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recht.de • Thema anzeigen - Nachteile durch wechseln des Versicherungsvertreters?
Aktuelle Zeit: 16.01.18, 11:09

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BeitragVerfasst: 05.01.18, 00:55 
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Hallo,

gibt es für den Versicherungsnehmer Nachteile, wenn er den Versicherungsvertreter wechselt?

Herr XY hat mehrere Versicherungen laufen, z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung, private Krankenversicherung, Unfallversicherung usw.
Angenommen er wäre an einen Versicherungsmakler geraten, der sich so geschickt anstellt, dass Herr XY mehrere Mandate an ihn überträgt. Herr XY merkt aber in den folgenden Monaten, dass sich der Versicherungsvertreter nicht um seinen Mandanten kümmert, hat es irgendwelche Nachteile, wenn Herr XY ihm die Mandate wieder abzieht und sich einen anderen Vertreter sucht?

Vielen Dank
Neutrino


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BeitragVerfasst: 05.01.18, 08:30 
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Beiträge: 4888
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Zuerst mal die Fragen:
Der vorhergehende "Versicherungsvertreter war tatsächlich ein
- Vertreter (Exklusiv Vertreter) oder
-Mehrfachagent oder
-Versicherungsmakler?

Der neue gehört zu den o.ä. "Spezies"? Oder ist der "neue" ein
Versicherungsberater?
Manche versuchen diese Berufsbilder (obwohl nicht zulässig) gerne zu vermengen.
Daher wäre für mich heute vor einem "Beratungsgespräch" meine Frage, was ist mein Gegenüber überhaupt und was kann er überhaupt leisten.
Erst danach geht es mit mir ins "Eingemachte" (z.B. Erstellung einer eigenen persönlichen Risikobewertung). :wink:


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BeitragVerfasst: 08.01.18, 16:10 
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Oh sorry, das habe ich tatsächlich nicht richtig ausgedrückt.
Beides sind gesellschaftsunabhängige Versicherungsmakler.


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BeitragVerfasst: 08.01.18, 16:38 
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neutrino hat geschrieben:
Herr XY merkt aber in den folgenden Monaten, dass sich der Versicherungsvertreter nicht um seinen Mandanten kümmert, hat es irgendwelche Nachteile, wenn Herr XY ihm die Mandate wieder abzieht und sich einen anderen Vertreter sucht?

Der Versicherungsmakler liebäugelt bei Versicherungsprodukten mit Verträgen die ihm auch eine "Provision" einbringen. Ist das Produkt an seinen Kunden "Verkauft" sinkt das Interesse für die weitergehende "Betreuung" und steigt dann wieder an, wenn "Versicherungsänderungen" (Anpassungen) anstehen.
Die Verträge werden aber regelmäßig vom Makler nur vermittelt.
Eine Versicherungsberatung sollte man aber von einem "seriösen" Versicherungsberater schon erwarten dürfen. Dafür wird so einer auch explizit vom Auftraggeber bezahlt und nicht durch Vermittlungs- und/oder Provisionszahlungen.


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BeitragVerfasst: 13.01.18, 06:25 
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Ja genau so sehe ich das auch und weil ich mich nicht gut vertreten fühle, denke ich darüber nach, ihn als meinen Ansprechpartner bei der Versicherunf wieder streichen zu lassen. Hätte das für mich irgendwelche Nachteile?


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BeitragVerfasst: 15.01.18, 09:45 
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Registriert: 24.07.07, 09:47
Beiträge: 4888
Wohnort: Rhein/Ruhrgebiet
Die Verträge schliessen Sie doch direkt mit den jeweiligen Versicherungsunternehmen ab und laufen daher unabhängig vom Makler/Vertreter weiter. Meist sind in den gezahlten Prämien gleich die Bonuszahlungen mit eingetütet, egal ob man ein brachbares oder unbrauchbares Produkt gekauft hat.
Wie Sinnvoll also ein Abschluß war, wird man letzlicht nicht sagen können.
Auch nicht, welche Vor und Nachteile der Wechsel von Makler/Vertreter/Verträge/Tarife tatsächlich hat.
Sich selbst zu Informieren bleibt einfach unerlässlich. Dazu helfen eben Verbraucherverbände, Berater und diverse Broschüren und Zeitungen.


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