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recht.de • Thema anzeigen - Pfändungsbetrag geringer als Guthaben - was passiert?
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BeitragVerfasst: 14.12.16, 10:43 
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Guten Tag zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe ein P-Konto auf welchem eine Pfändung vorliegt von ca. 600 EUR.

Mein aktueller Kontostand jedoch beträgt ca. 900 EUR, wovon ich wegen der Pfändung allerdings auf nichts mehr zugreifen kann.

Nun die Fragen:

1) Wann muss die Bank an den Gläubiger überweisen? Ist bisher nicht geschehen.
2) Wann kann ich über mein Restguthaben verfügen (rund 300EUR), welches mir ja zustehen sollte?


Vielen Dank für eure Mühen.


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 11:23 
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Beiträge: 320
Da du an nichts mehr heran kommst gehe ich jetzt mal davon aus das der monatliche Freibetrag schon weit überschritten ist.

Die Bank wird sich bis zu 30 Tagen zeit lassen.

Werde Aktiv und spreche bei deinem Bankberater vor.Ihr könnt den Betrag dann wahrscheinlich direkt an den Gläubiger auskehren.
Die Freigabe sollte dann zeitnah erfolgen


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 12:00 
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Beiträge: 1501
Das unpfändbare Guthaben auf einem P-Konto beträgt mindestens 1.073,88 Euro für Single ohne Kinder; bis zu diesem Betrag ist eine Abführung an den Gläubiger überhaupt nicht möglich; die 900 € liegen deutlich unter dem geschützten Betrag.

Wenn es stimmt, dass das Guthaben auf dem Konto nur bei ca. 900 € liegt, hat die Bank diesen Betrag dem Kontoinhaber zur Verfügung zu stellen; vermutlich ist es das "technische Problem", dass jetzt erstmals auf dem P-Konto eine Pfändung eingegangen ist; die Bearbeitung dürfte aber nicht über 1 Tag hinaus gehen.
Die vorherige Antwort ist insoweit falsch :kopfstreichel: , sorry.


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 12:04 
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Registriert: 14.12.16, 10:37
Beiträge: 2

Themenstarter
Der Freibetrag wurde schon aufgebraucht, das passt schon.

Die 900 EUR sind zusätzlich noch vorhanden. (Es gab Weihnachtsgeld, daher etwas mehr auf dem Konto)

Ich war nur der Auffassung, dass entweder der Betrag direkt an den Gläubiger abgeführt wird ODER mir direkt der Betrag noch zusätzlich zur Verfügung steht, der die Pfändungssumme übersteigt.


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 12:17 
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Beiträge: 320
Baden-57 hat geschrieben:
Das unpfändbare Guthaben auf einem P-Konto beträgt mindestens 1.073,88 Euro für Single ohne Kinder; bis zu diesem Betrag ist eine Abführung an den Gläubiger überhaupt nicht möglich; die 900 € liegen deutlich unter dem geschützten Betrag.

Wenn es stimmt, dass das Guthaben auf dem Konto nur bei ca. 900 € liegt, hat die Bank diesen Betrag dem Kontoinhaber zur Verfügung zu stellen; vermutlich ist es das "technische Problem", dass jetzt erstmals auf dem P-Konto eine Pfändung eingegangen ist; die Bearbeitung dürfte aber nicht über 1 Tag hinaus gehen.
Die vorherige Antwort ist insoweit falsch :kopfstreichel: , sorry.




Wie sie inzwischen lesen können lagen sie falsch.


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 12:23 
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Beiträge: 1501
Rabenwiese hat geschrieben:
Baden-57 hat geschrieben:
Das unpfändbare Guthaben auf einem P-Konto beträgt mindestens 1.073,88 Euro für Single ohne Kinder; bis zu diesem Betrag ist eine Abführung an den Gläubiger überhaupt nicht möglich; die 900 € liegen deutlich unter dem geschützten Betrag.

Wenn es stimmt, dass das Guthaben auf dem Konto nur bei ca. 900 € liegt, hat die Bank diesen Betrag dem Kontoinhaber zur Verfügung zu stellen; vermutlich ist es das "technische Problem", dass jetzt erstmals auf dem P-Konto eine Pfändung eingegangen ist; die Bearbeitung dürfte aber nicht über 1 Tag hinaus gehen.
Die vorherige Antwort ist insoweit falsch :kopfstreichel: , sorry.




Wie sie inzwischen lesen können lagen sie falsch.



Nein, ich lag richtig, denn aus dem Beitrag ging nicht hervor, dass die 900 € über dem Pfändungsbetrag zusätzlich bestehen; hier stand nur:"Mein aktueller Kontostand jedoch beträgt ca. 900 EUR". :lol:


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BeitragVerfasst: 14.12.16, 12:32 
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Janine23 hat geschrieben:
Der Freibetrag wurde schon aufgebraucht, das passt schon.

Die 900 EUR sind zusätzlich noch vorhanden. (Es gab Weihnachtsgeld, daher etwas mehr auf dem Konto)

Ich war nur der Auffassung, dass entweder der Betrag direkt an den Gläubiger abgeführt wird ODER mir direkt der Betrag noch zusätzlich zur Verfügung steht, der die Pfändungssumme übersteigt.


Vielleicht einmal zukünftig inhaltlich alles so schreiben, dass nicht falsche Antworten produziert werden :oops:

Ds Weihnachtsgeld ist bis zu einer Höhe von max. 500€ unpfändbar! :shock:

Dazu muß beim zuständigen Vollstreckungsgericht (oder bei der Vollstreckungsstelle des öffentlichen Gläubigers) einen Antrag auf Schutz des Weihnachtsgeldes als außerplanmäßige Zahlung gestellt werden.

Gesetzliche Regelung: § 850a Nr. 4 ZPO
regelt, dass Weihnachts­vergütungen bis zum Betrag der Hälfte des monatlichen Arbeits­einkommens, höchstens aber bis zum Betrag von 500 Euro, unpfändbar sind.

Ein Musterformular kann über die Verbraucherzentrale herunter geladen werden, wobei ich einmal davon ausgehe, dass ich nicht gegen die Forumsregeln jetzt verstoße:
https://www.verbraucherzentrale.de/media137651A.pdf

:lol:


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