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recht.de • Thema anzeigen - Warum nur Räuberische Erpressung?
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BeitragVerfasst: 16.10.17, 19:38 
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Pünktchen hat geschrieben:
...
Alleine durch den Kauf stirb niemand.
...



Ziemlich grausame Haltung, ich bin jedenfall froh, dass kein Baby zu Schaden gekommen ist. ich weiss auch nicht, weshalb die Polizei die Unwahrheit erzählen sollte.

Die StA soll ihre Arbeit machen, das fußt auf einer dpa-Meldung:

http://www.radioeins.com/babybrei-vergi ... b-8090032/

Zitat:
Anhand der Aufnahmen einer Überwachungskamera in dem Friedrichshafener Supermarkt konnten die Beamten relativ genau bestimmen, wann der Mann das Gift ausgebracht hatte und wann die Droh-E-Mail kam. Dazwischen liege eine gewisse Zeitspanne, sagt PolPräs Stürmer. «Aus unserer Sicht hatte der Täter das überhaupt nicht im Griff, ob so ein Glas abverkauft worden wäre oder nicht. Insofern war das schon ein sehr gefährlicher Fall.»

Dem Mann wird nun versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung drohten ihm zwischen 5 und 15 Jahren Haft, sagt der zuständige Oberstaatsanwalt Alexander Boger. Sollte auch ein Tötungsvorsatz festgestellt werden, komme eine Anklage wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Betracht.


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BeitragVerfasst: 17.10.17, 19:48 
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freemont hat geschrieben:
Ziemlich grausame Haltung

Wieso ist die Haltung graumsam? Soll ich etwa behaupten, dass man schon umkommt, wenn so ein Produkt kauft (also schon vor dem Verzehr)?

Zitat:
ich weiss auch nicht, weshalb die Polizei die Unwahrheit erzählen sollte.

Wer behauptet so etwas?

Zitat:
Die StA soll ihre Arbeit machen, das fußt auf einer dpa-Meldung:

Der OStA kennt im Gegensatz zu mir, die Details und trotzdem sieht er es genauso wie ich. Nämlich das eine Tötungsdelikt vom Vorsatz abhängt.


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BeitragVerfasst: 17.10.17, 19:57 
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Beiträge: 7120
Pünktchen hat geschrieben:
...

Zitat:
Die StA soll ihre Arbeit machen, das fußt auf einer dpa-Meldung:

Der OStA kennt im Gegensatz zu mir, die Details und trotzdem sieht er es genauso wie ich. Nämlich das eine Tötungsdelikt vom Vorsatz abhängt.



Na ja, das macht ja keinen Sinn. Die getroffenen Feststellungen streiten Sie einfach ab, bedingten Vorsatz interpretieren Sie neu. Es ist ein Irrglaube, dass man nur eine schöne Geschichte erzählen muss und schon folgt der Freispruch.

Man wird sehen, was hier in der Anklage stehen und weswegen verurteilt werden wird.

Zitat:
Dolus eventualis – bedingter Vorsatz – liegt vor, wenn der Täter den Erfolg zwar nicht unbedingt will, sich damit aber ohne weiteres abfindet und den Erfolg als (ggfs. sogar unerwünschte) Nebenwirkung seines Handeln in Kauf nimmt.


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BeitragVerfasst: 17.10.17, 23:28 
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freemont hat geschrieben:
Na ja, das macht ja keinen Sinn. Die getroffenen Feststellungen streiten Sie einfach ab, bedingten Vorsatz interpretieren Sie neu.

Dann hat der OStA, der genau das gleiche wie ich behauptet, auch keine Ahnung? :evil:

freemont hat geschrieben:
Es ist ein Irrglaube, dass man nur eine schöne Geschichte erzählen muss und schon folgt der Freispruch.

:shock: Wo bitte habe ich behauptet, dass es davon abhängig ist, was der Beschuldigte sagt?

Ich hatte bereits geschrieben:
Zitat:
In der Praxis ist aber entscheideend, was das Gericht denkt. Die Richter meinen häufig sie wüssten, was ein anderer denkt. Daher ist es gut möglich, dass auch deshalb eine Verteilung erfolgt.


Zitat:
Man wird sehen, was hier in der Anklage stehen und weswegen verurteilt werden wird.

Noch einmal, ich behaupte in diesem Fall weder, dass es ein versuchte Tötung war, noch dass es keine war. Ich betreibe hier keine Kaffeesatzleserei.

Das erste was ich in diesem Thema geschrieben hatte war:
Zitat:
Wo hast du die Behauptung her, dass es keinen solchen Tatvorwurf gibt?


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 09:58 
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Pünktchen hat geschrieben:
freemont hat geschrieben:
Es ist ein Irrglaube, dass man nur eine schöne Geschichte erzählen muss und schon folgt der Freispruch.

:shock: Wo bitte habe ich behauptet, dass es davon abhängig ist, was der Beschuldigte sagt?

Ziemlich eindeutig hier:
Pünktchen hat geschrieben:
....
Es kommt vor allem darauf an, was er sich dabei gedacht hat. Wenn er sich sich dachte: "Es wird schon keiner umkommen", scheitert das am fehlenden Vorsatz. Das gilt auch dann, wenn es theoretisch möglich gewesen wäre, dass jemand umkommt.
Also denkt sich der Gullideckelwerfer: "Es wird schon keiner umkommen", dann ist es auch kein Tötungsversuch. Echt jetzt?

Pünktchen hat geschrieben:
freemont hat geschrieben:
Na ja, das macht ja keinen Sinn. Die getroffenen Feststellungen streiten Sie einfach ab, bedingten Vorsatz interpretieren Sie neu.

Dann hat der OStA, der genau das gleiche wie ich behauptet, auch keine Ahnung? :evil:

Ist das auszuschließen? Vielleicht behaupten Sie ja auch nur das, was der OStA schon längst festgestellt hat.

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Manche aber hinterlassen nur beim Eindrücken Spuren.


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 10:25 
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fragenfueralle hat geschrieben:
Pünktchen hat geschrieben:
freemont hat geschrieben:
Es ist ein Irrglaube, dass man nur eine schöne Geschichte erzählen muss und schon folgt der Freispruch.

:shock: Wo bitte habe ich behauptet, dass es davon abhängig ist, was der Beschuldigte sagt?

Ziemlich eindeutig hier:

Ganz sicher nicht.

Oder wird man dem Angeklagten neuerdings immer alles gelaubt?

Wäre es so, müsste der Angeklate auch freigesprochen werden, wenn er behauptet, die Tat gar nicht begangen zu haben.
Pünktchen hat geschrieben:
Also denkt sich der Gullideckelwerfer: "Es wird schon keiner umkommen", dann ist es auch kein Tötungsversuch. Echt jetzt?

Was für ein Gullideckelwerfer?

Ja.

Andere schmeißen auch mit schweren Kugeln, Gummistiefel oder Baumstämmen und nennen das Sport. Mit Sicherheit kann man auch Gullideckel so werfen, dass niemand verletzt oder umkommt.

Vielleicht hilft es auch weiter, wenn du dich auch über Schuldunfähigkeit informierst.

Zitat:
Ist das auszuschließen?

Zum x.ten Mal: Ich schließe nichts aus.


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 10:50 
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Pünktchen hat geschrieben:
...
Zitat:
Ist das auszuschließen?

Zum x.ten Mal: Ich schließe nichts aus.



Sie stellen den festgestellten Sachverhalt, den die Polizei in der o.g. PK veröffentlicht hat in Abrede und erfinden Alternativszenarien.

Sie erfinden eine ganz eigene Definition des d.e.

Und das gefällt mir auch überhaupt nicht, ziemlich beleidigend für alle Strafrichter:

Zitat:
In der Praxis ist aber entscheideend, was das Gericht denkt. Die Richter meinen häufig sie wüssten, was ein anderer denkt. Daher ist es gut möglich, dass auch deshalb eine Verteilung erfolgt.


In der StPO steht etwas ganz anderes.


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 11:20 
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freemont hat geschrieben:
Und das gefällt mir auch überhaupt nicht, ziemlich beleidigend für alle Strafrichter:

Omg, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass auch nur ein Strafrichter beleidigt ist nur weil in einem Laienforum einer mal was falsches schreibt?

Wäre es denn nicht auch für Sie möglich, einfach nur zu schreiben "das ist meiner Ansicht nach falsch", ohne dass Sie wahlweise den Aufschrei kompletter Berufsweige behaupten oder den Untergang der Kultur und der Menschlichkeit und überhaupt das Ende der Menscheit heraufbeschwören, nur weil Sie anderer Ansicht sind als ein Mitschreiber?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 11:35 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
freemont hat geschrieben:
Und das gefällt mir auch überhaupt nicht, ziemlich beleidigend für alle Strafrichter:

Omg, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass auch nur ein Strafrichter beleidigt ist nur weil in einem Laienforum einer mal was falsches schreibt?

Wäre es denn nicht auch für Sie möglich, einfach nur zu schreiben "das ist meiner Ansicht nach falsch", ohne dass Sie wahlweise den Aufschrei kompletter Berufsweige behaupten oder den Untergang der Kultur und der Menschlichkeit und überhaupt das Ende der Menscheit heraufbeschwören, nur weil Sie anderer Ansicht sind als ein Mitschreiber?


Ich glaube, ich kann hier schreiben was ich will. Sie können ja einen Moderator bitten es zu löschen, wenn es Ihnen stilistisch oder weshalb auch immer nicht gefällt.

Und wenn @pünktchen das postet

Zitat:
Die Richter meinen häufig sie wüssten, was ein anderer denkt.


dann ist das eine Sauerei und lässt tief blicken, welche Grundhaltung da besteht. Mir geht das auf den Wecker.

Und das auch noch im Rahmen der Tötungsdelikte, ausgerechnet bei den Tötungsdelikten geht die Rechtsprechung nach der Hemmschwellentheorie davon aus, dass der Schluss von der Gefährlichkeit der Handlung auf das „sich damit abfinden“ nicht so leicht möglich ist.


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 11:58 
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freemont hat geschrieben:
Ich glaube, ich kann hier schreiben was ich will. Sie können ja einen Moderator bitten es zu löschen, wenn es Ihnen stilistisch oder weshalb auch immer nicht gefällt.

Und wenn @pünktchen das postet

Zitat:
Die Richter meinen häufig sie wüssten, was ein anderer denkt.


dann ist das eine Sauerei und lässt tief blicken, welche Grundhaltung da besteht. Mir geht das auf den Wecker.

Ach ja? Und woher beziehen Sie das Recht darüber zu befinden, welche Ansichten anderer Schreiber "eine Sauerei" sind und woher speist sich Ihr Vertrauen auf Ihre eigene Unfehlbarkeit und über allem drüberstehenden unfehlbaren Objektivität?

_________________
Grüße, Susanne


Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 18.10.17, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 18.10.17, 12:03 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
...
Sind Sie betrunken?
...



Der Vorbildfunktion, die Sie sich hier anmaßen werden Sie nicht gerecht.


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 12:48 
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Stimmt. Manchmal geht es auch mit mir durch.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 13:40 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Stimmt. Manchmal geht es auch mit mir durch.



Ich halte es für sinnvoller, gewinnbringender, sich hier tatsächlich mit der Hemmschwellentheorie auseinanderzusetzen und sie auf diesen Fall anzuwenden.

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/4/11/4-558-11.php

BGH 4 StR 558/11 - Urteil vom 22. März 2012 (LG Saarbrücken)
BGHSt 57, 183; Hemmschwellentheorie bei den Tötungsdelikten (Interpretation als Hinweis auf die gebotene freie Beweiswürdigung; Tötungsvorsatz; Vertrauen auf das Ausbleiben auf den Erfolg); ...


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 17:15 
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Beiträge: 5179
freemont hat geschrieben:
Sie stellen den festgestellten Sachverhalt, den die Polizei

Nein. Ich stelle nur in Abrede, dass es vollkommen ausgeschlossen ist, dass kein Tötungsvorsatz vorlag.


Wenn der Fall so eindeutig ist, wieso legt sich dann der OStA nicht auf einen Tötungsdelikt fest
:?:

Zitat:
in der o.g. PK veröffentlicht hat in Abrede und erfinden Alternativszenarien.

Das sind nur mögliche Bsp., die dazu diesen meinen Standpunkt verständlicher zu machen.

Zitat:
Sie erfinden eine ganz eigene Definition des d.e.

Nein, wieso. Steht in der zitierten Definition etwa irgendetwas über den objektiven Tatbestand? Auch das Zitat beschreibt nur den Subjektiven.

[/quote]

freemont hat geschrieben:
In der StPO steht etwas ganz anderes.

Was steht in der StPO? Dass man

Zitat:
dann ist das eine Sauerei und lässt tief blicken, welche Grundhaltung da besteht. Mir geht das auf den Wecker.

Dabei entspricht das, was ich geschrieben habe unter Berücksichtigung der Unschuldsvermutung, das was freemont geschrieben hat:

freemont hat geschrieben:
Niemand muss sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen lassen.

Richter müssen zwar nicht alles glauben, aber wenn Sie Zweifel an der Tat haben, darf es keine Verurteilung geben.

Hier hat der Täter sogar wahrscheinlich sogar selbst verhindert, dass jemand zu stirbt. Wenn man davon ausgeht, dass ein Vorsatz vorlag, könnte das sogar als Rücktritt vom Versuch gewertet werden. Könnte heißt nicht, dass es wahrscheinlich ist.

Der Satz mit der Kneifzwange klingt auch so, als würden Angeklage grundsätzlich lügen. Es sit nicht alles, was sich unglaublich anhört, gelogen.


Zitat:
Ich halte es für sinnvoller, gewinnbringender, sich hier tatsächlich mit der Hemmschwellentheorie auseinanderzusetzen und sie auf diesen Fall anzuwenden.

Eine sachliche Diskussion halte ich auch für sinnvoller. Aber wer hat denn angefangen, persönlich zu werden?

Auch die Hemmschwellentheorie sagt nichts anderes aus, was ich behaupet habe.

Zitat:
Zitat:
Vertraut der Täter hingegen ernsthaft auf das Ausbleiben des Erfolgs, so handelt er lediglich bewusst fahrlässig.

Quelle: Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hemmschwellentheorie


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BeitragVerfasst: 18.10.17, 19:19 
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Pünktchen hat geschrieben:
fragenfueralle hat geschrieben:
Pünktchen hat geschrieben:
:shock: Wo bitte habe ich behauptet, dass es davon abhängig ist, was der Beschuldigte sagt?

Ziemlich eindeutig hier:
Pünktchen hat geschrieben:
....
Es kommt vor allem darauf an, was er sich dabei gedacht hat. Wenn er sich sich dachte: "Es wird schon keiner umkommen", scheitert das am fehlenden Vorsatz. Das gilt auch dann, wenn es theoretisch möglich gewesen wäre, dass jemand umkommt.


Ganz sicher nicht.

Oder wird man dem Angeklagten neuerdings immer alles gelaubt?
Wenn es darauf ankäme, was der Angeklagte
Pünktchen hat geschrieben:
...sich dabei gedacht hat...
(von mir aus auch gesagt hat, was er sich dabei gedacht hat) dürfte es aber wenig helfen, wenn er falsch gedacht hat und es wäre eben doch jemand dabei umgekommen. Er hat es in Kauf genommen, dass bereits durch geringe Dosen des Giftes jemand zu Tode kommen könnte, weil er die vergiftete Babynahrung bereits deponiert hat und sie jeder hätte kaufen können.

Pünktchen hat geschrieben:
fragenfueralle hat geschrieben:
Also denkt sich der Gullideckelwerfer: "Es wird schon keiner umkommen", dann ist es auch kein Tötungsversuch. Echt jetzt?

Was für ein Gullideckelwerfer?...
Dann nehmen sie eben den
wolfmoon hat geschrieben:
...Steinewerfer von der Autobahnbrücke...
.Kommt aufs selbe raus.
Pünktchen hat geschrieben:
....Andere schmeißen auch mit schweren Kugeln, Gummistiefel oder Baumstämmen und nennen das Sport. Mit Sicherheit kann man auch Gullideckel so werfen, dass niemand verletzt oder umkommt. ....
Da haben Sie aber gründlich was falsch verstehen wollen.
Pünktchen hat geschrieben:
Vielleicht hilft es auch weiter, wenn du dich auch über Schuldunfähigkeit informierst.
Aber ganz sicher nicht der Babynahrung-Vergifter.

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