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recht.de • Thema anzeigen - Trump und die Wahlen in Europa
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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 12.11.16, 17:04 
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Name4711 hat geschrieben:
Aber das ist der Punkt den @Cordelia einfach nicht mitschneidet:
Man kann nicht die Globalenstrukturen mit Midtätigkeit und Güte überkleistern - aber zuhause weitermachen als wäre alles in Butter.

Punkt 1: Rechte haben nichts mit Mildtätigkeit und Güte zu tun
Punkt 2: Bin ich sicher die letzte, die ein Weiter so befürwortet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 12.11.16, 17:10 
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Cordelia hat geschrieben:
Es geht nicht nur Menschenrechte für Flüchtlinge sondern auch für uns selbst. Die Entsolidarisierung und Spaltung der Gesellschaft dient nur dem Machterhalt und schadet der Demokratie.
Man muss deine Aussagen regelmäßig übersetzen. Hier ist wohl deine Aussage: Wir Deutsche müssen Flüchtlingen helfen und (das hast du vorher gesagt) sind verpflichtet, alle aufzunehmen. Wenn jedoch die Politik zusammen mit der Wirtschaft für Migration ist, weil sie damit offenbar die gesellschaftliche Solidarität, die in homogenen Gesellschaften ausgeprägter ist, aufbrechen wollen, ist das böse.

Das erinnert so ein wenig an die Strom-Problematik. Wenn ich grünen Strom bestelle und mir die Haare föhne, dann bekomme ich vermutlich anderen Strom, als wenn mein Nachbar seine Haare föhnt. Bei dem ist es noch AKW-Strom.

Ebenso wenig wie den Strom aus der Steckdose wird man einen Flüchtling aufteilen können. Ist ja auch eine Art Strom, nämlich ein ungebrochener Zustrom von Menschen, die wir nicht gerufen haben. Diese Menschen wollen nur nach Deutschland, weil sie hier Wohlstand erwarten. Keiner von ihnen muss speziell nach Deutschland kommen. Es sind keine Touristen. Sie haben keine deutschen Vorfahren. Sie kommen nicht wegen des Wetters. Sie kommen, um ein Stück unseres Wohlstandes zu nehmen. Und - wie ich gebetsmühlenartig vortrage - das gilt auch für den Syrer, der tatsächlich dem Krieg entronnen ist, denn er war vorher schon in sicherem Gebiet.

Es ist also nicht die Wirtschaft, die die Spaltung anstrebt. Es sind die Flüchtlinge, die sich die Hilfsbereitschaft und falsch verstandene Solidarität zunutze machen wollen. Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

_________________
Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.
(Voltaire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 12.11.16, 17:15 
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Cordelia hat geschrieben:

Punkt 1: Rechte haben nichts mit Mildtätigkeit und Güte zu tun


Das ist der Grund warum ich hier dem Nordland so selten widerspreche, obwohl ich vermute, dass wir politisch aus ganz anderen Ecken kommen...

Deine "Rechte" , die du dir da zusammenfabulierst sind ein Konstrukt völliger Rechtsüberdehnung und international wird diese "Rechtsauffassung" als völlige Geisterfahrt empfunden. Das ist auch so ein Problem, dass uns gerade jetzt nochmal schön auf die Füße fallen wird. Deutschland ist ohne Europa zu klein um über die Runden zu kommen - da soll man die Partner nicht mit Aalleingängen ärgern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 12.11.16, 20:31 
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Nordland hat geschrieben:
Man muss deine Aussagen regelmäßig übersetzen.
Wieso, traust Du den Mitlesern so wenig zu?

Nordland hat geschrieben:
Hier ist wohl deine Aussage: Wir Deutsche müssen Flüchtlingen helfen und (das hast du vorher gesagt) sind verpflichtet, alle aufzunehmen. Wenn jedoch die Politik zusammen mit der Wirtschaft für Migration ist, weil sie damit offenbar die gesellschaftliche Solidarität, die in homogenen Gesellschaften ausgeprägter ist, aufbrechen wollen, ist das böse.
Du bedienst Dich geschickt rhetorischer Mittel, um Aussagen zu verzerren. Flüchtlinge werden von der Politik als Konkurrenten eingeführt, um weiteren Sozialabbau voranzutreiben. Populisten wie Dir dienen sie als Prellbock für die Missstände, weshalb das Bild des integrationsunwilligen, straffälligen, unnützen Flüchtlings präsentiert wird. An keiner Stelle dieser Diskussionen habe ich von Dir gehört, dass Du Dich gegen Sozialabbau wendest. Wie Oktavia bereits folgerichtig festgestellt hat, müssen wir die Grundlagen unseres Zusammenlebens neu regeln. Eine humane Antwort darauf kann nur eine Erneuerung und nicht die Abschaffung eines Sozialstaats sein, um der Hetze armer Deutscher gegen Flüchtling und damit dem aufkeimenden Rassismus den Boden zu entziehen. Dafür brauchte es eine breite politische Bewegung und Bündnisse, das aber würde den Machterhalt in Frage stellen. Deshalb lässt man lieber zu, dass rassistische Hetze auf fruchtbaren Boden fällt. Wer nur auf Schwächere eindrischt, richtet sich im Grunde genommen gegen seine eigenen Interessen.

Nordland hat geschrieben:
Sie kommen, um ein Stück unseres Wohlstandes zu nehmen
In Aleppo droht die Hungersnot und Du hast Angst um Deinen Wohlstand?

Name4711 hat geschrieben:
Deine "Rechte" , die du dir da zusammenfabulierst sind ein Konstrukt völliger Rechtsüberdehnung und international wird diese "Rechtsauffassung" als völlige Geisterfahrt empfunden.
Zur Rechtsfrage habe ich von Dir bisher wenig Substanzielles vernommen.

Name4711 hat geschrieben:
Deutschland ist ohne Europa zu klein um über die Runden zu kommen - da soll man die Partner nicht mit Alleingängen ärgern.
Deutschland hat eine führende Rolle in Europa. Bei CETA hat es die EU seltsamerweise ganz hervorragend geschafft, die Wallonie mittels finanziellem Druck zu überzeugen. Wir aber kooperieren lieber mit Ländern wie der Türkei, das ist dann keine Geisterfahrt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 12.11.16, 20:59 
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Cordelia hat geschrieben:
Name4711 hat geschrieben:
Deine "Rechte" , die du dir da zusammenfabulierst sind ein Konstrukt völliger Rechtsüberdehnung und international wird diese "Rechtsauffassung" als völlige Geisterfahrt empfunden.
Zur Rechtsfrage habe ich von Dir bisher wenig Substanzielles vernommen.

Stimmt. Ich von dir aber auch nicht - nur hab ich auch nichts groß dazu geschrieben :mrgreen:
Cordelia hat geschrieben:
Name4711 hat geschrieben:
Deutschland ist ohne Europa zu klein um über die Runden zu kommen - da soll man die Partner nicht mit Alleingängen ärgern.
Deutschland hat eine führende Rolle in Europa. Bei CETA hat es die EU seltsamerweise ganz hervorragend geschafft, die Wallonie mittels finanziellem Druck zu überzeugen.


Naja - das mit der führenden Rolle und dann unabgesprochen loslegen stößt den anderen ja so sauer auf....

Cordelia hat geschrieben:
Wir aber kooperieren lieber mit Ländern wie der Türkei, das ist dann keine Geisterfahrt?

Das ist der berühmte Korken der nicht wieder in dei flasche will...
Aber jetzt muss ich dich echt mal fragen wie alt du bist - und ob dir nicht etwas aufgefallen ist wenn du 1985 oder 2015 z.B. mit dem Auto nach Frankreich ,Belgien, Italien usw. gefahren bist. Was war denn da wirklich anders?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 13.11.16, 00:39 
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Mr Trump könne Probleme bekommen oder er ist ein Fuchs und Ausredenkönig...

Arbeitskräftemangel

Außerm will er doch ca 11.000.000 Menschen ausweisen, was den Arbeitsmarkt sehr entspannen wird :wink:

Mal sehen was er draus konstruiert.

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"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
George Bernard Shaw


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 13.11.16, 00:56 
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An Arbeitskräftemangel glaube ich erst wenn die Löhne in's Unermessliche steigen - und das könnte man dann immernoch gelassen sehen: Dann gibt's halt keine Mauer... was soll's... Ziel erreicht!

Fachkräftemangel auf dem Bau - das ist so wie letztens : Fachkräftemangel bei der Spargeleernte :devil:


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 13.11.16, 21:57 
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Zurück zu Trump. Man liest:
SPON hat geschrieben:
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat eine zügige Abschiebung von bis zu drei Millionen illegalen Einwanderern nach seinem Amtsantritt angekündigt. Ausgewiesen werden sollten "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer", sagte Trump laut vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Sender CBS

Trump will also Kriminelle ausweisen. Hillary Clinton sprach eher davon, den Aufenthalt vieler illegal eingereister Migranten zu legalisieren. Ich kann mich nicht entscheiden, was besser ist...

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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 00:56 
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Laut Wikipedia hatte die USA 2012 eine Gefangenenrate von 698 Personen pro 100.000 Einwohner. Berücksichtigt man die Demografie bei der Zahl kann einem schon mal schwartz vor Augen werden :mrgreen: Das sind längst nicht alle Migranten - zeigt aber irgendwie wie schräg unsere Freunde da über'm großen Teich doch in manchen Dingen drauf sind.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 02:01 
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Och Nordland - laaaaaaaangweilig *gähn* wie du Bananen als Tomaten verkaufen willst *gähn*
ICh weiss ja, dass Statistik noch nie so deins war aber seit ich dich fast nicht mehr lese ist es noch schlimmer geworden wie es scheint. (Ist das jetzt ein kausaler, zeitlicher oder irgendein unbekannter Zusammenhang?)

Wunderbar wenn man so hetzten kann, da geht dem anonymen Troll doch glatt das Herz auf.
Zwei aus dem Kontext gerissene Aussagen so zu vermischen dass hinterher wieder der Jude den Brunnen vergiftet hat. Hast du schon einen Posten in der Führungsriege einer *gida?

Obama hat in den vergangenen Jahren viele illegal eingereiste Menschen ausweisen lassen. Klick
Clinton hat dazu eine etwas andere Position.
Die Lage der 11-12 Mio illegal in USA lebenden Menschen ist schwierig. Sie haben keine Rechte und arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen. Allerdings ist jedes Kind, welches auf Amerikanischem Boden geboren wird Amerikaner. Somit sind viele Eltern amerikanischer Kinder unter diesen 11 Mio. Und wären diese Einwanderer von heute auf morgen verschwunden, würde das Land wohl zusammenbrechen. Viele amerikanische Eltern könnten nicht zur Arbeit, weil die Nanny fehlt und die Billigfabriken könnten dicht machen ebenso viele kleine Firmen und Geschäfte.


2016 sind es 693 pro 100.000 Einwohner in D etwa 76/100.000. Absolut sind es in den USA mehr als 2.200.000.
Was ja auch irgendwie ein Kostenfaktor ist.
Die Mordrate in den USA lag 2012 bei 4,7/100.000 in D 0,8/100.000 Da müsste man mal gucken wierum der kausale Zusammenhang herzustellen ist :wink: werden da so viele eingeknastet weil die so kriminell sind oder sind die so kriminell weil so viele eingeknastet werden?
Ähem, ein Schelm wer böses dabei denkt... die Gefängnisse in den USA sind privatisiert :shock:

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"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
George Bernard Shaw


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 07:50 
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Cordelia hat geschrieben:
carn hat geschrieben:
Das bessert die Lage der Armen alleine schon deshalb, weil es für die Staatskassen langfristig besser ist, womit man eher Geld für anderes ausgeben kann.

Das Geld wird dafür aber nicht ausgegeben, weil Kapitalinteressen und Profitstreben längst vor Humanität gehen. So wenig wie sich diese Politiker um flüchtende Menschen kümmern scheren sie sich um die eigenen Bürger. Arbeit macht nicht reich. Viele Arbeiter schuften für einen Hungerlohn während die Reichen und Mächtigen ganze Heerscharen von Investmentberatern und Anwälten beschäftigen, um ihr Vermögen in Steueroasen zu retten. Steuern, die den öffentlichen Haushalten fehlen. Gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge werden in diesen Diskussionen einfach ausgeblendet. Es geht nicht nur Menschenrechte für Flüchtlinge sondern auch für uns selbst. Die Entsolidarisierung und Spaltung der Gesellschaft dient nur dem Machterhalt und schadet der Demokratie. Divide et impera

Selbst wenn du damit vollständig recht hättest, sage mit bitte, warum du bei den zwei Szenarien:
1. man fährt eine wirtschaftliche nachteilige Migrationspolitik, die zu weniger Geld in den öffentlichen Kassen und zu mehr Konkurrenz am unteren Ende der sozialen Leiter führt, wobei die Politiker dann mit einigem Recht behaupten können, es sei kein Geld da, die soziale Spaltung der Gesellschaft zu verringern
2. man unterlässt es eine wirtschaftliche nachteilige Migrationspolitik, es ist letztlich etwas mehr Geld in den öffentlichen Kassen und die Konkurrenz am unteren Ende ist geringer, wobei die Politiker natürlich immer noch behaupten, es sei kein Geld da, die soziale Spaltung zu verringern, aber die Behauptung ist unglaubwürdiger

glaubst, 1. sei eher geeignet zur Reduktion der von dir beklagten Spaltung zu führen als 2.?
Cordelia hat geschrieben:
carn hat geschrieben:
Dann würde man ermitteln, wie es eigentlich kommt, dass sich 100 Leute für sowas organisieren können, wieso sie keine Furcht haben, wegen solcher rechtswidriger Handlungen in den Knast zu kommen, wieso die sich es eigentlich leisten können, irgendwo Sitzblockaden zu organisieren, statt wie andere in der Zeit einem Erwerb nachzugehen, etc.
Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich für Dinge die einem wichtig sind und Sitzblockaden sind eine Form friedlichen politischen Protests.


Also du befürwortest, dass Leute rechtswidrig die Abschiebung von aufgrund einer entsprechenden Straftat verurteilten Ausländern verhindern.

Völlig egal, was man davon hält, wieso ist dir nicht klar, dass genau sowas die allerbeste Werbung für so jemanden wie Trump ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 09:23 
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Nordland hat geschrieben:
Zurück zu Trump. Man liest:
SPON hat geschrieben:
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat eine zügige Abschiebung von bis zu drei Millionen illegalen Einwanderern nach seinem Amtsantritt angekündigt. Ausgewiesen werden sollten "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer", sagte Trump laut vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Sender CBS

Trump will also Kriminelle ausweisen. Hillary Clinton sprach eher davon, den Aufenthalt vieler illegal eingereister Migranten zu legalisieren. Ich kann mich nicht entscheiden, was besser ist...



Wieso sollte man das nicht entscheiden können?

Es ist doch vollkommen offensichtlich, dass es richtig ist, sich illegal in einem Land aufhaltende Personen, die aufgrund nachgewiesener Straftaten vom Gesetz her abzuschieben wären und bei denen kein Abschiebungshindernis existiert, abzuschieben.

Man denke nur mal über folgendes nach:
Eine sich illegal im Land aufhaltende Person begeht einen Raub; der Täter wird gefasst; mit Verweis auf das Gewaltmonopol und dass Gesetze doch einzuhalten seien, wird den Geschädigten untersagt, den Täter am nächsten Baum aufzuknüpfen und es gibt stattdessen einen mit auch von den Opfern der Straftat unter Strafandrohung erlangten Steuern finanzierten fairen Prozess, an dessem Ende die Schuld nachgewiesen wird und eine Haftstrafe verhängt wird, die dann nach Ende der Haft gemäß Gesetz zu einer Abschiebung führen müsste; aber statt nach der Haft den Täter entsprechend Gesetz abzuschieben, wird das unterlassen; blöderweise hat die auch von den vorherigen Opfern finanzierte Resozialisierung nicht geklappt; der Täter begeht erneut einen Raub, mit der kleinen Änderung, dass nun jemand dabei stirbt; wiederrum wird der Täter gefasst; wiederrum wird mit Verweis auf das Gewaltmonopol und dass Gesetze doch einzuhalten seien das mit dem Baum untersagt; wiederrum wird ein auch von den Opfern bzw. den Hinterbliebenen unter Strafandrohung finanzierter fairer Prozess abgehalten, ...

Völlig unabhängig von der ethischen Bewertung des ganzen, es klingt für mich nach einer saudämlichen Vorgehensweise von denen, die da vorzugeben behaupten, es solle doch nach Recht und Gesetz verfahren werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 12:41 
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carn hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:
Zurück zu Trump. Man liest:
SPON hat geschrieben:
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat eine zügige Abschiebung von bis zu drei Millionen illegalen Einwanderern nach seinem Amtsantritt angekündigt. Ausgewiesen werden sollten "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer", sagte Trump laut vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Sender CBS

Trump will also Kriminelle ausweisen. Hillary Clinton sprach eher davon, den Aufenthalt vieler illegal eingereister Migranten zu legalisieren. Ich kann mich nicht entscheiden, was besser ist...



Wieso sollte man das nicht entscheiden können?

Ja, hier im Forum muss man sparsam mit sprachlichen Mitteln umgehen - ich bin da auch immer wieder erstaunt :idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 21:07 
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Oktavia hat geschrieben:
Och Nordland - laaaaaaaangweilig *gähn* wie du Bananen als Tomaten verkaufen willst *gähn*
Gleich zweimal "gähn"? Wirkt etwas gekünstelt. Nicht, dass ich am Ende einen wunden Punkt getroffen habe. Manche machen sich das Leben kompliziert, wenn's auch einfach geht. Anders ausgedrückt: Manche biegen sich die Wahrheit zurecht, damit am Ende auch schwer kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden. Manche schieben sie ab. Jedenfalls ist zu hoffen, dass Trump seinen Worten Taten folgen lässt.

Oktavia hat geschrieben:
ICh weiss ja, dass Statistik noch nie so deins war aber seit ich dich fast nicht mehr lese ist es noch schlimmer geworden wie es scheint. (Ist das jetzt ein kausaler, zeitlicher oder irgendein unbekannter Zusammenhang?)
Abgesehen davon, dass du mir in Bezug auf die Vergangenheit nicht einen Fall eines unsachgemäßen Umgangs mit Statistiken aufzeigen können wirst, habe ich in meinem letzten Artikel überhaupt gar keine Statistik angeführt. Insofern gehen deine Vorwürfe mal wieder sichtlich ins Leere.

Oktavia hat geschrieben:
Wunderbar wenn man so hetzten kann, da geht dem anonymen Troll doch glatt das Herz auf.
Zwei aus dem Kontext gerissene Aussagen so zu vermischen dass hinterher wieder der Jude den Brunnen vergiftet hat.
Komisch, dass du immer wieder auf "Juden" Bezug nimmst. Für eine Frau, die ernsthaft der Meinung ist, man hätte Israel auch in den USA aufbauen können, damit die armen Palästinenser das komplette Land, das sie beanspruchen, zugewiesen bekommen, finde ich das sehr auffällig. Der Antisemitismus ist halt nicht immer dort, wo manche ihn gerne sehen würden, nicht wahr? Oder hast du dich inzwischen von deiner Aussage distanziert?

Oktavia hat geschrieben:
Hast du schon einen Posten in der Führungsriege einer *gida?
Ich bin ganz, ganz wütend, und jetzt mache ich Nordland mal so richtig fertig. Denn ich bin die Möchtegern-Antifa-Okti.

Oktavia hat geschrieben:
Obama hat in den vergangenen Jahren viele illegal eingereiste Menschen ausweisen lassen. Klick
Ich gehe bei solchen Zahlen von einer hohen Dunkelziffer an Mehrfach-Abgeschobenen aus. Die Grenzen sind ja bislang mehr oder weniger offen, so wie bei uns in Europa/Deutschland.

Oktavia hat geschrieben:
Clinton hat dazu eine etwas andere Position.
Die Lage der 11-12 Mio illegal in USA lebenden Menschen ist schwierig. Sie haben keine Rechte und arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen.
Das muss einem doch zu denken geben. Denn trotz deiner Beschreibung gibt es einen ungebrochenen Zustrom. Dort gibt es offenbar mehr Menschen, als man versorgen kann.

Kein Wunder: So betrug die Bevölkerung Mexikos im Jahr 1955 etwa 30 Millionen. Heute sollen es mehr als 120 Millionen sein. In 60 Jahren also eine Vervierfachung. Es wurden mehr Kinder geboren, als man vernünftigerweise versorgen könnte. Und das nicht zuletzt wegen der Aussicht, dass vielleicht eines der Kinder, die man zeugt, es vielleicht in die USA schafft und dann Geld heim schickt.

Daher ist es höchst vernünftig, die Einwanderung zu stoppen. Gilt ja ebenso für Europa. Clintons Plan war dagegen reiner Populismus. Sie hätte sich - ähnlich wie Merkel - in der Öffentlichkeit als Menschenfreundin darstellen können. In Wirklichkeit hätte ihr Vorhaben die Einwanderung nur noch angeheizt. Am Ende hätten alle verloren. Kein Wunder, dass Mexiko (Irak, Syrien, Afghanistan...) nicht auf die Beine kommen, wenn ständig der noch etwas leistungsfähigere Teil der Bevölkerung in der Hoffnung auf westlichen Wohlstand abhaut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trump und die Wahlen in Europa
BeitragVerfasst: 14.11.16, 22:58 
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Registriert: 15.02.06, 16:05
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@charon- :

Da:
Oktavia hat geschrieben:
Und wären diese Einwanderer von heute auf morgen verschwunden, würde das Land wohl zusammenbrechen. Viele amerikanische Eltern könnten nicht zur Arbeit, weil die Nanny fehlt und die Billigfabriken könnten dicht machen ebenso viele kleine Firmen und Geschäfte.


War da nicht furchtbare Aufregung, dass Name4711 unsachlich und übertrieben argumentieren würde?

Das dann bitte jetzt auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsma ... le_Reserve

In den USA gibts auf dem Arbeitsmarkt etwa 154 Millionen aktive; die stille Reserve soll 80 Millionen betragen; würden von heute auf morgen 10 Millionen Arbeitskräfte verschwinden (nicht jeder der Illegalen arbeitet im Arbeitsmarkt), wäre das nur jede 15. Arbeitskraft und darüberhinaus gäbe es bis zu 8 als Ersatz für jeden verschwundenen; da bricht kein Land zusammen; das ist spätestens in ein paar Monaten ausgebügelt.

Somit ist Oktavias Aussage groteske polemische Übertreibung.

Du kannst sie jetzt mit genau der gleichen Vehemenz und Sorgfalt kritisieren, wie du Name4711 kritisert hast; oder das war eben nichts als Heuchelei und Übertreibungen und Verfälschungen sind für dich halt konsequent nach "der Zweck heiligt die Mittel" zu werten und du findest Oktavias Zweck gut und den Zweck von Name4711 schlecht; aber keine Sorge, damit wärest du nicht alleine, das macht praktisch jeder so.


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