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recht.de • Thema anzeigen - Tod über den Wolken
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 Betreff des Beitrags: Re: Tod über den Wolken
BeitragVerfasst: 03.12.10, 13:59 
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Registriert: 18.01.05, 10:53
Beiträge: 1930
Mark Herzog hat geschrieben:
Der "N"??? Ich unterstelle mal, dass hier Bequemlichkeit dazu geführt hat das Wort "Nigerianer" nicht ausgeschrieben zu haben und dass "N" nicht etwa für ein Schimpfwort auf Farbige steht...


Na, dann hoffe ich mal, dass

Huber hat geschrieben:
der auch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert hat, solle dem N eine ausreichende Menge Dormicum


nicht als Schimpfwort für Farbige steht :wink:


Aber mal im Ernst. N befindet sich illegal in Deutschland. Seine Abschiebung wurde rechtskräftig durch ein Gericht unter Prüfung aller Umstände und der geltenden Gesetze beschlossen. Und damit ist die Exekutive gehalten dieses Urteil zu vollziehen.

Dass N nicht reisewillig ist, das dürfte klar sein. Das tut doch aber nichts zur Sache. Der Vergleich der Haftwilligkeit war da sehr gut.

Nun gut, N wird in das Flugzeug verbracht. Im Flieger hat der Kapitän die Hoheit, was aber natürlich nicht heißt, dass er alles machen darf. Auch er ist selbstverständlich an geltende Gesetze gebunden.

Wäre N nicht gefesselt und würde anfangen zu randalieren so wäre meiner Meinung nach der Kapitän berechtigt im Sinne der Luftsicherheit anzuordnen, dass N zu fesseln ist. Wenn er dann noch beißen und schreien würde wäre er wahrscheinlich zudem berechtigt eine Knebelung anzuordnen.

Die Anordnung, ein Beruhigungsmittel zu verabreichen liegt meiner Ansicht nach dagegen nicht in seinen Befugnissen und ist daher nicht rechtens. Hier wären Kapitän, Stewart und die Polizisten zu bestrafen.

Die einzig legale Möglichkeit sehe ich darin, dass der Kapitän außerplanmäßig am nächsten Airport zwischenlandet und die "Ruhigstellung" des N durch einen Arzt veranlasst. Denn irgendwie muss N ja transportiert werden. Oder der Kapitän weigert sich N weiter mitzunehmen, das könnte er machen.


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