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recht.de • Thema anzeigen - Bewertung von juristischen Medienberichten.
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BeitragVerfasst: 02.04.13, 11:36 
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Es gibt sicher genügend Beispiele für unsaubere Recherchen in der Gegenwart.
ich gebe jedoch zu bedenken, dass zukünftig immer mehr Artikel mit überregionaler Bedeutung eingekauft werden. Da ist die Westfälische Rundschau wahrscheinlich nur ein Vorbote und
wenn diese nach professioneller verfasst sind löst sich die erörterte Schwachstelle möglicherweise nach und nach von selbst auf.


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BeitragVerfasst: 02.04.13, 12:41 
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Ereignisse von überregionaler Bedeutung wurden bereits schon immer über die Agenturen bezogen und in den Redaktionen lediglich redigiert.
Was bei der WR und auch einigen anderen Zeitungen momentan passiert ist etwas vollkommen anderes. Das hat lediglich mit höherer Rendite für die Anteilseigner zu tun und wird sich negativ auf die Qualität des Journalismus auswirken. Es wird nämlich zu einem Einheitsbrei - auch im regionalen und lokalen Bereich - führen. Oder was meinen Sie soll dabei herauskommen, wenn eine Zeitung sämtliche Redaktionen schließt, so wie die WR, und die Artikel bei Redaktionen anderer Zeitungen einkauft? Erwarten Sie dann Qualitätsjournalismus? Dann sollten Sie sich mal eingehender mit dem Thema beschäftigen.
Aber wem als Leser eine Zeitung ohne eigenes Gesicht ausreicht - bitte schön. Ist eben eine Sache des Niveaus und dessen, was man von "seiner" Zeitung erwartet.

Übrigens: Die erste Zeitung, bei der sich die "Fremdproduktion" allerdings nur auf den Mantel bezog, rudert bereits zurück. Der Nordkurier will ab Mitte 2013 wieder zu einer Vollredaktion zurückkehren. :idea:

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„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)


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BeitragVerfasst: 03.04.13, 09:50 
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noch neu hier

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Wirklich schade, dass die Zeit zugunsten des Profits auf der Strecke bleibt und dadurch zwangsläufig die Qualität der Artikel.
Aber ich fürchte, dass ohne ein Umdenken bei den Eignern - contra Profit, pro Qualität - sich daran kaum etwas ändern wird. Und als ob irgendjemand heutzutage noch auf Profit verzichten würde...


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BeitragVerfasst: 03.04.13, 19:24 
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Edit: Hier stand Quatsch.

JuraPunk


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BeitragVerfasst: 04.04.13, 13:35 
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Um dem Thema nochmals einen Impuls zu geben:
Weshalb gehen Tageszeitungen nicht hin und "übernehmen" Berichte der Pressestelle der Gerichte nicht einfach ? Dass wäre sicherlich
auch arrangierbar und wahrscheinlich bezogen auf das angesprochene Problem des fehlenden journalistischen Know-Hows doch auch umsetzbar.


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BeitragVerfasst: 04.04.13, 14:34 
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helmes63 hat geschrieben:
Weshalb gehen Tageszeitungen nicht hin und "übernehmen" Berichte der Pressestelle der Gerichte nicht einfach ?
Weil die Leser (i.d.R Rechtslaien) das auch verstehen sollen :devil:

hws


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BeitragVerfasst: 04.04.13, 15:09 
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helmes63 hat geschrieben:
Weshalb gehen Tageszeitungen nicht hin und "übernehmen" Berichte der Pressestelle der Gerichte nicht einfach ?

Neben dem, was hws bereits schrieb:
Die Pressemitteilungen werden schon mit einbezogen, indem Teile davon übernommen werden, zitiert werden oder eben die Infos aus der PM in den Text mit einfließen.
Nur: Eine Zeitung wird von Journalisten gemacht - abschreiben kann jeder x-beliebige Depp. :shock:

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BeitragVerfasst: 04.04.13, 18:44 
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Beiträge: 14235
helmes63 hat geschrieben:
Um dem Thema nochmals einen Impuls zu geben:
Weshalb gehen Tageszeitungen nicht hin und "übernehmen" Berichte der Pressestelle der Gerichte nicht einfach ? Dass wäre sicherlich
auch arrangierbar und wahrscheinlich bezogen auf das angesprochene Problem des fehlenden journalistischen Know-Hows doch auch umsetzbar.


Damit wäre dann auch das Problem mit den Sitzplätzen beim OLG München gelöst, man müsste nur noch einen Übersetzer für Türkisch beauftragen :)

Aber Zeitungen sind halt kein Copy-Shop für die Justizverwaltung. Als Teil der Öffentlichkeit haben sie auch die Aufgabe, die Justiz kritisch zu betrachten. Über den Bahnverkehr kann man ja auch nicht kritisch berichten, indem man nur die Pressemitteilungen der DB und des Verkehrsministers kopiert. Dann schon lieber mal Fehler in kauf nehmen, zum Beispiel über den "Zugführer" der vorne in der Lok sitzt.

Und zudem sind die Presseprecher der Gerichte meist selbst Richter, also kaum in der Lage einen Text allgemeinverständlich abzufassen. Im Gegensatz zu einem Journalisten muss das Gericht sich möglichst neutral berhalten, würde es den Anwalt der einen Seite ausführlicher zitieren als den der anderen, täte letzterer gleich mal überlegen welches Rechtsmittel dazu passt.


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BeitragVerfasst: 10.04.13, 12:51 
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Nach mir vorliegenden Informationen wird
bei dem NSU-Prozess in München derzeitig überlegt die Verhandlung in einen Nebenraum für die Fachjournalisten die keine Akreditierung erhalten haben zu übertragen.
Ich denke es gibt auch Wege dem öffentlichen Interesse zu entsprechen ohne dass der Prozess gleich zu einer Massenveranstaltung wird.


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BeitragVerfasst: 10.04.13, 12:57 
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Dazu können Sie ja sicherlich eine Quelle angeben, oder?
Die Öffentlichkeit - und damit die Presse - ist zugelassen. Da gibt es keine Unterscheidungen zwischen Fach- und sonstigen Journalisten. Auch das Presserecht kennt da keine Unterschiede.

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BeitragVerfasst: 10.04.13, 13:02 
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FM hat geschrieben:
Dann schon lieber mal Fehler in kauf nehmen, zum Beispiel über den "Zugführer" der vorne in der Lok sitzt.
Woher soll der Leser wissen, dass es sich um einen Fehler handelt, und nicht wirklich der Zugführer in der Lok gesessen hat?

Unmöglich ist das ja nicht.

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Ducunt volentem fata, nolentem trahunt (Seneca).
Und vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand.
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BeitragVerfasst: 20.04.13, 00:45 
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Das Problem sind doch auch die Schlagzeilen, die der Bürger lesen will und mit denen man die Auflage steigert.

Alle entsprechenden Zeitschriften etc. sind gefiltert.

Neue Juristische Wochenschrift (NJW) sehr um Seelenfrieden ihres Klientels bemüht … Die Redaktion ist sehr empathisch und weiß, dass sie ihren Lesern, den Juristen in Deutschland, Hinweise auf eine justizkritische Internetseite wie http://www..org nicht zumuten kann.

Roman Herzog: Ohne kritische unbequeme Denker und ohne unabhängige Köpfe verkümmert eine Gesellschaft.

»Mit der autoritären Gewalt wird die Justiz verschwinden. Das wird ein großer Gewinn sein — ein Gewinn von wahrhaft unberechenbarem Wert.
Wenn man die Geschichte erforscht, nicht in den gereinigten Ausgaben, die für Volksschulen und Gymnasien veranstaltet sind, sondern in den echten Quellen aus der jeweiligen Zeit, dann wird man völlig von Ekel erfüllt, nicht wegen der Taten der Verbrecher, sondern wegen der Strafen, die die Guten auferlegt haben; und eine Gemeinschaft wird unendlich mehr durch das gewohnheitsmäßige Verhängen von Strafen verroht, als durch das gelegentliche Vorkommen von Verbrechen. ...


Die gesamte juristische Literatur ist entsprechend gefiltert. Wenn es nicht der Autor selbst macht bei grossen Verlagen, dann macht es gerne auch der Verlag worüber sich bei dem Verlag schon viele Autoren beschwert haben. Mit den gefilterten Werken studieren zB. besonders auch Jurastudenten.

Das wird den Juristen fest eindoktriniert.
Richter Dieter R. glaubte sein Leben lang an den Rechtsstaat. Bis der Jurist es am "Schwarzen Donnerstag" von Stuttgart 21 selbst mit ihm zu tun bekam.
Als der Tag zu Ende ging, war Dieter R. vollkommen durchnässt. Und schwer verletzt war der Glaube an das Funktionieren des Rechtsstaats, dem er ein Leben lang gedient hatte. Das war erst der Anfang einer Geschichte, die bis heute sein Leben bestimmt.


Es wird der eindoktrinierte "Rechtsstaat" 30 Jahre den Bürgern von einem Richtern erklärt, den es gar nicht gibt und wenn dieser Richter es ein einziges mal mit seinem eigenen eindoktrinierten Rechtsstaat zu tun bekommt, dann stürzt die ganze eindoktrinierte Welt zusammen. Gerichte sind die gewalttätigste Organisation in Deutschland und daher ist öffentliche Kontrolle so wichtig.

Bei Zeitungsartikeln ist das ganze noch schwieriger.
Da gibt es auch mal Hausverbot, wenn man über die Zustände in einem Gericht berichtet oder wenn man sich auch nur als Bürger öfters Gerichtsverhandlungen anschaut.
zB. Deine Tube: "Kriminelle Juristen sind unser Unglück" (Das kommt aber ständig vor)

Ich glaube gemäss ROG sind wir derzeit in der Pressefreiheit weltweit auf Platz 14.

Es ist das zu berichten was mit der Absrapche des Gerichts (zuständiger Richter etc.) bestimmt wird. Das könnte dann natürlich auch ausführlich so geschildert werden wie es angeordnet wird.

Spiegel TV Magazin
Mitglieder der arabischen Großfamilie, deren enger Geschäftspartner und Freund B. ist, sind vor dem Amtsgericht Berlin wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt worden.
Das eigentliche Prozessgeschehen aber gerät an diesem Verhandlungstag fast in den Hintergrund, denn im Gerichtsgebäude treffen die Familie A. und Reporter von SpiegelTV aufeinander.
Eine erneute Machtdemonstration des Araberclans gegenüber der Presssefreiheit und eine schallende Ohrfeige für den Rechtsstaat.


Nach Attacke auf Pressevertreter: Amtsgericht München will Journalisten behindern, zeit-online Bei dem Prozess gegen zwei Neonazis in München wurden Journalisten von Anhängern der Angeklagten mehrfach attackiert. Als Konsequenz denkt der Amtsgerichtspräsident jetzt darüber nach, Film- und Fotoaufnahmen künftig zu untersagen. …

Freispruch für “Sachsensumpf”-Rechercheure, Journalisten stehen immer mit einem Fuß im Gefängnis, verbohrte Staatsanwaltschaft, 11.12.2012

BVerfG Missbrauchsgebühr: “Ein Gericht hebt ab”, kritische Berichterstattung nicht erlaubt, 31.07.2012

Die illegale Sperrungspraxis von Internetseiten der Staatsanwaltschaften und Staatspolizei in Deutschland, 2010
Da werden zB. Internetseiten von der Staatsschutzpolizei in Dortmund illegal sperren gelassen und hinterher will es keiner gewesen sein.


Beeinflusste Richter, PR-Strategen, Frontal21, 15.02.2011 Wenn Prominente oder Wirtschaftsbosse vor Gericht stehen, agieren im Hintergrund oft PR-Strategen. Sie streuen Informationen, die ihren Mandanten entlasten sollen und versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

“Manöver der Ausgrenzung und Isolierung” : Norbert Leppert über Glanz und Elend der Justizkritik und die Krallen der Kritisierten
Vielen kritischen Websites und Weblogs, die in seriöser Form die oft haarsträubenden Missstände in Behörden und Justiz thematisieren, dürfte vertraut sein, was Norbert Leppert, ehemals Gerichtsreporter der Frankfurter Rundschau, über den “Balance-Akt” der Justizkritik zu sagen hat.
Norbert Leppert ist, zusammen mit Frauke Höbermann und Holger Weimann, Mitverfasser des Handbuchs “Gerichtsreporter – Praxis der Berichterstattung. Gudrun Hoffmann hat diesen lesenswerten Beitrag gefunden und auf der Website der Humanistischen Union Marburg kommentiert.
Realität ist, dass die Justiz im Konflikt mit den Medien über beachtliche Mittel und Möglichkeiten verfügt, sich der Kritik und ihrer Kritiker zu erwehren: mal frontal und knüppelhart, mal indirekt und hintenherum, mal durch Ignorieren und Wegducken und selten, viel zu selten noch durch Bereitschaft zu konstruktiver Auseinandersetzung, zum Dialog mit dem Kritiker.
Auf diese Realität hat der Gerichtsreporter, der etwas verändern, etwas bewegen will, sich einzustellen. Damit muss er umgehen können.


“… Es ist ein Phänomen unserer Mediendemokratie, daß ein Berufsstand, der über eine so zentrale politische, soziale und wirtschaftliche Macht verfügt wie die Richterschaft, sich so erfolgreich dem Prüfstand öffentlicher Kritik entzogen hat. … Die Rechtsprechung ist schon seit langem konkursreif. Sie ist teuer, nicht kalkulierbar und zeitraubend.” Richter am BGH Wolfgang Neskovic: ZAPHeft 14/1990, S. 625

“Jeder kann heute zum Opfer einer Justiz werden, die sich einer wirksamen Kontrolle konsequent entzieht.” Rolf Bossi, 3Sat Kultutzeit 17.03.2005


usw. usw. usw.

Es ist insgesamt nicht gewollt ausführlich und wahrheitsgemäss besonders über zB. Strafverfahren zu berichten. Wenn man das immer macht wird man in vielen Verfahren automatisch zu einem Kritiker, der bekämpft werden muss, da man einfach nur wahrheitsgemäss berichtet.
Wer meint er müsste das machen und immer mit einem Fuss im Gefängnis stehen kann es ja mal ein paar Jahre ausprobieren und kann dann über seine Erlebnisse eine Internetseite machen und mal schauen was passiert. Wenn er überhaupt soweit kommt und nicht schon vorher in der Psychiatrie landet oder auf andere Art und Weise mundtod gemacht wird.
Es gab mal die Internetseite, die auch in der NJW beworben wurde. Dort wurde ganz ausführlich über entsprechende Gerichtsverfahren etc. berichtet. Das wollen aber ganz viele Juristen gerade nicht und haben den Autor mit allen Mitteln bekämpft und verächtlich gemacht.
Zusätzlich kam er irgendwann 17 Monate in Ordnungshaft um die Veröffentlichung von Internetseiten zu unterlassen, die gar nicht ihm gehören bis die Internetseiten weg waren auf denen er ausführlich über rechtliche/gerichtliche Verfahren berichtete.

Im Grunde sind in allererster Linie sogar die Fehler der Justiz aufzuzeigen und zu kritisieren:
"Die Wahrnehmung und Anerkennung von Fehlern und von Fehlverhalten als solches ist nämlich Voraussetzung und im Wesentlichen die einzige Möglichkeit, deren Behebung zu erreichen. …”
Weil genau das Gegenteil geschieht haben wir mittlerweile und im Grunde schon immer eine verkümmerte Justiz.

“Wer von uns hat nicht von einer Gesellschaft geträumt, in der die Konflikte fair ausgetragen werden, in der die Richter nicht nur an-, sondern auch zuhören, in der die Gerichte nicht nur entscheiden, sondern befrieden und versöhnen, in der das Recht “von Menschen” und “für Menschen” gemacht wird, in der also das Recht so gesprochen wird, daß es den Menschen hilft zu leben?” Horst Häuser, Richter am Verwaltungsgericht (Wiesbaden)

Mir scheint dass das gerade die meisten Juristen nicht sind, sondern, dass das Volk davon träumt und das so eine geträumte verlogene Berichterstattung von Juristen für das Volk getätigt werden muss.
Was für eine Berichterstattung sollte gemäss der Wahrheit etc. ausführlich getätigt werden?


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BeitragVerfasst: 20.04.13, 06:46 
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was faseln sie eigentlich dauernd davon, dass "unbequeme" zeitgenossen in gefängnis und psychiatrie landen? sie beweisen doch anschaulich das gegenteil. ;)


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BeitragVerfasst: 20.04.13, 12:59 
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Entweder gibt es eine Internetseite: 1000 tolle Zitate und Sprüche für juristischen Verschwörungen. Oder aber er hat viiiiiieeeeeelllllll Zeit.


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BeitragVerfasst: 22.04.13, 09:34 
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webelch hat geschrieben:
was faseln sie eigentlich dauernd davon, dass "unbequeme" zeitgenossen in gefängnis und psychiatrie landen? sie beweisen doch anschaulich das gegenteil. ;)


Nein eben gerade nicht und wenn dann hilft das allen anderen auch nicht.
Das ist ja genau wie im Dritten Reich, da gab es ganz genau die gleichen Sprüche.
Interessant ist doch, dass gerade Sie auch selbst ein Bekämpfer mit Gefasel solcher sogenannten Zeitgenossen sind?
Diese Menschen zeigen ganz genau was mit jeder Berichterstattung geschieht und was möglich ist!

Zitat:
Entweder gibt es eine Internetseite: 1000 tolle Zitate und Sprüche für juristischen Verschwörungen. Oder aber er hat viiiiiieeeeeelllllll Zeit.


Diese Menschen zeigen ganz genau was mit jeder Berichterstattung geschieht und was nicht unmöglich ist!

Ja, die Tatsachen von 1000 Aussagen von Juristen sind nur Verschwörungen. Und diese Tatsachen müssen zehntausende Menschen tagtäglich erleben. Auch das war im Dritten Reich identisch.

Gerade Juristen wollen also keine wahrheitsgemässe ausführliche Berichterstattung!

Genau gegen Diese Menschen muss man tagtäglich ankämpfen und zwar tagtäglich! Wer will das machen?
Nur um der ausführlichen Wahrheit liebend und dafür von solchen Menschen inhaftiert zu werden, wenn diese an genau diesen Machtpositionen sind. Was glaubt wohl jeder was er bei solchen Menschen zu erwarten hat?

17 Monate Gefängnis ist nicht ungewöhnlich!


Zuletzt geändert von huki am 22.04.13, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.

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