Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

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Rena49
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Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Rena49 » 28.05.19, 11:14

Hallo, liebe Gemeinde.

Ich brauche Hilfe im folgenden Sachverhalt

=====

Diese Personen sind daran beteiligt.

A: Mieterin – 49 Jahre
B: Mitmieter von A – 34 Jahre
C1/C2: Freundin/gemeinsame Tochter von B
D: Vermieter

=====

Sachverhalt:

A bewohnt seit mittlerweile 15 Jahren eine Wohnung in einem 9-Parteien-Wohnhaus in einem kleinen Dorf.

Seit einiger Zeit beobachtet A, dass Mitmieter B regelmäßig eine Freundin C1 (vermutlich seine Lebensgefährtin) samt seiner Tochter C2 bei sich zu Besuch hat, die beide dort auch regelmäßig übernachten.

A erstellt schon seit längerer Zeit ein Besuchsprotokoll darüber und stellt fest, dass A seit einem Zeitraum von mittlerweile 8 Wochen C1/C2 von jeweils donnerstags bis sonntags zu Besuch hat, manchmal sogar von donnerstags bis montags, dies wechselt zwischendurch.

Die restlichen Tage – so ist die Vermutung der A – verbringen C1/C2 bei sich in der eigenen Wohnung. C1 hat schon mal in der Wohnung des B zusammengewohnt, sich später aber getrennt und C1/C2 sind dann in eine eigene Wohnung gezogen. Das hat A mit der Zeit aufgrund eigener Recherche herausbekommen.

A sieht natürlich absolut nicht ein, für die hohen Nebenkosten die durch C1/C2 entstehen, aufzukommen. Die Nebenkosten werden durch D auf alle Mieter umgelegt. Somit entstehen allen Mietern durch den regelmäßigen Besuch von C1/C2 unberechtigterweise höhere Nebenkosten, was A verdammt unfair findet.

A hat den B darauf auch schon mehrfach angesprochen und dazu aufgefordert, dass dieser C1/C2 bei D anmeldet, damit dieser die Nebenkosten entsprechend anpassen kann und somit wieder Gleichberechtigung im Hause herrscht.

B entgegnet der A darauf lautstark und aggressiv, dass diese sich aus Sachen heraushalten soll, die sie nichts angehen und sie sich um ihr eigenes Leben kümmern soll. Zumal sagt er, dass C1/C2 schließlich zwischendurch immer wieder für ein paar Tage in ihrer eigenen Wohnung seien und B die Personen C1/C2 auch nicht bei D anmelden wird.

A weiß aber durch eigene Recherche, dass ein Besuch nicht mehr als Besuch liegt, wenn die Dauer des Aufenthaltes der „Besucher“ länger als 6 Wochen durchgehend andauert. Und das ist lt. Ansicht des A hier eindeutig der Fall. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass C1/C2 von montags bzw. dienstags bis mittwochs in ihrer eigenen Wohnung sind. Das sind schließlich nur zwei bzw. drei Tage. Dennoch liegt hier lt. A ein dauerhafter Aufenthalt vor, welcher anmeldepflichtig ist.

A kontaktiert daraufhin den D und macht ihn auf den beschriebenen Sachverhalt aufmerksam. D sieht allerdings keinen Handlungsbedarf. Begründung des C ist, dass A die gemachten Angaben nicht beweisen könne (obwohl A extra ein Besuchsprotokoll erstellt hat) und die „Besuche“ von B samt Tochter immer wieder für mehrere Tage unterbrochen werden.

Weiterhin weiß die A auch, dass B unberechtigterweise Unterhalt und Alleinerziehendenzuschuss durch die Behörden erhält (dies hat A durch Gespräche mit- bzw. herausbekommen), obwohl sich C1/C2 regelmäßig bei A aufhalten und B somit nicht mehr alleinerziehend ist. Hier liegt also auch noch ein Sozialleistungsmissbrauch durch den A vor.

=====

Fragen:

1. Wie kann A dafür sorgen, dass B die Personen C1/C2 pflichtgemäß bei D anmeldet.

2. Ist A berechtigt, die Miete bis zur pflichtgemäßen Anmeldung der C1/C2,
nur noch die Kaltmiete an D zu entrichten? Schließlich sieht A nicht ein, unberechtigterweise
erhöhte Nebenkosten zu bezahlen.

3. Was kann A gegen den D ausrichten, wenn dieser sich weiterhin weigert, im vorliegenden Fall zu
handeln und B dazu aufzufordern, C1/C2 anzumelden?

4. Würden die Behörden aufgrund eines anonymen Hinweises von A bzgl. des Sozialleistungsmissbrauchs des B
tätig werden, z.B. in Form eines Hausbesuchs bei B?

(Threadersteller ist hier die Person A)

Ich hoffe auf zahlreiche Antworten und Hilfe, idealerweise noch mit Quellenangaben (Gesetzestexte, Gerichtsurteile, etc.)

Liebe Grüße
Rena 49
Zuletzt geändert von Rena49 am 28.05.19, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.

FelixSt
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von FelixSt » 28.05.19, 11:29

Rena49 hat geschrieben:
28.05.19, 11:14
Kann A einen anonymen Hinweis an die Behörden geben, dass A unberechtigterweise Unterhalt
und Alleinerziehendenzuschuss erhält
Ob A diesen Hinweis geben kann, vermögen wir hier nicht zu beurteilen...

FM
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von FM » 28.05.19, 12:17

Anonym sicher nicht, es weiß ja jeder wer ständig aufschreibt welche Personen gerade was machen.

ExDevil67
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von ExDevil67 » 28.05.19, 12:18

Rena49 hat geschrieben:
28.05.19, 11:14
Schließlich sieht A nicht ein, unberechtigterweise erhöhte Nebenkosten zu bezahlen.
Gibt es denn Positionen in der Nebenkostenabrechnung die nach Zahl der Bewohner abgerechnet werden?

lottchen
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von lottchen » 28.05.19, 12:30

Es gibt Positionen, die ändern sich nicht, egal wie viele Personen dort wohnen. z.B. die Grundsteuer, die Sach- und Haftpflichtversicherung, die Straßenreinigung. Bei Wasser/Abwasser und Müllabfuhr wäre das dann aber nicht ganz unwichtig, denn da könnten sich möglicherweise die Gesamtkosten deutlich ändern.
Daher wäre die Frage welche verbrauchsabhängigen Kosten denn umgelegt werden und ob nach m² oder Personenanzahl oder wonach auch immer nicht ganz unwichtig. Also um welche Positionen geht es?

Rena49
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Rena49 » 28.05.19, 15:18

“FelixSt“ hat geschrieben:Ob A diesen Hinweis geben kann, vermögen wir hier nicht zu beurteilen...
Trotz der Tatsache, dass es ziemlich arrogant ist, andere Forenmitglieder mit einzubeziehen, obwohl offensichtlich nur Sie diese Meinung vertreten, habe ich die entsprechende Frage bereits korrigiert, damit auch Sie verstehen, wie diese gemeint ist.

===
“FM“ hat geschrieben:Anonym sicher nicht, es weiß ja jeder wer ständig aufschreibt welche Personen gerade was machen.
1. Nein, das weiß Niemand, weil A dies nicht publik macht, dass diese solche Protokolle führt.

2. Selbst, wenn es die anderen Mieter wüssten, heißt das noch lange nicht, dass A auch hinter einem anonymen Anruf bei den Behörden stecken würde. Das wäre reine Spekulation und sonst gar nichts.

===
“ExDevil67“ hat geschrieben:Gibt es denn Positionen in der Nebenkostenabrechnung die nach Zahl der Bewohner abgerechnet werden?
“lottchen“ hat geschrieben:Daher wäre die Frage welche verbrauchsabhängigen Kosten denn umgelegt werden und ob nach m² oder Personenanzahl oder wonach auch immer nicht ganz unwichtig. Also um welche Positionen geht es?
Ja, z.B. die Wasserkosten. Diese werden durch C1/C2 natürlich massiv erhöht und es gibt absolut kein gültiges Argument dafür, dass andere Mieter dafür blechen sollen.

===

Im Übrigen der Hinweis:

Nicht der B begeht hier Sozialleistungsmissbrauch, sondern die C1. Aber es sollte wohl erkennbar sein, wer hier gemeint ist.

(Dies ändert jedoch nichts daran, dass der B hier in der Pflicht ist, C1/C2 bei D anzumelden.)

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 28.05.19, 18:38

OK, Sie haben also nichts Besseres zu tun, als Ihre Mitmenschen auszuspionieren, sind nun jedoch frustriert über das Desinteresse Ihres Vermieters, sind aber auch zu feige für eine nicht-anonyme Meldung bei der Behörde, und jetzt suchen Sie hier im Forum nach Zuspruch bzw. Wunschantworten, werden aber schon im zweiten Beitrag patzig, weil es nicht so läuft, wie Sie es sich vorstellen. Solche Leutchen kennen wir. :mrgreen:

FM
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von FM » 28.05.19, 20:47

Rena49 hat geschrieben:
28.05.19, 15:18
“FM“ hat geschrieben:Anonym sicher nicht, es weiß ja jeder wer ständig aufschreibt welche Personen gerade was machen.
1. Nein, das weiß Niemand, weil A dies nicht publik macht, dass diese solche Protokolle führt.
Und wie will man so etwas geheimhalten aber auch als Beweismittel verwenden?

Mal ganz abgesehen davon, dass es nichts weiter beweist als dass man es aufgeschrieben hat und behauptet, es wäre so gewesen.

Wenn eine Sozialbehörde einen Hausbesuch macht - was bei anonymer Anzeige eher unwahrscheinlich ist - und selbst wenn der Besuchte den Zutritt zur Wohnung erlaubt, könnte das Ergebnis auch höchstens sein "Jetzt gerade im Moment war Besuch da".

Im mietrechtlichen Verfahren ist der Beweiswert gleich Null da lediglich Parteivorbringen, im sozialrechtlichen Verfahren ebenfalls gleich Null wenn anonym.

Rena49
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Rena49 » 29.05.19, 09:41

“Dieter_Meisenkaiser“ hat geschrieben:OK, Sie haben also nichts Besseres zu tun, als Ihre Mitmenschen auszuspionieren, sind nun jedoch frustriert über das Desinteresse Ihres Vermieters, sind aber auch zu feige für eine nicht-anonyme Meldung bei der Behörde, und jetzt suchen Sie hier im Forum nach Zuspruch bzw. Wunschantworten, werden aber schon im zweiten Beitrag patzig, weil es nicht so läuft, wie Sie es sich vorstellen. Solche Leutchen kennen wir.
Wie kann man so viele Unwahrheiten in so wenig Sätzen verpacken?! Dafür erstmal meinen Respekt, jedoch im negativen Sinne.

Zur Aufklärung, damit auch Sie es begreifen:

1. A spioniert Niemanden aus, sondern bekommt einfach gewisse Gespräche immer mal wieder mit und natürlich auch, wer/wann in der Wohnung ein- und ausgeht. Das ist in einem kleinen Mehrparteienhaus eines Dorfes vollkommen normal. Also nehmen Sie gefälligst Abstand von solchen Unterstellungen.

2. Dass die Meldung von A an die Sozialbehörde bzgl. des Sozialmissbrauchs von C1 anonym aufgegeben wurde, hat nichts mit Feigheit zu tun. Es ist einfach das gute Recht von A, dass solche Hinweise anonym abgegeben werden, um sich schlicht und ergreifend zu schützen.

3. Ich suche in diesem Forum weder nach Zuspruch, noch nach Wunschantworten, also hören Sie gefälligst auf mit Ihrer penetranten Stigmatisierung meiner Person.

4. Ich bin in meinem zweiten Beitrag nicht patzig geworden, sondern habe das betroffene Mitglied lediglich auf dessen unangebrachten Ton hingewiesen. Wenn Sie des Lesens einigermaßen mächtig wären, dann wäre Ihnen ein paar Zeilen weiter aufgefallen, dass ich die Fragen der Mitglieder „ExDevil67“ und „lottchen“ sachlich und vernünftig beantwortet habe.

Alles in Allem ist Ihr Beitrag also nichts weiter als heiße Luft und der berühmte Griff ins Klo.

=====
“FM“ hat geschrieben:Und wie will man so etwas geheimhalten aber auch als Beweismittel verwenden?
Wo wurde hier auch nur ansatzweise erwähnt, dass A das Protokoll „geheimhalten“ möchte? A erzählt nur nicht jedem davon und hängt es nicht im Hausflur auf, warum auch?! Sobald das Protokoll als Beweismittel von Nöten ist, wird A natürlich der entsprechenden Person mitteilen, dass es von A geführt wurde.
Mal ganz abgesehen davon, dass es nichts weiter beweist als dass man es aufgeschrieben hat und behauptet, es wäre so gewesen.
Sie irren gewaltig. Ein solches Protokoll gilt als Beweismittel, ähnlich eines Lärmprotokolls im Fall von Ruhestörungen in einem Wohnhaus. Anders wäre es wohl kaum bis gar nicht möglich, zu beweisen, wer/wann die Wohnung betritt, wer/wann welchen Lärm produziert, etc.
Wenn eine Sozialbehörde einen Hausbesuch macht - was bei anonymer Anzeige eher unwahrscheinlich ist - und selbst wenn der Besuchte den Zutritt zur Wohnung erlaubt, könnte das Ergebnis auch höchstens sein "Jetzt gerade im Moment war Besuch da".
Und wieder so viele, falsche Äußerungen.

1. Die Sozialbehörde hat A sogar darin bestärkt, solche Hinweise lieber anonym aufzugeben, zum Schutz der eigenen Person. Das beeinflusst in keinster Weise die Wirkung eines solchen Hinweises. Diesem wird genauso nachgegangen wie einem nicht anonymen Hinweis > Aussage Sozialbehörde.

2.
“Jetzt gerade im Moment war Besuch da“.
Machen Sie sich bitte nicht lächerlich. Wenn die Sozialbehörde im Rahmen eines Besuchs bei B feststellt, dass sich diverse Klamotten, Hygieneartikel, Bettwäsche, persönliche Gegenstände sowohl von C1, als auch von C2 bei B befinden, man dann zudem noch das Besuchsprotokoll von A heranzieht, wird KEIN Behördenmitarbeiter dieser Welt davon ausgehen, dass im vorliegenden Fall „nur gerade mal Besuch“ da war. Das ist schlicht vollkommen absurd und widerspricht jeglicher Logik.
Im mietrechtlichen Verfahren ist der Beweiswert gleich Null da lediglich Parteivorbringen, im sozialrechtlichen Verfahren ebenfalls gleich Null wenn anonym.
Sind Sie Anwalt? Sind Sie Richter? Sind Sie Vermieter? Sind Sie Mitarbeiter einer Sozialbehörde?

Da ich mich mal so weit aus dem Fenster lehne und behaupte, dass Sie in keine der genannten Personengruppen fallen, ist Ihre Aussage einfach komplett nichtssagend. Und zudem in dieser Pauschalität schlicht falsch.

=====

Gibt es hier noch irgendein Forenmitglied, welches wirklich Ahnung von der Materie hat, sich nicht in polemischen Ergüssen verliert, nicht am Thema vorbei schreibt und wirklich hilfreiche Antworten geben möchte?

Wenn ja, würde ich mich darüber sehr freuen.

webmaster76
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von webmaster76 » 29.05.19, 09:57

Rena49 hat geschrieben:
28.05.19, 11:14
1. Wie kann A dafür sorgen, dass B die Personen C1/C2 pflichtgemäß bei D anmeldet.

2. Ist A berechtigt, die Miete bis zur pflichtgemäßen Anmeldung der C1/C2,
nur noch die Kaltmiete an D zu entrichten? Schließlich sieht A nicht ein, unberechtigterweise
erhöhte Nebenkosten zu bezahlen.

3. Was kann A gegen den D ausrichten, wenn dieser sich weiterhin weigert, im vorliegenden Fall zu
handeln und B dazu aufzufordern, C1/C2 anzumelden?

4. Würden die Behörden aufgrund eines anonymen Hinweises von A bzgl. des Sozialleistungsmissbrauchs des B
tätig werden, z.B. in Form eines Hausbesuchs bei B?
zu 1. zwingen kann die A den B nicht. A kann jedoch auf die nächste Nebenkostenabrechnung warten und allen Posten widersprechen, die verbrauchsunabhängig sind und auf die Anzahl der Bewohner umgelegt werden. A berechnet diese Nebenkosten auf Basis der "neuen" Anzahl der Bewohner dieser Einheit und fordert den Differenzbetrag von D. Notfalls per Gerichtsverfahren. Wie das am Ende ausgeht (sprich ob so ein Besuchsprotokoll vom Gericht anerkannt wird) ist dabei völlig offen.

zu 2. aus meiner Sicht auf gar keinen Fall. A muss weiterhin die Nebenkostenvorauszahlungen leisten, kann jedoch der Nebenkostenabrechnung widersprechen (s.o.).

zu 3. gar nichts

zu 4. ob und wie eine Behörde reagieren würde wird hier niemand beurteilen können. Doch löst dies das Problem der A, dass sie zu hohe Nebenkosten hat? Eher nein. Die A könnte theoretisch die C1/C2 wegen Verstoß gegen die Meldepflicht anzeigen (wenn sich durch die beschriebene Situation tatsächlich der Erstwohnsitz geändert hat). Aber auch das bringt A keinen Schritt weiter. Im Gegenteil, solche "Racheaktionen" eskalieren ganz schnell, vor allem wenn man Tür an Tür wohnt. Die Nebenkostenabrechnung ist da deutlich zielführender.

By the way: wieso sollen die Wasserkosten betroffen sein? Diese werden doch i.d.R. gemessen und sind damit verbrauchsabhängig? Ich kann mir da eigentlich nur die Müllabfuhrkosten vorstellen...

Rena49
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Rena49 » 29.05.19, 10:33

“webmaster76“ hat geschrieben:zu 1. zwingen kann die A den B nicht. A kann jedoch auf die nächste Nebenkostenabrechnung warten und allen Posten widersprechen, die verbrauchsunabhängig sind und auf die Anzahl der Bewohner umgelegt werden. A berechnet diese Nebenkosten auf Basis der "neuen" Anzahl der Bewohner dieser Einheit und fordert den Differenzbetrag von D. Notfalls per Gerichtsverfahren. Wie das am Ende ausgeht (sprich ob so ein Besuchsprotokoll vom Gericht anerkannt wird) ist dabei völlig offen.
zu 2. aus meiner Sicht auf gar keinen Fall. A muss weiterhin die Nebenkostenvorauszahlungen leisten, kann jedoch der Nebenkostenabrechnung widersprechen (s.o.).
Ok, vielen Dank für diese hilfreiche Antwort. Es scheint ja doch noch Mitglieder hier zu geben, die wirklich ernsthaft und objektiv helfen wollen.

Dann wird A der nächsten Nebenkostenabrechnung auf jeden Fall widersprechen.
zu 3. gar nichts
Das kann einfach nicht sein. Ein Vermieter hat eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen Mietern. Und diese besteht auch darin, dafür zu sorgen, dass es im Wohnhaus gerecht zugeht und nicht zu Unfrieden kommt. Und genau dafür sorgt B, indem er das Anmelden von C1/C2 strikt unterlässt.

A wird sich auf jeden Fall mit einem Anwalt kurzschließen, und über diesen dann den D dazu auffordern, dafür zu sorgen, dass C1/C2 in der Wohnung des B angemeldet werden.
zu 4. ob und wie eine Behörde reagieren würde wird hier niemand beurteilen können. Doch löst dies das Problem der A, dass sie zu hohe Nebenkosten hat? Eher nein. Die A könnte theoretisch die C1/C2 wegen Verstoß gegen die Meldepflicht anzeigen (wenn sich durch die beschriebene Situation tatsächlich der Erstwohnsitz geändert hat). Aber auch das bringt A keinen Schritt weiter. Im Gegenteil, solche "Racheaktionen" eskalieren ganz schnell, vor allem wenn man Tür an Tür wohnt. Die Nebenkostenabrechnung ist da deutlich zielführender.
Es geht hier nicht um Rache, Frust oder sonstige niedere Beweggründe, sondern schlicht und einfach darum, dass C1/C2 sich korrekt verhalten sollen und dass es gerecht zugeht, so dass es dem Wohle des Allgemeinwesen entspricht. Es kann schließlich nicht angehen, dass die A und sehr viele andere Menschen für solche Sozialschmarotzer zahlen müssen, nur weil diese der Meinung sind, den Staat zu hintergehen.

Sollen C1/C2 dafür auch noch belohnt werden?! Unter Garantie nicht.
By the way: wieso sollen die Wasserkosten betroffen sein? Diese werden doch i.d.R. gemessen und sind damit verbrauchsabhängig? Ich kann mir da eigentlich nur die Müllabfuhrkosten vorstellen...
Die Wasserkosten SOLLEN nicht betroffen sein, sie SIND betroffen, und dies geht schwarz auf weiß aus der letzten Nebenkostenabrechnung hervor. Hieraus ist klar zu erkennen, dass sowohl die Kanal- als auch die Wassergebühren nach Anzahl der Personen abgerechnet werden.

BäckerHD
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von BäckerHD » 29.05.19, 11:47

Rena49 hat geschrieben:
28.05.19, 15:18
...habe ich die entsprechende Frage bereits korrigiert, damit auch Sie verstehen, wie diese gemeint ist.
Rena49 hat geschrieben:
29.05.19, 09:41
Zur Aufklärung, damit auch Sie es begreifen

Alles in Allem ist Ihr Beitrag also nichts weiter als heiße Luft und der berühmte Griff ins Klo.

Sie irren gewaltig.

Machen Sie sich bitte nicht lächerlich.

Sind Sie Anwalt? Sind Sie Richter? Sind Sie Vermieter? Sind Sie Mitarbeiter einer Sozialbehörde?
Kurz gesagt: Alle, die hier keine Wunschantworten reinschreiben, sind schwer von Begriff, dem überragenden Intellekt der Fragestellerin nicht gewachsen, haben keine Ahnung, sind lächerlich und nachweislich weder Anwalt noch Richter, Vermieter oder Behördenmitarbeiter! :lachen:

Rena49
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Rena49 » 29.05.19, 12:19

BäckerHD hat geschrieben:Kurz gesagt: Alle, die hier keine Wunschantworten reinschreiben, sind schwer von Begriff, dem überragenden Intellekt der Fragestellerin nicht gewachsen, haben keine Ahnung, sind lächerlich und nachweislich weder Anwalt noch Richter, Vermieter oder Behördenmitarbeiter!
Das ist doch wieder reine Polemik.

Natürlich haben Sie meine sonstigen Ausführungen, die zeigen, dass ich sehr wohl dazu bereit und fähig bin, vernünftig zu antworten, wenn man mir dies auch entsprechend entgegenbringt, geflisstentlich ignoriert. Aber was wundert es mich noch?!

Nochmal, weil auch Sie offensichtlich Verständnisprobleme haben:

Es geht hier nicht darum, Wunschantworten, sondern objektive, sachliche und zielführende Hilfe zu bekommen. Die meisten Beiträge zu diesem Thread bestehen allerdings nur aus Ironie, Sarkasmus, sind dazu teils noch OffTopic und/oder dienen nur dazu, die A ins Lächerliche zu ziehen und lenken vom Kern des Threads vollkommen ab.

Soll ich dafür noch Fleißkärtchen verteilen oder mich in Lobeshymnen übergießen? Ist das der Sinn eines solchen Forums?

Im Übrigen ist dieses ständige Vorurteil, dass es einem nur darum geht, Wunschantworten zu bekommen, sobald man auch nur leisteste Kritik am Umgangston der Mitglieder übt, so dermaßen ausgelutscht und ermüdend, dass mir sämtliche Worte dafür fehlen.

In diesem Sinne...

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 29.05.19, 12:58

Rena49 hat geschrieben:
29.05.19, 12:19
weil auch Sie offensichtlich Verständnisprobleme haben
Schon gut, wir haben inzwischen mitbekommen, dass dies die einzige "Taktik" ist, die Sie beherrschen.

FelixSt
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Registriert: 07.08.14, 18:05

Re: Mieter meldet Besuch nicht an & begeht Sozialleistungsbetrug

Beitrag von FelixSt » 29.05.19, 13:05

:roll:

Antworten