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recht.de • Thema anzeigen - Änderungsbescheid Arbeitslosengeld 1
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BeitragVerfasst: 26.11.16, 23:33 
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Registriert: 26.11.16, 23:24
Beiträge: 3
Hallo,
mein Name ist Weigant, ich bin 62 Jahre alt.
Ich versuche mein Problem kurz und genau zu schildern:
Ich war immer berufstätig. Vor einem Jahr habe ich meine Arbeit verloren. Vom Arbeitsamt wurde Arbeitlosengeld 1 in Höhe von 693 Eur für zwei Jahre fest.
Vor ca. 2 Monaten wurde ich zu einer Sozialmedizinischen Begutachtung geschickt : Ergebnis : ich bin nur 4 Stunden täglich belastbar.

Gestern habe ich vom Arbeitsamt ein Änderungsbescheid erhalten: Kürzung des Arbeitslosengeldes um 140 Eur monatlich.
Wortlaut: der Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld gem. 136 SGB iii wird gemäß 48 SGB X geändert, weil wesentliche Änderungen....

Ist das alles gerecht? Jetzt werde ich 140 eur weniger kriegen, weil ich jetzt gesundheitliche Probleme habe? Was habe ich falsch gemacht?
Wie ist die Rechtslage?

Danke für Ihre Hilfe im Voraus.


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BeitragVerfasst: 27.11.16, 13:08 
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Registriert: 05.11.12, 13:35
Beiträge: 8514
Hallo,

je nach Sichtweise haben Sie alles richtig gemacht, denn jetzt brauchen Sie sich nur noch auf Arbeitsstellen bewerben, die mit Ihrer verminderten Belastungsfähigkeit vereinbar sind.

Andererseits wäre die verminderte Belastungsfähigkeit eventuell gar nicht zum Vorschein gekommen, solange Sie infolge negativer Resonanz auf Ihre Bewerbungen weiterhin keine Vollzeistelle angetreten hätten. Was gab den Anlass, dass die Arbeitsagentur die Belastungsfähigkeit prüfen ließ?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 27.11.16, 14:29 
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Registriert: 05.12.04, 16:06
Beiträge: 14306
Aus § 151 SGB III:

Zitat:
Ist die oder der Arbeitslose nicht mehr bereit oder in der Lage, die im Bemessungszeitraum durchschnittlich auf die Woche entfallende Zahl von Arbeitsstunden zu leisten, vermindert sich das Bemessungsentgelt für die Zeit der Einschränkung entsprechend dem Verhältnis der Zahl der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden, die die oder der Arbeitslose künftig leisten will oder kann, zu der Zahl der durchschnittlich auf die Woche entfallenden Arbeitsstunden im Bemessungszeitraum.


Dass überhaupt verringert wird ist also richtig, ob das Ergebnis stimmt kann man nicht nachvollziehen.

Die andere Hälfte des Lohnersatzes ist nun - wenn man sie beantragt - Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Deren Höhe hängt von vielen individuellen Umständen ab.


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BeitragVerfasst: 27.11.16, 15:58 
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Registriert: 26.11.16, 23:24
Beiträge: 3

Themenstarter
Hallo,

Besten Dank für Ihre Antworten .

Die Arbeitsagentur hat mir die Arbeit angeboten, die ich sicherlich nicht ausüben könnte. Danach wurde ich zu der Untersuchung weitergeleitet.
Aber ich hatte nie gedacht, dass ich danach viel weniger Arbeitslosengeld 1 erhalte. Ich dachte, dass das was mir für zwei Jahre festgelegt wurde, hängt nur damit zusammen, dass ich die letzten Jahre gearbeitet habe.


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BeitragVerfasst: 28.11.16, 09:05 
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Registriert: 07.06.05, 20:10
Beiträge: 22521
Lebst du denn bis jetzt wirklich nur von den 693 €?
Bist du ledig?
Evtl. wäre doch schon die ganze Zeit aufstockende ALG 2 möglich?


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BeitragVerfasst: 28.11.16, 09:28 
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Registriert: 26.11.16, 23:24
Beiträge: 3

Themenstarter
Hallo,

nein, ich bin nicht ledig. Meine Frau arbeitet Vollzeit. Deshalb kommt Harz 4 für mich nicht in Frage.
Gruß


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BeitragVerfasst: 28.11.16, 11:55 
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Registriert: 05.12.04, 16:06
Beiträge: 14306
Da bei einer EM-Rente der Antragsmonat entscheidend ist und in wenigen Tagen ein neuer Monat beginnt, sollte man nun flott handeln.


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