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recht.de • Thema anzeigen - Jemand hat meinen Namen Online benutzt
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BeitragVerfasst: 13.07.17, 18:35 
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Beiträge: 1
Ich hoffe das ist das richtige Forum, wenn nicht bitte ich das zu entschuldigen.

Schönen guten Abend,

ich fall mal gleich mit meinem Problem ins Haus.

Eine Freundin/Nachbarin von mir hat am 18.03.2016 eine Online-KFZ Versicherung angemeldet mit ihrer Emailadresse und ihren Kontodaten allerdings mit meinem Namen und Geburtstagdatum. Das erste schreiben erhielt ich leider zu spät als das ich noch hätte widerrufen können. Ich habe mit ihr gesprochen und sie sagte es täte ihr leid aber mit ihrem Namen hätte sie nichts bekommen, sie würde es aber klarstellen. Das hat sie leider nicht getan... im Oktober 2016 kam dann ein schreiben von einem Inkassounternehmen woraufhin ich sie wieder ansprach. Sie sagte dann sie ruft da an und vereinbart eine Ratenzahlung. Da darauf keine Post mehr kam und die Versicherung am 1.1.2017 auslief, bin ich davon ausgegangen das alles geregelt ist. Bis vor ein paar Tagen dann ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher ins Haus flatterte... nun meine Frage muss ich das zahlen oder kann ich irgendwie dagegen vorgehen und sie zur Rechenschaft ziehen. Sie stellt sich seitdem komplett quer. Wie gesagt ihre Mailadresse und ihre Kontodaten.
Wie ist die Rechtslage?
Über eine Antwort würde ich mich freuen


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BeitragVerfasst: 13.07.17, 19:41 
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Master-AC hat geschrieben:
... Bis vor ein paar Tagen dann ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher ins Haus flatterte...



Hallo,

wie kann das sein. Post vom Gerichtsvollzieher kann erst kommen, wenn es einen Titel gibt.

Vollstreckungsbescheid, Urteil. Und bis es so weit kommt, müssen etliche Schreiben von Gerichten in knallgelben Briefumschlägen gekommen sein, die man kaum übersehen kann.


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BeitragVerfasst: 14.07.17, 06:07 
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Master-AC hat geschrieben:
nun meine Frage muss ich das zahlen oder kann ich irgendwie dagegen vorgehen und sie zur Rechenschaft ziehen

Ist die Frage ernstgemeint?


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BeitragVerfasst: 14.07.17, 06:19 
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Beiträge: 9527
Zitat:
Das erste schreiben erhielt ich leider zu spät als das ich noch hätte widerrufen können.
Man hätte widersprechen sollen, da man die Versicherung nicht abgeschlossen hat.

Zitat:
Da darauf keine Post mehr kam und die Versicherung am 1.1.2017 auslief,
Eine Versicherung läuft nicht einfach aus. Wenn die Versicherung nicht gekündigt wird und das Kfz nicht abgemeldet wird, läuft die Versicherung (und die Beitragsforderungen) unendlich weiter.

Zitat:
Post vom Gerichtsvollzieher kann erst kommen, wenn es einen Titel gibt.
Soweit richtig.

Zitat:
Vollstreckungsbescheid, Urteil. Und bis es so weit kommt, müssen etliche Schreiben von Gerichten in knallgelben Briefumschlägen gekommen sein, die man kaum übersehen kann.

Etliche? Es sind genau 2 gerichtliche Schreiben im gelben Umschlag, wenn man dem Mahnbescheid nicht widerspricht:
Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid.
Ein Urteil braucht es nicht, wenn der Schuldner nicht auf den Mahnbescheid reagiert. Der Gläubiger kann ohne weiteres den Vollstreckungsbescheid beantragen und bekommt ihn. Der Vollstreckungsbescheid wird dem Schuldner direkt vom Gericht zugestellt.
Und die Umschläge sind nicht "knallgelb", es ist ein dunkles safrangelb.

_________________
Grüße, Susanne


Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 14.07.17, 06:32, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14.07.17, 06:30 
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Worum gehts hier. Um den strafrechtlichen Aspekt, um die Forderung der Versicherung oder um das zivilrechtliche zwischen den beiden Beteiligten Nachbarn?

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Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Nehmt das ihr Cookies:Blondine, Bikini, Strand, Insel, Hawaii, Palme, Cocktail.
Und unsere Hooligans grüße ich mit einem freundlichen "AHOI" :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 14.07.17, 06:32 
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Wohnort: Daheim
SusanneBerlin hat geschrieben:
Zitat:
Da darauf keine Post mehr kam und die Versicherung am 1.1.2017 auslief,
Eine Versicherung läuft nicht einfach aus.

Wenn die Prämie 2016 aus dem Vertrag im März bis Ende des Jahres nicht bezahlt wurde (wovon man wohl ausgehen muss) dürfte der Vertrag seitens der Versicherung wohl kaum verlängert worden sein.

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BeitragVerfasst: 14.07.17, 06:37 
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Beiträge: 9527
Zitat:
Wenn die Prämie 2016 aus dem Vertrag im März bis Ende des Jahres nicht bezahlt wurde (wovon man wohl ausgehen muss) dürfte der Vertrag seitens der Versicherung wohl kaum verlängert worden sein.
Stimmt natürlich auch wieder.

Tastenspitz hat geschrieben:
Um den strafrechtlichen Aspekt, um die Forderung der Versicherung oder um das zivilrechtliche zwischen den beiden Beteiligten Nachbarn?

Zumindest zweiteres und letzteres ist hier wohl gefragt:
Master-AC hat geschrieben:
... nun meine Frage muss ich das zahlen oder kann ich irgendwie dagegen vorgehen und sie zur Rechenschaft ziehen.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 14.07.17, 07:46 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
...
Und die Umschläge sind nicht "knallgelb", es ist ein dunkles safrangelb.



https://www.google.de/search?q=gericht+ ... 53&bih=464


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BeitragVerfasst: 15.07.17, 06:13 
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