Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"????

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Hoffnung38
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Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"????

Beitrag von Hoffnung38 » 22.02.18, 08:42

Hallo
Zu meiner Person, Bin ein sehr gut versorgter Rentner. Mittlerweile fasziniert mich der Gang in einen Gerichtssaal, was selbst meine Rechtsanwältin bewundert. Es ist schön wie die Verlierer mit hängenden Ohren den Gerichtssaal verlassen. Ich hatte nie zuvor mit Gerichten zu tun.

Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob die Entscheidung der RA-Kammer bezüglich meiner Beschwerde richtig war, da diese als „unbegründete Beschwerde“ von der RA- Kammer abgelehnt wurde.

Es ging um einen Pflichtteilsanspruch Prozess, aus dem sich mehrere (9) Prozesse ergaben, (3 laufen noch,) welcher nach über 4 Jahren, und einem Selbstmord der Beklagten/Angeklagten, ein Ende erreichte.

Meine Fragen.
1. Ich würde, kann den Schriftverkehr zwischen RA- Kammer und mir hier Einfügen damit der Hergang Nachvollzogen werden kann, die Schreiben wurden so geändert dass eine Zuordnung nicht möglich ist, außer jemand kennt den genauen Fall.
2. Es wurden die Namen, Aktenzeichen und Orte usw. rausgenommen.
3. Bei einem Schreiben der RA- Kammer seht Persönlich/ Vertraulich könnte das ein Problem geben bei der Veröffentlichung hier.
4. Es sind ca. 20 Seiten, ist das Zuviel?

Danke vorab für eure Stellungsnahmen.

Wie ist die Rechtslage?

Was meint ihr dazu, vielleicht könnt ihr meine Gedanken zähmen.
MfG

ExDevil67
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von ExDevil67 » 22.02.18, 09:42

Was sollte mit der Beschwerde überhaupt erreicht werden?

Ansonsten sparen Sie sich die Mühe die Dokumente bei einem Hoster hochzuladen und die Links hier einzustellen. Das wird nur eine Frage der Zeit sein bis ein Mod die löschen wird. Rechtsberatung am konkreten Einzelfall dürfen wir hier nicht leisten.

webelch
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von webelch » 22.02.18, 09:45

Wenn ich
Hoffnung38 hat geschrieben:Mittlerweile fasziniert mich der Gang in einen Gerichtssaal, was selbst meine Rechtsanwältin bewundert. Es ist schön wie die Verlierer mit hängenden Ohren den Gerichtssaal verlassen.
lese, scheint mir der Sachverhalt eh zu keiner sinnvollen Diskussion hier im Forum zu führen.

Hoffnung38
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Hoffnung38 » 22.02.18, 10:14

ExDevil67 hat geschrieben:Was sollte mit der Beschwerde überhaupt erreicht werden?.
Hallo
Zumindestens das RA von der RA-Kammer Disziplinarsch belangt wird.
Weil seine vielen Nachgewiesenen Lügen, zu viel schlechtem Beigetragen haben.

Und nicht das eine "unbegründetet Bescherde" raus kommt.

Der RA ist immer noch der Meinung das mir mein Pflichtteil nicht zustehen würde, obwohl das LG anderer Meinung ist.

MfG

ExDevil67
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von ExDevil67 » 22.02.18, 10:22

Hoffnung38 hat geschrieben: Der RA ist immer noch der Meinung das mir mein Pflichtteil nicht zustehen würde, obwohl das LG anderer Meinung ist.
Und was hindert einen daran dann den Anwalt zu wechseln? Das Gericht wird diese Meinung ja hoffentlich in Form eines Beschlusses, Urteils oder ähnlichem abgefasst haben.

Celestro
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Celestro » 22.02.18, 10:29

Hoffnung38 hat geschrieben:Disziplinarsch
Freudscher Verschreiber ?

Hoffnung38
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Hoffnung38 » 22.02.18, 11:35

ExDevil67 hat geschrieben:
Hoffnung38 hat geschrieben: Der RA ist immer noch der Meinung das mir mein Pflichtteil nicht zustehen würde, obwohl das LG anderer Meinung ist.
Und was hindert einen daran dann den Anwalt zu wechseln? Das Gericht wird diese Meinung ja hoffentlich in Form eines Beschlusses, Urteils oder ähnlichem abgefasst haben.
Hallo
Die Gerichte haben Urteile gefällt, und der Hauptprozess Pflichtteil ist erledigt.
Alles zu meiner Zufriedenheit.

Ich würde niemals meine Anwältin wechseln, könnte mir keine bessere wünschen.
Bestimmt wären die Prozess anders gelaufen, wenn ich nicht diese gute Anwältin gehabt hätte.

Die Beschwerde wurden gegen den Generischen Anwalt bei der RA- Kammer eingereicht.
Wegen seiner viele Nachgewiesenen Lügen und Vorgehesweise, so das seine Mandantin in der Ausweglosigkeit Selbstmord begangen hat.

MfG

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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von ktown » 22.02.18, 11:39

Und sie wissen, dass diese alternativen Fakten sie in den Selbstmord getrieben hat bzw. dass diese alternativen Fakten nicht mit der Mandantin vorher so abgesprochen waren?
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Name4711 » 22.02.18, 18:46

Der Gesetzgeber hat in seiner grenzenlosen Weisheit die Berufsaufsicht über die Anwälte den Anwaltskammern aufgetragen. Das ist nun mal so - und bleibt auch so bis die Hölle zufriert. Klappt soweit ja auch super.
Wenn sich z.B. ein Anwalt beschwert, weil ein Kollege zu geringe Gebühren erhebt, wird die Kammer mit Sicherheit ja auch tätig - also kein Grund zur Sorge.
Zu behaupten ein Anwalt hätte gelogen ist ja ohnehin unsinnig - würde der nie tun. Vermutlich hat der Mandant gelogen - und wenn der auch noch tot ist... also bitte...

Kobayashi Maru
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Kobayashi Maru » 23.02.18, 06:44

Ich geh schon mal Popcorn besorgen... :roll:

Und ja: 20 Seiten sind zuviel.
SusanneBerlin hat geschrieben:Im Forum darf jeder seine unqualifizierte Meinung oder Erfahrungswerte schreiben.

Hoffnung38
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Hoffnung38 » 23.02.18, 08:54

ktown hat geschrieben:Und sie wissen, dass diese alternativen Fakten sie in den Selbstmord getrieben hat bzw. dass diese alternativen Fakten nicht mit der Mandantin vorher so abgesprochen waren?
Name4711 hat geschrieben: Zu behaupten ein Anwalt hätte gelogen ist ja ohnehin unsinnig - würde der nie tun. Vermutlich hat der Mandant gelogen - und wenn der auch noch tot ist... also bitte...
Wow: Sie machen es sich leicht.
Nach dem Moto aus den Augen aus dem Sinn.

Falsch: Jetzt hat muss eben die Fam. Erben die Suppe auslöffeln, welche ihnen der RA eingebrockt hat.

Bis auf einen Prozess der wurde sofort Eingestellt. Auszug vom Schreiben an die RA- Kammer

Am xx.xx.xxxx um sollte im Amtsgericht das von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Strafverfahren wegen „falscher Versicherung an Eides Statt“ beginnen.

Plötzlich und unerwartet hat die Richterin ein Eilschreiben vorgelesen mit folgendem Wortlaut.

„Die Verhandlung kann nicht stattfinden, da die Angeklagte verstorben ist“

Das geschah wenige Stunden vor dem Prozess.
MfG

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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von ktown » 23.02.18, 12:48

Hoffnung38 hat geschrieben:Jetzt hat muss eben die Fam. Erben die Suppe auslöffeln, welche ihnen der RA eingebrockt hat.
Hä also ich ging davon aus, dass
Hoffnung38 hat geschrieben:Die Gerichte haben Urteile gefällt, und der Hauptprozess Pflichtteil ist erledigt.
Alles zu meiner Zufriedenheit.
. Somit hat nicht der Anwalt der Gegenseite den Erben die Suppe gegeben, sondern die Partei, die den Prozess gewonnen hat.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
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ExDevil67
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von ExDevil67 » 23.02.18, 13:13

ktown hat geschrieben:Somit hat nicht der Anwalt der Gegenseite den Erben die Suppe gegeben, sondern die Partei, die den Prozess gewonnen hat.
Ich würde noch einen Schritt weitergehen. Da hat sich jemand die Suppe selber eingebrockt und drückt sich nun um das auslöffeln. Oder wer sollte sonst schuldig sein wenn jemand, anscheinend berechtigt, seinen Pflichtteil einklagen muss?

Hoffnung38
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Re: Beschwerde bei der RA- Kammer "unbegründetet Beschwerde"

Beitrag von Hoffnung38 » 24.02.18, 10:56

ExDevil67 hat geschrieben: Ich würde noch einen Schritt weitergehen. Da hat sich jemand die Suppe selber eingebrockt und drückt sich nun um das auslöffeln. Oder wer sollte sonst schuldig sein wenn jemand, anscheinend berechtigt, seinen Pflichtteil einklagen muss?
Hallo
So ähnliche Worte hat der Richter auch gewählt, bevor er ein Vergleichsangebot vorgelegt hat, welches ich Angenommen habe.

Auf Anraten des RA der Beklagten, wurde im Prozess Pflichtteilsanspruch beim Landgericht mit einem Wort „weniger“, ohne Gegenangebot das Vergleichsangebot des Richters abgelehnt.
Die Ablehnung des Vergleiches erfolgte, obwohl dem RA nach eigener Aussage bekannt war, dass sich durch die Ablehnung des Vergleiches der Streitwert „Pflichtteilsanspruch“ erheblich erhöhen wird, aber das erhöht ja dann auch das Honorar des RA.

Mit dieser Ablehnung wurde ein Fass aufgemacht, welches in den folgenden 4 Jahren für die Beklagte verheerende Folgen hatte.

Auszug aus schreiben an die RA- Kammer
Das erste notarielle Nachlassverzeichnis wurde vom LG nicht Anerkannt, da nachweislich Wertgegenstände und Grundstücke nicht Berücksichtig wurden. Das 1. notarielle Nachlassverzeichnis wurde von einem Notar/Freund der Fam. erstellt, welcher zu Gunsten der Fam. gehandelt hat. Dadurch hat der Notar dann erhebliche Probleme mit der Notarkammer bekommen.

Selbst mein rechtlich gefordertes Anwesenheitsrecht beim Erstellen des notariellen Nachlassverzeichnisses wurde vom RA und Notar verhindert.

Worte des Richters in der Verhandlung

„Sie müssten doch wissen wie ein notarielles Nachlassverzeichnis auszusehen hat Herr RA “

Es musste ein 2. Ergänzendes notarielles Nachlassverzeichnis vorgelegt werden.

Nach der Vergleichsablehnung wurden noch weitere Ungereimtheiten/Machenschaften aufgedeckt, welche der Beklagte zur Last gelegt wurden.

Anscheinend war sich die „sehr Angesehene Fam.“ in der Region nicht Bewusst, das auch sie Probleme bekommen könnten.

Es klingt wie ein Roman, jedoch ist es Traurige Wirklichkeit.

MfG.

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