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recht.de • Thema anzeigen - Rufmord - Was kann man tun?
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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 17.10.17, 19:41 
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BäckerHD hat geschrieben:
Das ändert nichts an der Feststellung, dass die deutsche Rechtsordnung den Begriff "Rufmord" nicht kennt

:ironie: Vielleicht sollte man die deutsche Rechtsordnung zur Nachhilfe schicken.

BäckerHD hat geschrieben:
und ein entsprechender Straftatbestand nicht existiert.

Doch, auch wenn im StGB nicht das Wort "Rufmord" steht, gibt es einen entsprechenden Straftatbestand, sogar mehrere. Nennt sich Verleumdung oder üble Nachrede.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 17.10.17, 19:44 
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Beiträge: 1036
ktown hat geschrieben:
Nö.
Das kann sich auch auf
Teresa hat geschrieben:
die Kassiererin gibt nicht zu, dass es ihre Verwandtschaft war
beziehen.

Hm, ja. Für den Fall, dass es wirklich so gemeint war, sollte man die TE (und ihren Vorgesetzten, der das anscheinend auch nicht weiß) dann vielleicht noch darauf hinweisen, dass es im Arbeitsrecht keine Sippenhaft gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 06:11 
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Arbeitsrechtlich geht hier nmE. sowieso gar nichts, weil besagte Kassiererin sich ja nichts hat zuschulden kommen lassen.

_________________
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Nehmt das ihr Cookies:Blondine, Bikini, Strand, Insel, Hawaii, Palme, Cocktail.
Und unsere Hooligans grüße ich mit einem freundlichen "AHOI" :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:04 
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Beiträge: 4835
Teresa hat geschrieben:
Hallo
ich habe folgendes Problem:
Ich arbeite im Einzelhandel und habe dort eine Kundenbeschwerde bekommen. Diese lautete: Ich, als Führungsperson würde meine Mitarbeiter beleidigen. In dieser Beschwerde wurde meine Kassiererin in höchsten Tönen gelobt, ich habe direkt gemerkt, dass an der Sache etwas faul ist und bei Social-Network-Portal [Name geändert] geschaut, ob die beiden befreundet sind. Waren sie natürlich. Auf Nachfrage bei der Nachbarin einer Arbeitskollegin(Ex-Schwiegermutter der Kassiererin) stellte sich sogar heraus, dass die Beschwerdeschreibende die Schwester der Kassiererin ist.

Eine fremde Person schreibt die Geschäftsleitung an und beschwert sich. Die beschuldigte Vorgesetzte recherchiert daraufhin im Internet und befragt andere Unbeteiligte.

Teresa hat geschrieben:
Nun ist das Vertrauensverhältnis stark gestört

richtig- und zwar auf beiden Seiten

Teresa hat geschrieben:
und die Kassiererin gibt nicht zu, dass es ihre Verwandtschaft war und die Filiale möchte sie auch nicht wechseln.

dafür gibt es auch keinen Anlass

Teresa hat geschrieben:
Da aber nun mein Ruf in der Firma stark geschädigt ist und ich zu meiner Vertretungsposition noch einen befristeten Vertrag habe, möchte ich das alles nicht auf mir sitzen lassen.

Hier kann man zwei Möglichkeiten sehen:
Die beschuldigte Vorgesetzte hat einen guten Ruf, dann interessiert sich niemand ernsthaft für die Beschwerde einer Kundin, man meldet der Kundin zurück, wie leid es einem tut und gelobt Besserung und setzt sich vielleicht bei einem Kaffee mit der Beschuldigten zusammen und schaut, was da los war.
Oder
Der Ruf war vorher schon geschädigt und die Beschwerdeführerin hat etwas gemeldet, was jeder andere schon längst wusste. Die Beschuldigte will nicht wahrhaben, dass sie sich nicht angemessen verhält und sucht jetzt an einer Beschwerde, die sie mitbekommen hat, den Sündenbock.

Teresa hat geschrieben:
Die Beschwerde wurde per E-Mail direkt an unsere Zentrale gesendet deswegen gehe ich davon aus, dass man sehr schnell durch IP und E-Mail-Adresse herausfinden kann, wer diese Beschwerde geschrieben hat.

:?:
:arrow:
Teresa hat geschrieben:
Die Dame hat ihren Namen angegeben. Daher wissen wir ja auch, dass es die Schwester der Kassiererin ist.

Wieso will man umfangreiche IP-Recherchen machen, wenn die Dame sich namentlich gemeldet hat?

Zitat:
Wie ist die Rechtslage?

Dass sich die Schwester der Kassiererin genauso beschweren kann, wie ein fremder Kunde. Dass an der Aussage "beleidigt ihre Mitarbeiter" nichts ehrenrühriges ist und es schon mal merkwürdig anmutet, wenn jemand von "Rufmord" spricht, weil sich jemand negativ geäußert hat.
Dass die Dame sich nicht anonym gemeldet hat und daher bei Befragung zu ihrem Wort stehen und vielleicht auch Beispiele bringen könnte- wer weiß.
Dass die Schwester der Kassiererin mit offenen Karten spielt, im Gegensatz zur beschuldigten Vorgesetzten, die ihr "Problem" durch Versetzung lösen möchte.

Als halbwegs klar denkende Geschäftsleitung würde man in der Tat kein gutes Bild von der Vorgesetzten bekommen- das würde aber nicht an der Beschwerde liegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:24 
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Beiträge: 11

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Wow, das klingt ganz schön negativ mir gegenüber.
Dass das komplette Team hinter mir steht haben Sie wohl komplett überlesen? Spricht wohl in kleinsten Fall gegen mich. Warum sollte das Vertrauen auf beiden Seiten geschädigt sein? In unserem Team hat jeder im Moment Angst irgendetwas nicht genau nach Vorschrift zu machen und als nächstes mit der Beschwerde da zu stehen. Und das nicht wegen mir, sondern wegen der Kassiererin.
Ich bin in unserem Unternehmen ein kleines Licht. Und wenn der Reginonalleiter von so einer Beschwerde hört glaubt er wohl erst einmal der „Kundin“ die diesen Brief verfasst hat und nicht der befristeten Stellvertretenden Filialleiterin. Hätte ich dann einfach sagen sollen „Ach da kommt eine vollkommen unberechtigte Beschwerde, aber da es nicht stimmt brauche ich mir weiter keine Sorgen machen.“ Hätte ich so gehandelt hätte ich bereits meine Abmahnung auf dem Tisch liegen. Wenn aber eine Person genau weiß, dass sowas nicht einmal im Ansatz vorgefallen ist und sie sich direkt vorstellen kann, was das für ein Plan war, hat sie wohl alles Recht der Welt zu prüfen in welcher Verbindung die Schreiberin des Briefes und die Kassiererin stehen.
Der Brief könnte von jedem kommen man hätte vermutlich auch jeden beliebigen anderen Namen nennen können, da die beiden aber scheinbar nicht weiter gedacht haben haben sie ihren eigenen Namen genannt. Ohne damit zu rechnen das jemand in Zeiten von Social Media nachprüft ob es sich bei der Beschwerde um Bekanntschaft/Verwandtschaft handelt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:33 
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Registriert: 02.04.14, 07:01
Beiträge: 2055
Teresa hat geschrieben:
Wow, das klingt ganz schön negativ mir gegenüber.

Tja, Sie haben auch fast nichts ausgelassen, um die Sache vom ersten Moment an zu verschlimmern. In Ihrer Vorgesetzten- und Vorbildrolle haben Sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Teresa hat geschrieben:
Hätte ich dann einfach sagen sollen „Ach da kommt eine vollkommen unberechtigte Beschwerde, aber da es nicht stimmt brauche ich mir weiter keine Sorgen machen.“

Eine schon recht alte Weisheit besagt: "Wer sich verteidigt, klagt sich an." Jeder durchschnittlich verständige Dritte wird Ihre überzogene Reaktion und Ihren Aktionismus sehr befremdlich finden.

Teresa hat geschrieben:
Der Brief könnte von jedem kommen man hätte vermutlich auch jeden beliebigen anderen Namen nennen können, da die beiden aber scheinbar nicht weiter gedacht haben haben sie ihren eigenen Namen genannt.

Sorry, aber jetzt schreiben Sie wirklich wirres Zeug. Vielleicht wäre es ja sogar gut, Sie von Ihrer Filialleiterfunktion zu entbinden. Ich bin wohl nicht der einzige hier im Forum, der so seine Probleme damit hat, wie Sie sich gerieren. Man braucht nicht sehr viel Phantasie, um auf Ihre weiteren Qualitäten als Führungskraft im Berufsalltag zu schließen und sich ein Bild von den täglichen Abläufen in Ihrem Supermarkt zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:52 
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Ok, also hätte ich meine Abmahnung akzeptieren sollen für etwas was ich nicht getan habe?
So schreiben Sie es nämlich.
Und wie sie durch meine Aussagen hier entscheiden können in wie fern ich eine gute stellvertretende Filialleiterin bin
finde ich mehr als lachhaft und primitiv.

Was ist wirres Zeug daran? Die beiden saßen zuhause, dachten sich wie kicken wir die einzige befristete Vertretung aus dem Team und können den Posten für uns holen ? Es ist klar das der einfachste Weg über eine Beschwerde geht die meine Kompetenz als Führungskraft in Frage stellt. Wer hätte denn gedacht, dass ich direkt diese Gefühl habe, dass es ein abgekartetes Spiel ist.
Und wenn mein erster Gedanke ist: das war ihre Schwester oder Tochter spricht das sicher nicht für die Kassiererin.
Hätten die beiden einen anderen Namen verwendet hätte ich die Beschwerde auch nicht so auf mir sitzen lassen. Warum auch? Das ich mich da verteidige hat nichts damit zu tun, dass ich mich im Prinzip doch schuldig fühle sondern eher damit, dass es mein gutes Recht ist.
Sowas muss man nicht auf sich sitzen lassen.
Und wenn einer in meiner Filiale nicht an meine Unschuld glauben würde, würde wohl kaum das ganze Team hinterher mir stehen. Sondern einige auf Seite der Kassiererin. Aber selbst meinen Filialleiter hat die Dame angelogen bei Ansprache der Beschwerde heiß es nämlich sie hätte den Namen noch nie gehört, erst nachdem mein Chef sie drei mal gefragt hatte „Kennen Sie diese Person wirklich nicht?“ Kam als Antwort „Flüchtig kenne ich sie wir schreiben schon mal“ Hätte Sie in diesem Moment richtig reagiert mit der Aussage „Das ist meine Schwester, ich weiß nicht was das soll.“ oder auch „Das war meine Schwester ich wusste mir nicht anders zu helfen.“ würde ich nichts sagen. Aber sich so dadurch lügen zu wollen finde ich nicht angebracht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:55 
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Beiträge: 1036
winterspaziergang hat geschrieben:
Als halbwegs klar denkende Geschäftsleitung würde man in der Tat kein gutes Bild von der Vorgesetzten bekommen- das würde aber nicht an der Beschwerde liegen.

Sehe ich genauso.

In rechtlicher Hinsicht ist vor allem der Datenschutzaspekt problematisch - die Recherche in den sozialen Netzwerken, wer ist mit wem verwandt, ist m. E. eine unzulässige Datenerhebung. Sowohl die Beschwerdeführerin als auch die betroffene Mitarbeiterin haben hier einen Unterlassungsanspruch gegen den Arbeitgeber.

In professioneller Hinsicht ist es wiederum höchst problematisch, dass eine Kundenbeschwerde, ganz egal was drinsteht, unter "Rufmord" eingeordnet wird. Man denke das mal zu Ende, ein Kunde beschwert sich, ein kritisierter Mitarbeiter fühlt sich zu Unrecht angegriffen und droht quasi mit einer Strafanzeige. Ja geht's noch. Eine Firma, die so mit ihren Kunden umgeht, wird nicht lange am Markt bestehen.

Noch zur Rechtslage bei Kundenbeschwerden, siehe § 193 StGB:
Zitat:
Tadelnde Urteile über ... gewerbliche Leistungen ... sind nur insofern strafbar, als das Vorhandensein einer Beleidigung aus der Form der Äußerung oder aus den Umständen, unter welchen sie geschah, hervorgeht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:02 
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Registriert: 02.04.14, 07:01
Beiträge: 2055
Teresa hat geschrieben:
Ok, also hätte ich meine Abmahnung akzeptieren sollen für etwas was ich nicht getan habe?

Welches Kristallkugelmodell sagt Ihnen denn, dass Sie eine Abmahnung bekommen hätten, wenn Sie nicht so einen ins Private abdriftenden Zirkus veranstaltet hätten?

Teresa hat geschrieben:
Und wie sie durch meine Aussagen hier entscheiden können in wie fern ich eine gute stellvertretende Filialleiterin bin finde ich mehr als lachhaft und primitiv.

Mit solchen Vokabeln sollten gerade Sie nicht allzu leichtfertig hantieren, schließlich haben Sie sich zu Ihren Reaktionen auf die Beschwerde bereits ausführlich eingelassen.

Teresa hat geschrieben:
Was ist wirres Zeug daran? Die beiden saßen zuhause, dachten sich wie kicken wir die einzige befristete Vertretung aus dem Team und können den Posten für uns holen ?

Wissen Sie das aus derselben Kristallkugel? Für mich klingt das schon nach Verfolgungswahn und bestätigt mich in meiner Einschätzung, dass Sie auf dem Posten eine Fehlbesetzung darstellen.


Zuletzt geändert von BäckerHD am 19.10.17, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:02 
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Registriert: 31.12.15, 17:20
Beiträge: 1036
Teresa hat geschrieben:
Ich bin in unserem Unternehmen ein kleines Licht. Und wenn der Reginonalleiter von so einer Beschwerde hört glaubt er wohl erst einmal der „Kundin“ die diesen Brief verfasst hat und nicht der befristeten Stellvertretenden Filialleiterin. Hätte ich dann einfach sagen sollen „Ach da kommt eine vollkommen unberechtigte Beschwerde, aber da es nicht stimmt brauche ich mir weiter keine Sorgen machen.“ Hätte ich so gehandelt hätte ich bereits meine Abmahnung auf dem Tisch liegen.

Ist das wirklich so, dass man aufgrund einer per E-Mail eintreffenden Kundenbeschwerde ohne weitere Prüfung eine Abmahnung bekommt? Ich würde sagen, dann liegt noch viel mehr im Argen in der Firma.

Dann weiß ich auch nicht recht, was ich dazu sagen sollen. Rechtlich ist Ihr Vorgehen, wie gesagt, problematisch, ich finde es auch nicht professionell, allerdings, wenn die Firma auch nicht professionell ist und man seinen Arbeitsplatz behalten will...

Jedenfalls, zu Ihrer Ausgangsfrage, wenn Sie nicht in der Lage sind, zu beweisen, dass hier eine bewußte Rufschädigung geplant war, können Sie nichts weiter zu tun, als so gut es eben geht mit der Lage umzugehen.

P.S.:
BäckerHD würde ich einfach ignorieren, der schreibt immer solche Beiträge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:13 
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Teresa hat geschrieben:
also hätte ich meine Abmahnung akzeptieren sollen für etwas was ich nicht getan habe?


Soweit ich das erlesen kann, hat es zu keinem Zeitpunkt eine Abmahnung gegeben, die man hätte akzeptieren können (oder auch nicht), sondern nur deine Erwartung, eine Abmahnung zu erhalten, wenn man nicht die Hintergründe der Beschwerde ausermittelt.

Eine Abmahnung erhält man aber nicht für eine Beschwerde, sondern für vertragliches Fehlverhalten und das müsste man benennen können, und zwar präzise, z.B. "Am 04.10.2017 um 10:30 Uhr nannten Sie die Mitarbeiterin Schmidt "unfähig". Dies erfolgte im Beisein der Kundin Müller, die sich daraufhin beschwerte". Insofern stellt sich die Frage: Wurde zu irgendeinem Zeitpunkt eine Abmahnung angedroht, und wenn ja, von wem und warum?

Teresa hat geschrieben:
können den Posten für uns holen


Besteht denn überhaupt die Aussicht für die Kollegin, den Posten besetzen zu können? Und mal rein interessehalber: Hast du den Verdacht auch deinem Chef so mitgeteilt?

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Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:17 
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Werde ich von nun an auch tun, Danke.
Die Dame sagte zu einer Mitarbeiterin sie müsse Tabletten nehmen und hätte Angst mit mir zu reden. Schade das Sie mich nicht kennen um zu wissen, was für ein riesen großer Unsinn das ist. Vorletzte Woche stehen wir beide im Büro und als es um Ihren Urlaub geht konnte sie mit mir reden.
Aber wichtige Dinge für die sie angeblich unschuldig ist spricht sie bei mir nicht an.
Natürlich verhalte ich mich nicht 100% professinell. Aber es ist nunmal nach 5 Jahren meine erste Beschwerde und da die auch noch ungerechtfertigt ist, ist es sehr schwierig sie zu akzeptieren und das auf mir sitzen zu lassen obwohl ich wirklich unschuldig bin.
Von der Idee mit der Anzeige habe ich mich bereits abbringen lassen, ein User weiter oben schrieb etwas und auch wir in der Filiale sprachen darüber, dass bei einer Prüfung der IP Adresse wahrscheinlich tatsächlich rauskommen würde, dass es die Schwester war aber die Kassiererin würde reagieren, dass die davon überhaupt nichts gewusst hätte. Und somit kann ich mir das auch ganz schenken. Ihr Vertrag läuft im April aus. Bis dahin werde ich mit ihr klar kommen müssen auch wenn keiner mehr Vertrauen zu ihr hat. Der Bezirksleiter sprach sie bereits auf eine Versetzung an (da es ja auch kein Zustand für sie ist, wenn sie Tabletten nehmen muss und Angst hat mit einer Vertretung zu reden) diese lehnte sie aber ab, da sie es als Schuldgeständnis sieht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:24 
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Wir haben einen neuen Regionalleiter, dieser kann noch nicht einschätzen wie jeder Mitarbeiter in jeder Filiale arbeitet oder sich macht. Sein Vorgänger konnte ihm das ganze Wissen über jede Filiale nicht mit auf dem Weg geben. Das Problem ist, dass es die dritte Beschwerde in kurzer Zeit war.
Aber die erste handelte von 3 Tage abgelaufener Wurst und die andere weil eine Kollegin einer Kundin im Weg stand. Und für einen neuen Regionalleiter 3 Beschwerden in kurzer Zeit, dass er da nicht nett reagiert ist ganz klar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:28 
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Teresa hat geschrieben:
Werde ich von nun an auch tun, Danke.


Das bezieht sich auf welche Aussage?

Teresa hat geschrieben:
Ihr Vertrag läuft im April aus.


Wie passt das zu dem Verdacht, es handle sich um eine Intrige zur Übernahme der Filialleitung? Ist es bei euch üblich, Filialleitungen an Mitarbeiter zu geben, deren Befristung in einem halben Jahr ausläuft?

Teresa hat geschrieben:
diese lehnte sie aber ab, da sie es als Schuldgeständnis sieht


Ich sehe gewisse Parallelen im Verhalten.

Teresa hat geschrieben:
Aber es ist nunmal nach 5 Jahren meine erste Beschwerde
[..] 3 Beschwerden in kurzer Zeit, dass er da nicht nett reagiert ist ganz klar.


Ja was denn nun?

Warum werden eigentlich unsere Fragen hinsichtlich der Abmahnung nicht beantwortet?

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 Betreff des Beitrags: Re: Rufmord - Was kann man tun?
BeitragVerfasst: 19.10.17, 09:38 
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Punkt 1
Bezieht sich auf die Aussage von Evariste auf BäckerHD

Punkt 2
Die Dame sieht sich selbst als zweitbeste Mitarbeiterin nach unserem Azubi... Von daher könnte ich mir vorstellen, dass sie dachte ihr Plan geht so auf.

Punkt 3
Würden Sie mir diese bitte nennen? :D

Punkt 4
Ist nichts falsch an meiner Aussage. Meine Arbeitskollegin hat eine Beschwerde bekommen und mein Filialleiter auch. Bei mir ist es aber die aller erste.
Dadurch das wir einen neuen Regionalleiter haben, dieser die Mitarbeiter nur flüchtig kennt und es die 3. Beschwerde in kurzer Zeit über die Filiale war, könnte ich mir sehr gut vorstellen, mit einer Abmahnung daraus zu gehen.


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