Pflichten des Arbeitgebers bei Belastungserprobung?

Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Berufsgenossenschaften, Renten, Schwerbehinderung ,Kranken- und Pflegeversicherung

Moderator: FDR-Team

Antworten
SweetyBLN
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 251
Registriert: 17.03.06, 13:43

Pflichten des Arbeitgebers bei Belastungserprobung?

Beitrag von SweetyBLN » 23.05.19, 18:53

Welche Pflichten hat ein Arbeitgeber gegenüber einen Arbeitnehmer der eine Belastungserprobung durchführt?

Muss der Arbeitnehmer nach 7 Monaten Krankheit "an die Hand genommen" werden um über neue Prozesse, Arbeitsanweisungen, neue Systeme usw herangeführt werden?

Oder muß der Arbeitnehmer sich selber kümmern?

Weil erst wenn der Arbeitnehmer auf dem aktuellen Stand ist, kann er seine eigentliche Tätigkeit ausüben um zu sehen ob er der "Belastung" stand hält.

matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 23693
Registriert: 07.06.05, 20:10

Re: Pflichten des Arbeitgebers bei Belastungserprobung?

Beitrag von matthias. » 27.05.19, 11:46

Na ja, in meinen Augen muss der Arbeitnehmer natürlich genau die gleichen Schulungen bekommen, die auch die Kollegen in den 7 Monaten bekommen haben.

Auf der anderen Seite änder sich ja nicht der komplette Arbeitsplatz in 7 Monaten. D.h. es dürften in der Realität doch genug Arbeit anfallen, die man noch kann, zumal man ja nicht sofort Vollzeit arbeitet.

Ansonsten s.o. wie das mit Weiterbildungen im Betrieb halt gehandhabt wird: Kurse, Training on the job oder was auch immer.

Im Zweifel sagt man offen: Ich kann das nicht.

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19166
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Pflichten des Arbeitgebers bei Belastungserprobung?

Beitrag von Tastenspitz » 27.05.19, 12:08

SweetyBLN hat geschrieben:
23.05.19, 18:53
Oder muß der Arbeitnehmer sich selber kümmern?
Der AG ist kein Hellseher. Der AN wird sich hier melden müssen, wenn er etwas nicht (mehr) kann/versteht, aus welchem Grund auch immer.
SweetyBLN hat geschrieben:
23.05.19, 18:53
Weil erst wenn der Arbeitnehmer auf dem aktuellen Stand ist, kann er seine eigentliche Tätigkeit ausüben um zu sehen ob er der "Belastung" stand hält.
Kommt drauf an. Um mal ein Beispiel zu nehmen: Nur weil sich das Porto von 70 auf 80 Cent erhöht hat, wird man die Marke immer noch gleich ablecken. Und Komplettamnesie ist hier im SV nicht gegeben, oder?.
Es geht bei der Wiedereingliederung ja letztlich auch darum, was kann der AN noch leisten und wenn möglich, wie kann er in seinen alten Job zurück.
Ziel ist erstmal die Tätigkeiten wie vor der Erkrankung zu bewältigen. Und um das zu erreichen, ist es nicht zwingend, erstmal alles an Neuem zu vermitteln.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Elektrikör
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 5476
Registriert: 01.06.07, 17:45
Wohnort: Wehringen

Re: Pflichten des Arbeitgebers bei Belastungserprobung?

Beitrag von Elektrikör » 27.05.19, 17:22

Hallo,

OT:

andererseits kenne ich AN, die muß man nach 3 Wochen Urlaub frisch anlernen :lachen: :lachen:



MfG
Alles hier von mir geschriebene stellt meine persönlichGanzFürMichAlleineMeinung dar
Falls in einer Antwort Fragen stehen, ist es ungemein hilfreich, wenn der Fragesteller diese auch beantwortet

Antworten