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recht.de • Thema anzeigen - Krankenwagentransport
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 Betreff des Beitrags: Krankenwagentransport
BeitragVerfasst: 11.02.17, 20:58 
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Registriert: 11.02.17, 20:44
Beiträge: 1
Hallo,
Ich bin mit meiner Tochter ins Krankenhaus gefahren, Verdacht auf Gehirnerschütterung.
Der Notarzt hat sie untersucht und anschließend einen Zugang gelegt. Er meinte sie müsste 48std in die Kinderklinik die eine gute halbe Stadt entfernt war. Da momentan kein Krankenwagen zur Verfügung war. Bin ich mit meinem Privatwagen selber gefahren. Im Nachhinein hat mir die Notärztin im kinderspital erklärt, dass ich nicht selber fahren durfte, schon allein wegen dem Zugang.
Stimmt das?


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 Betreff des Beitrags: Re: Krankenwagentransport
BeitragVerfasst: 11.02.17, 21:41 
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FDR-Moderator

Registriert: 06.10.04, 15:43
Beiträge: 13932
Was heißt "nicht dürfen"...
Sie haben gegen kein Gesetz verstoßen, nicht ordnungswidrig oder strafbar gehandelt.
Natürlich wäre ein qualifizierter Transport besser gewesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krankenwagentransport
BeitragVerfasst: 11.02.17, 22:26 
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Registriert: 02.05.16, 17:23
Beiträge: 289
Es geht um die Infektgefahr. Mit einem Zugang sollte man nicht spazieren fahren.

Was ich nicht verstehe, warum wartet man dann nicht auf den nächst freien Krankenwagen in der Erstklinik? Da es kein Notfall mehr war sondern ein normaler Krankentransport, dauert das schon mal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krankenwagentransport
BeitragVerfasst: 12.02.17, 08:50 
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FDR-Mitglied
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Registriert: 20.01.06, 14:39
Beiträge: 290
Hier in Mannheim kann dauert schon mal 10 Stunden bedeuten. Viele Krankentransporte könnten mit dem Taxi erledigt werden, aber da fehlts an der Genehmigung der Krankenkasse. Klassischer Fall:
Alte Dame wird mit dem Krankenwagen ins Klinikum zur ambulanten Behandlung gefahren. Eigentlich von der Kasse zu genehmigen. Wird aber nicht genehmigt, weil die Dame noch nicht "ausreichend pflegebedürfig"ist.
Lösung für den Krankenwagen: Die Behandlung ist plötzlich teilstationär, damit nicht mehr genehmigungspflichtig, Kasse zahlt.
Und damit auch gut für den Taxifahrer, weil das (nach stundenlanger Wartzeit auf den Krankenwagen) gerufene Taxi dann auch von der Kasse bezahlt wird.
Also hier wird viel Geld verbrannt, weil in solchen Situationen der teure Krankenwagen gerufen wird, weil der von der Kasse bezahlt wird. Kosten Krankenwagen ca 80 € Kosten Taxi 15 €
Und der Krankenwagen fehlt dann für den für den oben geschilderten Fall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Krankenwagentransport
BeitragVerfasst: 16.02.17, 10:40 
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Registriert: 05.09.05, 19:20
Beiträge: 494
Sachaufklärung hilft machmal...
/Klugscheissermodus an/
Erstens mal werden Ärzte in Krankenhäusern nicht "Notärzte" sondern z.B. "Aufnahme-" oder "Klinikärzte" genannt. Der Begriff "Notarzt" wird i.d.R. für den Rettungsdienst-Arzt (Blaulicht) verwendet, der auf der Straße/in Wohnungen etc. tätig ist.
/Klugscheissermodus aus/

Hier ist also jemand mit seinem Kind in ein Krankenhaus gefahren. Dort hat ein Krankenhausarzt behandelt und die Primärversorgung sichergestrellt.
Dann wurde entschieden - weil wohl keine Kinderklinik vorhanden war - das vital nicht bedrohte Kind in ein Haus mit Kinderklinik zu verlegen.
Dies geschieht üblicherweise mit einem Krankentransport.

Alles völlig korrekt.

Es wäre kein Problem gewesen, einfach im Krankenhaus auf den Transport zu warten. Das Kind lag dort warm und sicher - eine simple Überwachung kann jedes Krankenhaus gewährleisten.

Warum nun nicht gewartet wurde, geht aus dem Text der TE nicht hervor. Eine Notwendigkeit für einen Privattransport sehe ich nicht, es sei denn, man will einfach nicht so lange auf einem Flur o.ä. warten. Ich unterstelle mal, der Privattransport wurde nicht vom Krankenhaus vorgeschlagen...

Aber selbst wenn doch: Kein Problem. Ein waches Kind mit Gehirnerschütterung wird normalerweise nicht gleich bewußtlos. Vieles in unserem Gesundheitssystem ist auch durch übertriebene Vorsicht begründet. ( :arrow: Was war überhaupt passiert?). Es gab ja schliesslich auch schon ein überwachungsfreies Zeitintervall vor dem ersten Krankenhausaufenthalt ( :arrow: Trauma - "erstmal abwarten"?? - Fahrt mit Privat-PKW - Wartezeit in der Klinik bis zum ersten Arztkontakt).

Wenn man das pragmatisch sieht: Alles halb so wild. Wenn man das Kind noch problemlos ins eigene Auto setzen kann, wird es schon nicht so schlimm gewesen sein. Und der liegende Zugang stört auch nicht (Infektionsgefahr besgteht bei ordentlich geklebtem Pflaster nicht!).

MZirkus


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