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recht.de • Thema anzeigen - Fristgemäße Kündigung wegen unentschuldigtem Fehlbleiben??
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BeitragVerfasst: 29.12.16, 16:24 
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Ronny1958 hat geschrieben:
Was hat TK (=Tiefkühlung?) damit zu tun?


Techniker-Krankenkasse... :-)


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BeitragVerfasst: 29.12.16, 16:31 
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Was meinte der Anwalt denn nun?


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BeitragVerfasst: 02.01.17, 17:03 
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Die Klage ist eingereicht.

Der Anwalt meint:

Bei einer fristgemässen Kündigung muss kein Kündigungsgrund angegeben werden. Es handelt sich somit nicht um eine verhaltensbedingte Kündigung, die eine Sperre vom Arbeitsamt nach sich ziehen würde.
Aufgrund der umfangreichen Unterlagen ist der RA überzeugt, dass der AG systematisch den AN gemobbt hat und ihn loswerden will.

Der AN möchte: Eine betriebsbedingte Kündigung plus Abfindung und ein gutes Zeugnis.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten. :-)
Jan


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BeitragVerfasst: 05.01.17, 16:03 
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Zur Info:
Was der Anwalt sagte;

1. Eine fristgemässe Kündigung braucht keine Begründung.
2. Aufgrund der Unterlagen (Abmahnungen, beleidigende Mails) ist ersichtlich, dass der AG den AM gezielt rausmobben will.
3. Gegen die Kündigung wurde Klage erhoben.

Grüße
Jan


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 12:16 
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stephanie.deutsch72 hat geschrieben:
Sehe ich genauso, geh zu einem Anwalt. Und schicke in Zukunf die Krankmeldung am besten per Einschreiben / Rückschein, da hast du was auf der Hand, dass die Krankmeldung angekommen ist und wer diese in Empfang genommen hat. Wenn dann dein Chef die Krankmeldung nicht zu Gesicht bekommt, ist es nicht mehr dein Problem, sondern ein betriebsinternes Problem, nämlich das Problem desjenigen, der sie entgegen genommen hat.

Naja, ist ja kein Nachweis, dass auch eine Krankmeldung im Umschlag war...


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BeitragVerfasst: 03.02.17, 12:15 
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o0Julia0o hat geschrieben:
Naja, ist ja kein Nachweis, dass auch eine Krankmeldung im Umschlag war...
Wenn ich einen leeren Umschlag per Einschreiben bekommen würde, würde ich den Absender darüber aber sehr schnell per Einschreiben informieren :!: :wink:

MfG


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BeitragVerfasst: 03.02.17, 12:46 
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jan.seither@(Wortsperre: Firma).de hat geschrieben:
Aufgrund der Unterlagen (Abmahnungen, beleidigende Mails) ist ersichtlich, dass der AG den AM gezielt rausmobben will.

Abmahnungen sind ein Beweis dafür, dass ein AN "rausgemobbt" werden soll? Wenn diese Annahme mal nicht zum Bumerang wird.


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BeitragVerfasst: 03.02.17, 12:55 
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Beiträge: 22367
BäckerHD hat geschrieben:
Abmahnungen sind ein Beweis dafür, dass ein AN "rausgemobbt" werden soll? Wenn diese Annahme mal nicht zum Bumerang wird.


Je nachdem wie die formuliert sind, kann es schon sein.

Nirgends werden wohl so viele Fehler gemacht, wie bei der Erstellung von Abmahnungen.


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BeitragVerfasst: 07.02.17, 12:13 
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norbertk hat geschrieben:
o0Julia0o hat geschrieben:
Naja, ist ja kein Nachweis, dass auch eine Krankmeldung im Umschlag war...
Wenn ich einen leeren Umschlag per Einschreiben bekommen würde, würde ich den Absender darüber aber sehr schnell per Einschreiben informieren :!: :wink:

Trotzdem ist ein Einschreiben kein Beweis, dass man eine AU dort per Einschreiben hingeschickt hat.


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BeitragVerfasst: 07.02.17, 12:29 
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o0Julia0o hat geschrieben:
norbertk hat geschrieben:
o0Julia0o hat geschrieben:
Naja, ist ja kein Nachweis, dass auch eine Krankmeldung im Umschlag war...
Wenn ich einen leeren Umschlag per Einschreiben bekommen würde, würde ich den Absender darüber aber sehr schnell per Einschreiben informieren :!: :wink:

Trotzdem ist ein Einschreiben kein Beweis, dass man eine AU dort per Einschreiben hingeschickt hat.



Ein 100/iger Beweis ist aber auch gar nicht nötig.

Es kommt auf die Plausibilität an, was beide Seiten in einem Rechtstreit vortragen.

S. z.b. dort:
http://www.jusmeum.de/urteil/larbg_berl ... 65121d0ac4

Die Plausibilität, dass jemand ein weißes Blatt Papier verschickt geht gegen Null. Welches Ziel sollte man damit erreichen wollen? Besonders in dem Fall.
Bei einer Kü. OK, da könnte man noch konstruieren, der Bevollmächtigte war nicht da um zu unterschreiben. Aber beim Versenden einer AU??

Wenn unbestritten ist, dass ein Einschreiben eingegangen ist, kann man sich den Vertrag: "Da wäre ein weißes Blatt drin gewesen" in meinen Augen sparen.


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BeitragVerfasst: 07.02.17, 12:34 
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Dumm ist es dann für den AG, wenn man mit Zeugen belegen kann, dass die AU in den Umschlag gelegt wurde und auch ordnungsgemäß abgeschickt wurde. Habe ich alles selbst durch, da mein Ex- Arbeitgeber behauptet hat, er hätte keine AU von mir bekommen. Ich hatte jedoch Zeugen, dass die AU im Umschlag war und abgeschickt wurde. Ist dann nicht mein Problem, wenn die Post über eine Woche braucht, um die AU zuzustellen. Komischerweise war die AU dann da, als er sie noch per Fax (wurde vom CHef per Whatsapp gefordert) bekam, nämlich der Bescheinigungsteil für den Arbeitnehmer (natürlich ohne Diagnose !). Da war sie dann plötzlich doch schon seit 2 Tagen da. Ich denke, er wollte nur wissen, was ich genau habe.


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BeitragVerfasst: 07.02.17, 15:58 
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jan.seither@(Wortsperre: Firma).de hat geschrieben:
Der Anwalt meint:

Bei einer fristgemässen Kündigung muss kein Kündigungsgrund angegeben werden. Es handelt sich somit nicht um eine verhaltensbedingte Kündigung, die eine Sperre vom Arbeitsamt nach sich ziehen würde.


Die Schlussfolgerung ist falsch. Der Kündigungsgrund wird in der Arbeitsbescheinigung angegeben, die bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses (nicht schon bei der Kündigung) vom Arbeitgeber ausgestellt wird und der Arbeitsagentur vorzulegen ist.


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BeitragVerfasst: 07.02.17, 16:09 
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Beiträge: 8028
Wenn ich nichts überlesen habe, dann weiss man gar nicht, warum gekündigt wurde?

Chavah


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