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recht.de • Thema anzeigen - Geraubte Kindheit
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 Betreff des Beitrags: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 22.02.16, 18:32 
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Beiträge: 7958
Jetzt mach ich mal ganz hemmungslos Werbung für ein Nicht-Fachbuch. Ich verfolge damit einen guten Zweck. Denn so Bücher werden in der Regel auf Kosten des Autors vertrieben, und das ist nicht ganz preiswert.

Also, das Buch heisst "geraubte Kindheit", Herausgeber ist Prof. Lieselotte Bieback-Diehl. Es geht um die Generation, die den 2. Weltkrieg als junger Mensch miterlebt hat. Die Betroffenen erzählen aus dieser Zeit, Betroffene aus verschiedenen Ländern. Wirklich lesenswert. Und das ideale Geschenk für diese Generation. Meiner Mutter zum 90.sten geschenkt. Sie hat sich wirklich gefreut. Und in dem Alter .... man weiss ja nie, was man schenken soll. Lohnt sich also.

Wenn ihr im Buchhandel Schwierigkeiten habt, das Buch zu bekommen (sollte eigentlich nicht sein, aber trotzdem), schickt mir eine PM. Ich helfe dann weiter. Ach ja, ich verdiene nichts an dem Buch. Klar, oder?

Chavah


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 22.02.16, 19:45 
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Beiträge: 79
Zitat:
Das 400 Seiten starke Buch „Geraubte Kindheit“ von Professor Liselotte Bieback-Diel (ISBN 978-3-938266-14-4) kostet 9,80 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.


Dies als Ergänzung, denn beim Gockel taucht etwas anderes unter dem Titel "Geraubte Kindheit" auf. Gibt offensichtlich (und für die Autoren auch tragischerweise) noch mehr Bücher unter diesem Titel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 22.02.16, 20:04 
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Beiträge: 3493
kuewmt hat geschrieben:
Zitat:
Das 400 Seiten starke Buch „Geraubte Kindheit“ von Professor Liselotte Bieback-Diel (ISBN 978-3-938266-14-4) kostet 9,80 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.


Dies als Ergänzung, denn beim Gockel taucht etwas anderes unter dem Titel "Geraubte Kindheit" auf. Gibt offensichtlich (und für die Autoren auch tragischerweise) noch mehr Bücher unter diesem Titel.


das überrascht bei einem derart allgemein gehaltenen Titel nicht wirklich. Man kann sich denken, dass so ziemlich jede Erfahrung, die einem Menschen die (Unbeschwertheit und das behütet sein der) Kindheit raubt, unter eben jenem Begriff im Netz zu finden sein wird. Das Buch selbst scheint wirklich sehr gut zu sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 23.02.16, 09:19 
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Beiträge: 7958

Themenstarter
Vielen Dank Euch beiden für die Unterstützung. Wie bereits geschrieben, ja, es ist ein sehr gutes Buch, und, ich wiederhole mich, gerade für die betroffene Generation sehr lesenswert. Keine schwere Kost, auch wenn es vielleicht so klingt. Meine Oldies waren durch die Bank weg begeistert. Wenn mehr Infos gewünscht werden, schickt mir eine PN.

Manchmal ist die Welt eine Erbse. Prof. Bieback-Diehl ist die Nichte von dem Strafrechtler Prof. Dr. Karl Alfred Hall. Bei dem hab ich meine Strafrechtsscheine vor über 40 Jahren gemacht. Ihre Schwester hat bei meinem Vater gehört und wohl da ihr Examen gemacht. Und dann lernt man sich beruflich durch Zufall kennen.

Chavah


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 04.03.16, 15:06 
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Interessierter

Registriert: 05.02.16, 12:52
Beiträge: 18
Wohnort: Langeneß
Habt ihr eigentlich auch schon mal die Bücher von Sabine Bode gelesen?
Passen thematisch auch sehr gut. Hier geht es vor allem um die Kinder in der Zeit (Die vergessene Generation"). Es geht auch darum, welche Auswirkungen die Zeit auf deren Leben hatte, noch lange danach.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 05.03.16, 17:50 
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Registriert: 06.02.05, 10:23
Beiträge: 7958

Themenstarter
Danke Angelika für den Hinweis. Ich wurde auf die Problematik durch den internationalen Kriegskinderkongress von 2005 aufmerksam. Dieses Thema wurde die ersten Jahrzehnte nach dem Krieg totgeschwiegen. Einerseits nachvollziehbar, andererseits schade. Denn die Kriegserfahrungen der Kinder haben natürlich deren ganzes Leben, ihr Verhalten, ihr Umfeld geprägt. Das Aufgreifen dieser Problematik kommt zwar für viele Betroffene zu spät, trotzdem ist sie immens wichtig. Und eben ein Teil unser europäischen Geschichte.

Chavah


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 12.04.16, 14:13 
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Interessierter

Registriert: 12.04.16, 14:00
Beiträge: 8
Wohnort: Hamburg
Die Generation hatte wirklich schwer damit zu beißen. In der Schule begann die Aufarbeitung auch erst in den 70ern und hatte selbst damals noch nicht viel gemein mit der Leistung, die unsere Lehrer und Lehrerrinnen heute aufbringen. Man darf nicht vergessen: noch vor wenigen Jahrzehnten gehörten auch Lehrer und andere Autoritätsfiguren zu dieser Generation, prägte damit bis heute die Gesellschaft und ihre Umgangsweise damit. Ich werde mir das Buch mal besorgen und ggf. einer Freundin (sie ist Geschichtslehrerin, wer hätte es geahnt?) empfehlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geraubte Kindheit
BeitragVerfasst: 27.04.16, 13:14 
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Interessierter

Registriert: 05.02.16, 12:52
Beiträge: 18
Wohnort: Langeneß
Es freut mich, dass ich euch für das Buch begeistern konnte :D
Nur um das auch noch loszuwerden: Ich denke, wir befinden uns auch noch mitten in der Aufarbeitung. Unsere Eltern oder Großeltern habe diese Erfahrungen ja auch unbewusst in ihre Erziehung fließen lassen. Wenn ich so darüber nachdenke, hatte es auch damit zu tun, dass viele Kinder der 60er und 70er Jahre keine richtige Vertrauensbasis zum Vater oder zur Mutter aufgebaut haben.


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