ernsthaft darüber nach, _nicht_ wahrheitsgemäße Angaben zu machen?! Ohne Worte.

Ehrlich währt am Längsten - ggf. kleinere Strecken zu Fuß zurücklegen, ist eh besser für die Fitness und auch die Firma (finanziell). Aber gib die aktuelle Laufleistung an, dann mußt du später auch keine "Ausreden" überlegen. Es ist also stressfreier. Wobei ich mich immer noch frage, wie jemand auf die Idee kommen kann, den AG anzulügen ...

Und es ist versicherungstechnisch relevant, auch bei Unfällen / Schäden am Fahrzeug, die evtl. noch nicht einmal durch eigenes Verschulden entstanden sind. Da kommst du verdammt schnell in die Bredouille!

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