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recht.de • Thema anzeigen - Verzweifelte Erzieherin
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 Betreff des Beitrags: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 21:21 
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Schönen guten Abend! Ich bin Erzieherin in der Kita. Arbeite dort seit nun 10 Jahren und habe die zusätzliche integrationsausbildung abgeschlossen. Dabei unterschrieb ich, dass ich mich 1,5 Jahre an meinen Träger binde. Nun hat sich für mich beruflich eine Riesen Chance aufgetan, sodass ich doch den Träger wechselte. Zum einen will mein alter Träger nun die Ausbildung komplett zurückgezahlt bekommen (3000€) und der neue Träger sagte mir zu mich frei zu kaufen (nicht schriftlich ) und übernimmt nun nur die fortbildungsstznden also 1000€ ...wie ist die Rechtslage? Muss ich das tatsächlich zahlen? Lieben Dank im voraus


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 21:29 
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Seit wann ist die Fortbildung denn abgeschlossen?

Steht im Vertrag, dass die Kosten die man zurück zahlen muss, pro Monat den du da bleibst sinken.


Ansonsten hast du ja auch entsprechende Vorteile, dafür sind 2000 € doch auch gut angelegt. Wieso sollte dein alter AG das zahlen, wenn er keinen Vorteil hat?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 21:51 
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Die Ausbildung ist seit letzter Woche endgültig abgeschlossen. In dem neuen Träger arbeite ich seit 1.5. 17 und ich soll monatlich 200 € zahlen bis es beglichen ist.wie ist die Rechtslage?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 21:56 
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Was steht jetzt genau in der Fortbildungsvereinbarung bezüglich Rückzahlung? Bitte den Passus mal zitieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 21:58 
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Ich zitiere es genau wenn ich die Unterlagen zur Hand habe, also morgen dann. Vielen Dank im voraus !


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 22:41 
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_soul_sister_ hat geschrieben:
Die Ausbildung ist seit letzter Woche endgültig abgeschlossen. In dem neuen Träger arbeite ich seit 1.5. 17 und ich soll monatlich 200 € zahlen bis es beglichen ist.wie ist die Rechtslage?


Die Fortbildungsvereinbarung bezüglich Rückzahlung ist sicher wichtig, aber wenn man das so liest, fällt doch auf, dass die Erzieherin die finanzierte Ausbildung als Integrationsfachkraft gar erst nach dem Wechsel zu einem neuen AG abgeschlossen hat.

Dass der AG keine Ausbildung finanzieren möchte, wenn er nicht mal den Abschluss "miterlebt", da die AN kurz vorher geht, dürfte rechtlich nicht angreifbar sein.
Selbst wenn der Vertrag richtigerweise vorsieht, dass die Kosten der RZ pro Monat sinken, nützt es nichts, denn die Dauer der Monate nach Abschluss ist hier gleich 0.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 19.05.17, 23:17 
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Trotzdem kann die Rückzahlungsveteinbarung unwirksam sein, wenn die Vereinbarung keine gestaffelte Höhe der Rückzahlung abhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses nach erfolgtem Abschluss vorsieht. Dann wäre gar nichts zurückzuzahlen, unabhängig davon wie lange die AN bei dem finanzierenden AG verbleibt.

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 20.05.17, 00:07 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Trotzdem kann die Rückzahlungsveteinbarung unwirksam sein, wenn die Vereinbarung keine gestaffelte Höhe der Rückzahlung abhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses nach erfolgtem Abschluss vorsieht. Dann wäre gar nichts zurückzuzahlen, unabhängig davon wie lange die AN bei dem finanzierenden AG verbleibt.


ja

winterspaziergang hat geschrieben:
Die Fortbildungsvereinbarung bezüglich Rückzahlung ist wichtig....
Selbst wenn der Vertrag (...) vorsieht, dass die Kosten der RZ pro Monat sinken, nützt es nichts, denn die Dauer der Monate nach Abschluss ist hier gleich 0.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 20.05.17, 06:18 
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@winterspaziergang: Ich glaube, Sie haben mich nicht verstanden.

Bei einer unwirksamen Rückzahlungsvereinbarung muss man gar nichts zurückzahlen. Null Euro.

Auch dann nicht, wenn die AN unmittelbar nach der Fortbildung (oder hier: sogar noch während der Fortbildung) aus dem Betrieb ausscheidet.

Die Rückzahlungsvereinbarung ist doch unwirksam, kommt nicht zur Anwendung. Wenn die Rückzahlungsvereinbarung nicht zur Anwendung kommt, muss nichts zurückgezahlt werden. Nicht der zurückzuzahlende Betrag mindert sich pro Monat des Verbleibens, sondern die Rückzahlungsvereinbarung ist insgesamt nicht gültig, wird gar nicht erst angewendet. Somit gibt es keine Rückzahlung, auch keine um 0 € geminderte, die Vereinbarung dass die AN an den AG Geld zurückzahlen muss ist von Anfang an unwirksam.

Stimmen Sie mir für diesen Fall (unwirksane Rückzahlungsvereinvarung) zu oder haben Sie Einwände?

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Verzweifelte Erzieherin
BeitragVerfasst: 20.05.17, 07:07 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
@winterspaziergang: Ich glaube, Sie haben mich nicht verstanden.

Bei einer unwirksamen Rückzahlungsvereinbarung muss man gar nichts zurückzahlen. Null Euro.


doch habe ich. Hingewiesen wurde nur auf das: Bei einer wirksamen Rückzahlungsvereinbarung ist die Anzahl der Monate nach Abschluss der Ausbildung im vorliegenden Fall 0
Sie müsste in dem Fall alles zurückzahlen, 2000 Euro (denn 1000 übernimmt der neue AG), da sie zum Ende der Ausbildung, kurz vor Abschluss, den Betrieb verlassen hat

Zitat:
Auch dann nicht, wenn die AN unmittelbar nach der Fortbildung (oder hier: sogar noch während der Fortbildung) aus dem Betrieb ausscheidet.


genau

Zitat:
Stimmen Sie mir für diesen Fall (unwirksane Rückzahlungsvereinvarung) zu oder haben Sie Einwände?


hab ich nicht und hatte ich nicht, hatte vermutlich unklar auf einen anderen Aspekt hingewiesen


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