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recht.de • Thema anzeigen - Wie vorgehen bei Verdacht auf Datenmissbrauch?
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BeitragVerfasst: 24.10.16, 18:11 
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Registriert: 05.09.05, 19:20
Beiträge: 494
In einem sozialen Netzwerk (öffentlich, keine "geschlossene Gruppe") wird ein "Hilferuf" veröffentlicht.

Gepostet wird das Foto eines weit über 60jährigen Mannes.
User A schreibt dazu, das er Angehörige dieses Mannes sucht.
Um die Suche zu erleichtern, veröffentlicht User A Name, Vorname, komplettes Geburtsdatum, Wohnort, aktuelle Erkrankung incl. der Information, das die Person aktuell noch im Krankenhaus liegt weil die Erkrankung sehr schwer sei.
Sinn des Postings ist: Angehörige finden, um Kontakt herzustellen.

Der kritische User B vermutet eine nicht authorisierte Veröffentlichung sehr privater Daten und spricht User A darauf an.
User A versichert, das ein Einverständnis des Betroffenen vorliegt.

Die Meldefunktion des betreffenden Soz. Netzwerk sieht für solch einen Fall eine Beschwerde nicht vor und schlägt vor: Regle das mit dem User via PN...

User B überlegt nunmehr - da User A die Kritik nicht anerkennt - ob juristische Schritte sinnvoll oder gar geboten wären. Bevor allerdings "überreagiert" wird, erhofft sich User B hilfreiche Tipps aus diesem Forum.

Sollte User B etwas unternehmen?
Wenn ja: Was sollte er tun (Strafanzeige?)?
Oder ist das mittlerweile in Soz. Netzwerken üblich und akzeptiert, das solche Aufrufe getätigt werden.

Wohlgemerkt: Es geht nicht um den Aufruf an sich, sondern um die sehr detaillierte Beschreibung der Umstände!

Danke für Rückmeldungen :)

MZirkus


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BeitragVerfasst: 24.10.16, 18:46 
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Registriert: 14.12.06, 18:18
Beiträge: 13771
M. E. könnte dagegen nur der Betroffene selbst - unter bestimmten Voraussetzungen wohl auch dessen Angehörige - vorgehen.

_________________
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)


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